RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0037694 Entscheidungsdatum28.06.2018 Geschäftszahl8Ob570/76; 1Ob663/82; 2Ob28/84; 6Ob698/83; 2Ob504/85; 1Ob20/85; 1Ob645/86; 1Ob598/87; 9ObS21/87; 7Ob505/88; 5Ob594/89; 2Ob560/91; 1Ob533/92; 8Ob1652/92; 1Ob653/92; 8Ob1577/93; 9ObA213/93; 8Ob613/93; 1Ob627/95; 10Ob2035/96d; 1Ob622/95; 9ObA2246/96a; 9ObA121/98d; 6Ob51/99i; 8ObA184/99p; 9Ob243/02d; 6Ob95/04w; 6Ob29/06t; 2Ob85/06y; 10Ob21/08y; 6Ob198/10a; 10Ob13/13d; 3Ob212/13t; 8Ob50/14g; 3Ob173/14h; 1Ob192/15i; 6Ob89/18h NormZPO §226 IIIA ZPO §243 Abs2 ZPO §266 B RechtssatzEs ist Sache des Beklagten, die rechtsvernichtenden Tatsachen zu behaupten und zu beweisen (6 Ob 95/73). EntscheidungstexteTE OGH 1977-02-16 8 Ob 570/76 TE OGH 1982-09-15 1 Ob 663/82 Auch TE OGH 1984-05-08 2 Ob 28/84 TE OGH 1984-10-24 6 Ob 698/83 Vgl auch; Beisatz: Aus § 243 ZPO ergibt sich für die im Prozess beklagte Partei die Pflicht, diejenigen konkreten Behauptungen aufzustellen, die zur gänzlichen oder teilweisen Abwehr des Klagebegehrens führen könnten und hiefür die erforderlichen Beweismittel anzubieten. (T1)Vgl auch; Beisatz: Aus Paragraph 243, ZPO ergibt sich für die im Prozess beklagte Partei die Pflicht, diejenigen konkreten Behauptungen aufzustellen, die zur gänzlichen oder teilweisen Abwehr des Klagebegehrens führen könnten und hiefür die erforderlichen Beweismittel anzubieten. (T1) TE OGH 1985-09-10 2 Ob 504/85 TE OGH 1986-01-15 1 Ob 20/85 Veröff: NZ 1986,188 TE OGH 1986-10-01 1 Ob 645/86 Vgl auch; Beisatz: Tilgung der Schuld. (T2) Veröff: WBl 1987,12 = RdW 1987,161 TE OGH 1987-06-24 1 Ob 598/87 TE OGH 1987-09-02 9 ObS 21/87 TE OGH 1988-03-24 7 Ob 505/88 TE OGH 1989-09-05 5 Ob 594/89 Auch; Beisatz: Hier: Stundungsvereinbarung (T3) TE OGH 1991-10-23 2 Ob 560/91 Auch; Beisatz: Rechtsvernichtende Tatsachen sind ganz allgemein von demjenigen zu beweisen, der sich darauf beruft. (T4) Veröff: SZ 64/147 = ZfRV 1992,468 = ecolex 1992,162 TE OGH 1992-03-18 1 Ob 533/92 Auch; Beisatz: Dies beruht auf der Erwägung, dass, wer ein Recht für sich in Anspruch nimmt, wohl dessen Entstehungsursachen beweisen muss, dass ihm jedoch in der Regel nicht auch noch zugemutet werden darf, auch noch zu beweisen, dass keine zusätzlichen Hinderungsumstände vorliegen. (T5) Veröff: EvBl 1992/156 S 657 = JBl 1992,720 TE OGH 1992-10-15 8 Ob 1652/92 Beisatz: Der Unternehmer muss den die Einrede der mangelnden Fälligkeit vernichtenden Umstand des Wegfalls des Verbesserungsinteresses des Bestellers behaupten und beweisen. Gleiches gilt, wenn die Verbesserung tatsächlich unmöglich wird, weil die nunmehrigen Eigentümer eine solche nicht mehr gestatten. (T6) TE OGH 1992-12-15 1 Ob 653/92 Beis wie