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{'item': '7Ob6/77; 7Ob63/78; 7Ob26/79; 3Ob586/89; 1Ob518/95; 9ObA144/02w; 7Ob55/02t; 8Ob47/03z; 9ObA147/03p; 6Ob179/04y; 9Ob52/10b; 2Ob117/10k; 9ObA51

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0014076 Entscheidungsdatum25.09.2025 Geschäftszahl7Ob6/77; 7Ob63/78; 7Ob26/79; 3Ob586/89; 1Ob518/95; 9ObA144/02w; 7Ob55/02t; 8Ob47/03z; 9ObA147/03p; 6Ob179/04y; 9Ob52/10b; 2Ob117/10k; 9ObA51/10f; 2Ob92/11k; 7Ob199/14m; 2Ob20/15b; 9Ob64/17b; 3Ob224/18i; 9ObA27/21t; 9Ob86/21v; 8ObA5/24d; 8ObA44/24i; 9ObA60/24z; 8Ob74/24a; 7Ob95/25h NormABGB §862a RechtssatzEs reicht aus, wenn die Willenserklärung in den Machtbereich des Adressaten gelangt ist, selbst wenn sie dieser persönlich nicht erhalten hat. Es genügt vielmehr, dass der Adressat die Möglichkeit hatte, die Erklärung zur Kenntnis zu nehmen. EntscheidungstexteTE OGH 1977-03-03 7 Ob 6/77 TE OGH 1978-11-09 7 Ob 63/78 TE OGH 1979-04-19 7 Ob 26/79 TE OGH 1989-12-13 3 Ob 586/89 nur: Es reicht aus, wenn die Willenserklärung in den Machtbereich des Adressaten gelangt. (T1) Veröff: SZ 62/202 = RZ 1990/80 S 199 = WoBl 1992,64 TE OGH 1995-04-25 1 Ob 518/95 Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Ein Erhöhungsbegehren nach § 12 Abs 3 MRG wurde vom allein vertretungsbefugten Geschäftsführer des Unternehmenserwerbers entgegengenommen. (T2)Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Ein Erhöhungsbegehren nach Paragraph 12, Absatz 3, MRG wurde vom allein vertretungsbefugten Geschäftsführer des Unternehmenserwerbers entgegengenommen. (T2) TE OGH 2002-06-26 9 ObA 144/02w Auch; nur: Es genügt vielmehr, dass der Adressat die Möglichkeit hatte, die Erklärung zur Kenntnis zu nehmen. (T3) Beisatz: Der Zugang (hier: eines Einschreibbriefes) im rechtlichen Sinn erfolgt bereits durch die objektive Möglichkeit, sich vom Inhalt des Schriftstücks Kenntnis zu verschaffen. (T4) TE OGH 2002-06-12 7 Ob 55/02t Auch TE OGH 2003-06-12 8 Ob 47/03z TE OGH 2004-02-25 9 ObA 147/03p Auch; nur T3 TE OGH 2004-12-15 6 Ob 179/04y TE OGH 2010-09-03 9 Ob 52/10b nur T1 TE OGH 2010-10-21 2 Ob 117/10k Beisatz: Hier: Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses. (T5) TE OGH 2011-03-30 9 ObA 51/10f Beisatz: Die Beweislast für den Zugang trägt grundsätzlich der Absender. (T6) Beisatz: Der „OK‑Vermerk“ eines Telefax‑Sendeberichts macht keinen (Anscheins‑)Beweis für den Zugang beim Empfänger. (T7) TE OGH 2012-08-30 2 Ob 92/11k Veröff: SZ 2012/81 TE OGH 2014-11-26 7 Ob 199/14m Beisatz: Hat jemand mit dem Eingang rechtsgeschäftlicher Erklärungen zu rechnen, hat er auch im Sinn einer Obliegenheit sicherzustellen, dass ihn diese erreichen. So ist beispielsweise von Unternehmern zu erwarten, dass sie stets Empfangsvorkehrungen treffen. Desgleichen hat der Empfänger die mangelnde oder mangelhafte Bereitschaft zur Entgegennahme eines Telefax zu vertreten. (T8) Veröff: SZ 2014/120 TE OGH 2016-02-25 2 Ob 20/15b Auch; Veröff: SZ 2016/22 TE OGH 2018-02-27 9 Ob 64/17b Auch TE OGH 2019-02-20 3 Ob 224/18i TE OGH 2021-05-27 9 ObA 27/21t Vgl; nur T3 TE OGH 2022-05-19 9 Ob 86/21v Beisatz: Hier: eine im Internet gefundene E‑Mail‑Adresse. (T9) TE OGH 2024-02-15 8 ObA 5/24d vgl; Beisatz wie T8 Beisatz: Hier: Zugang einer Krankmeldung durch Hinterlegung im Rezeptionsbereich einer Zahnarztpraxis (T10) TE OGH 2024-09-26 8 ObA 44/24i vgl TE OGH 2024-11-21 9 ObA 60/24z nur T3 Beisatz: Hier: Einwurf einer Kündigung in Briefkasten durch Kurierdienst (T11) TE OGH 2025-02-27 8 Ob 74/24a TE OGH 2025-09-25 7 Ob 95/25h vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1977:RS0014076

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.