← Österreich

{'item': ['4Ob115/76 (4Ob116/76)', '4Ob33/78 (4Ob34/78)', '4Ob25/79 (4Ob26/79)', '4Ob95/82 (4Ob96/82)', '4Ob20/82 (4Ob21/82)', '7Ob641/84', '1Ob542/90

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0042142 Entscheidungsdatum09.11.1976 Geschäftszahl4Ob115/76 (4Ob116/76); 4Ob33/78 (4Ob34/78); 4Ob25/79 (4Ob26/79); 4Ob95/82 (4Ob96/82); 4Ob20/82 (4Ob21/82); 7Ob641/84; 1Ob542/90; 3Ob149/01k; 6Ob238/07d; 5Ob173/10t; 5Ob175/10m; 5Ob174/10i; 2Ob122/11x; 9ObA1/18i; 4Ob9/18d; 10ObS117/20h; 4Ob172/22f NormAußStrG 2005 §65; ZPO §467 Z3 Cb1; ZPO §467 Z3 Cb3 RechtssatzDer Berufungsantrag zur Abgrenzung des Anfechtungsumfanges bedarf keiner besonderen Formulierung; es genügt, wenn der Zusammenhang der Berufungsschrift verlässlich erkennen lässt, was der Berufungswerber erreichen will. Berufungsgründe und Berufungsantrag stehen in einem logischen Zusammenhang (Fasching ZP IV 170), sodass bei der Beurteilung des Umfanges der Anfechtung auch die Berufungsgründe zu berücksichtigen sind. Ein Vergreifen im Ausdruck bei der Formulierung des Berufungsantrages schadet nicht.Der Berufungsantrag zur Abgrenzung des Anfechtungsumfanges bedarf keiner besonderen Formulierung; es genügt, wenn der Zusammenhang der Berufungsschrift verlässlich erkennen lässt, was der Berufungswerber erreichen will. Berufungsgründe und Berufungsantrag stehen in einem logischen Zusammenhang (Fasching ZP römisch vier 170), sodass bei der Beurteilung des Umfanges der Anfechtung auch die Berufungsgründe zu berücksichtigen sind. Ein Vergreifen im Ausdruck bei der Formulierung des Berufungsantrages schadet nicht. EntscheidungstexteTE OGH 1976-11-09 4 Ob 115/76 TE OGH 1978-07-20 4 Ob 33/78 TE OGH 1979-06-12 4 Ob 25/79 TE OGH 1982-09-14 4 Ob 95/82 TE OGH 1983-04-12 4 Ob 20/82 Ähnlich; Veröff: MietSlg 35/11 TE OGH 1985-02-21 7 Ob 641/84 Auch TE OGH 1990-06-20 1 Ob 542/90 Vgl auch TE OGH 2001-10-24 3 Ob 149/01k Vgl auch TE OGH 2007-11-07 6 Ob 238/07d Vgl auch; Beisatz: Das Berufungsgericht hat den Berufungsantrag und die geltend gemachten Rechtsmittelgründe zu beachten. (T1) TE OGH 2010-10-21 5 Ob 173/10t Vgl; Bem: Hier: Revisionsrekurs im wohnrechtlichen Außerstreitverfahren. (T2); Veröff: SZ 2010/136 TE OGH 2010-10-21 5 Ob 175/10m Vgl; Bem wie T2 TE OGH 2010-10-21 5 Ob 174/10i Vgl; Bem wie T2 TE OGH 2012-03-08 2 Ob 122/11x Vgl; Beisatz: Für die Bestimmbarkeit des Berufungsantrags ist der gesamte Berufungsschriftsatz maßgeblich. Stellt sich etwa heraus, dass der vorhandene Berufungsantrag auf einem offenbaren und unbeabsichtigten Fehler der Partei beruht und ergibt sich der richtige Berufungsantrag eindeutig aus dem Inhalt der Berufungsschrift, ist die Berufung nicht deshalb zurückzuweisen. (T3) TE OGH 2018-04-25 9 ObA 1/18i TE OGH 2018-04-19 4 Ob 9/18d TE OGH 2020-10-13 10 ObS 117/20h TE OGH 2022-10-18 4 Ob 172/22f Vgl; Beisatz: Hier: Anfechtungserklärung und der Berufungsantrag erfassten sowohl das Zahlungs- als auch das Feststellungsbegehren. Da die Klägerin in ihren Berufungsgründen Mängel zum Grund des Schadenersatzanspruchs geltend machte, bekämpfte sie damit klar erkennbar auch das Feststellungsbegehren, selbst wenn es in den Berufungsgründen nicht ausdrücklich separat angesprochen wurde. (mwN). (T4) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1976:RS0042142

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.