T5 TE OGH 1993-05-13 8 Ob 1577/93 Auch; Beisatz: Dieser Grundsatz gilt auch dann, wenn im Einzelfall der Nachweis schwierig oder gar nicht möglich ist. (T7) TE OGH 1993-09-08 9 ObA 213/93 TE OGH 1995-02-23 8 Ob 613/93 Auch TE OGH 1995-11-22 1 Ob 627/95 Auch; Beis wie T5 TE OGH 1996-03-12 10 Ob 2035/96d Anm: Veröff: SZ 69/65Anmerkung, Veröff: SZ 69/65 TE OGH 1996-06-25 1 Ob 622/95 Auch TE OGH 1996-10-30 9 ObA 2246/96a Vgl auch; Beisatz: Der Arbeitgeber hat das Vorliegen einer bestimmten, den Abfertigungsanspruch vernichtenden Beendigungsart nachzuweisen. (T8) TE OGH 1998-08-19 9 ObA 121/98d Vgl auch; Beis wie T8 TE OGH 1999-07-15 6 Ob 51/99i Vgl auch; Beis wie T6 nur: Der Unternehmer muss den die Einrede der mangelnden Fälligkeit vernichtenden Umstand des Wegfalls des Verbesserungsinteresses des Bestellers behaupten und beweisen. (T9) TE OGH 1999-08-12 8 ObA 184/99p Vgl auch; Beis wie T8 TE OGH 2002-12-04 9 Ob 243/02d Vgl auch TE OGH 2005-06-23 6 Ob 95/04w Vgl auch; Beisatz: Den Servitutsberechtigten, der sich auf eine auf der ersteigerten Liegenschaft zu seinen Gunsten lastende offenkundige, nichtverbücherte Servitut stützt, trifft, unabhängig davon, ob er den Ersteher mit Servitutenklage belangt oder von diesem mit Servitutenfreiheitsklage belangt wird, die Behauptungs- und Beweislast für alle das Aufrechtbleiben dieser Dienstbarkeit begründenden Tatsachen, insbesondere dass nach den im Zeitpunkt des Zuschlags gegebenen tatsächlichen Rang- und Belastungsverhältnissen die offenkundige Dienstbarkeit zu übernehmen war; Hier: Betrifft Rechtslage vor der EO-Novelle 2000. (T10) TE OGH 2006-03-09 6 Ob 29/06t Beisatz: Die Beweislast für eine verschuldensbedingte Anspruchsbegrenzung - und damit für das Verschulden des Anspruchswerbers - trifft damit dessen Gegner, im vorliegenden Fall also die Beklagte. Auch dafür, dass der Eintritt des Geschäftszweckes wider Treu und Glauben durch die Klägerin vereitelt wurde, ist als rechtsvernichtende Tatsache die Beklagte beweispflichtig. (T11) Beisatz: Hier: Bereicherungsrechtliche Rückabwicklung nach § 1435 ABGB. (T12)Beisatz: Hier: Bereicherungsrechtliche Rückabwicklung nach Paragraph 1435, ABGB. (T12) TE OGH 2007-02-27 2 Ob 85/06y Auch; Beis wie T5 TE OGH 2009-05-12 10 Ob 21/08y Beis wie T7; Veröff: SZ 2009/66 TE OGH 2010-10-11 6 Ob 198/10a Vgl; Beis wie T7 TE OGH 2013-04-16 10 Ob 13/13d Auch; Beis wie T7 TE OGH 2014-01-22 3 Ob 212/13t auch TE OGH 2014-10-30 8 Ob 50/14g TE OGH 2014-11-19 3 Ob 173/14h Auch; Beis wie T6 TE OGH 2015-11-24 1 Ob 192/15i TE OGH 2018-06-28 6 Ob 89/18h Vgl; Beis wie T9 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1977:RS0037694
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