← Österreich

{'item': ['12Os46/77', '12Os84/77', '12Os104/77', '10Os22/78', '10Os57/78', '10Os28/79', '10Os167/83', '12Os59/88', '14Os75/88', '11Os42/91 (11Os43/91

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum12.05.1977 Geschäftszahl12Os46/77; 12Os84/77; 12Os104/77; 10Os22/78; 10Os57/78; 10Os28/79; 10Os167/83; 12Os59/88; 14Os75/88; 11Os42/91 (11Os43/91); 11Os116/91; 12Os94/92 (12Os95/92); 15Os62/94; 12Os143/95; 15Os78/01 NormStGB §129 Z1; StGB §129 Z2; StGB §129 Z3; StPO §281 Abs1 Z10 B; RechtssatzDie Z 1 - 3 des § 129 StGB sind nicht bloß Spielarten des Einbruchsdiebstahls ohne selbständige Bedeutung (und daher vertauschbar), sondern umschreiben eigenständige Qualifikationen. Fälschliche Annahme einer dieser Qualifikationen begründet Nichtigkeit im Sinne des § 281 Abs 1 Z 10 StPO (siehe auch 9 Os 192/76).Die Ziffer eins, - 3 des Paragraph 129, StGB sind nicht bloß Spielarten des Einbruchsdiebstahls ohne selbständige Bedeutung (und daher vertauschbar), sondern umschreiben eigenständige Qualifikationen. Fälschliche Annahme einer dieser Qualifikationen begründet Nichtigkeit im Sinne des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 10, StPO (siehe auch 9 Os 192/76). EntscheidungstexteTE OGH 1977/05/12 12 Os 46/77 TE OGH 1977/08/18 12 Os 84/77 Veröff: SSt 48/60 = EvBl 1978/36 S 105 = RZ 1977/121 S 222 TE OGH 1977/09/08 12 Os 104/77 TE OGH 1978/04/19 10 Os 22/78 Vgl; Beisatz: Kein Nachteil für den Angeklagten, wenn irrtümlich die Tat nach § 129 Z 2 statt nach Z 3 StGB qualifiziert wurde. (T1) Vgl; Beisatz: Kein Nachteil für den Angeklagten, wenn irrtümlich die Tat nach Paragraph 129, Ziffer 2, statt nach Ziffer 3, StGB qualifiziert wurde. (T1) TE OGH 1978/05/17 10 Os 57/78 Vgl; Beisatz: Vertauschung (hier: Z 1 statt Z 2 des § 129 StGB) bringt für den Angeklagten keine Beschwer. (T2) Vgl; Beisatz: Vertauschung (hier: Ziffer eins, statt Ziffer 2, des Paragraph 129, StGB) bringt für den Angeklagten keine Beschwer. (T2) TE OGH 1979/05/09 10 Os 28/79 Vgl; Beisatz: Mit näheren Ausführungen, unter welchen Voraussetzungen ein Nichtigkeitsgrund. (T3) TE OGH 1983/10/11 10 Os 167/83 Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2 TE OGH 1988/05/05 12 Os 59/88 Vgl auch; Beisatz: Bekämpfung der Qualifikation des § 129 Z 4 StGB neben anderen unangefochtenen Deliktsqualifikationen nach § 129 StGB unter § 281 Abs 1 Z 10 StPO. (T4) Vgl auch; Beisatz: Bekämpfung der Qualifikation des Paragraph 129, Ziffer 4, StGB neben anderen unangefochtenen Deliktsqualifikationen nach Paragraph 129, StGB unter Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 10, StPO. (T4) TE OGH 1988/05/18 14 Os 75/88 Vgl aber; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Z 3 statt richtig Z 2. (T5) Vgl aber; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Ziffer 3, statt richtig Ziffer 2, (T5) TE OGH 1991/05/07 11 Os 42/91 nur: Die Z 1 - 3 des § 129 StGB sind nicht bloß Spielarten des Einbruchsdiebstahls ohne selbständige Bedeutung (und daher vertauschbar), sondern umschreiben eigenständige Qualifikationen. (T6) nur: Die Ziffer eins, - 3 des Paragraph 129, StGB sind nicht bloß Spielarten des Einbruchsdiebstahls ohne selbständige Bedeutung (und daher vertauschbar), sondern umschreiben eigenständige Qualifikationen. (T6) TE OGH 1991/10/09 11 Os 116/91 nur T6 TE OGH 1992/10/22 12 Os 94/92 TE OGH 1994/05/26 15 Os 62/94 Vgl; Beisatz: 10 Os 22/78 vice versa; Gleichwertigkeit der Qualifikation der Z 1 bis 3 des § 129 StGB. (T7) Vgl; Beisatz: 10 Os 22/78 vice versa; Gleichwertigkeit der Qualifikation der Ziffer eins bis 3 des Paragraph 129, StGB. (T7) TE OGH 1995/11/09 12 Os 143/95 Vgl; Beisatz: Keine amtswegige Maßnahme nach § 290 Abs 1 StPO. (T8) Vgl; Beisatz: Keine amtswegige Maßnahme nach Paragraph 290, Absatz eins, StPO. (T8) TE OGH 2001/08/23 15 Os 78/01 Vgl; Beisatz: Bei den Z 1 bis 3 des § 129 StGB handelt es sich zwar um eigenständige, aber rechtlich gleichwertige Qualifikationsnormen; die irrige Annahme einer derselben wirkt sich nur bei einem bloßen Vertauschen nicht zum Nachteil des Angeklagten aus, wohl aber bei einem zusätzlichen Hinzukommen zu einer oder zwei bereits (zutreffend) angenommenen Qualifikationen. (T9) Vgl; Beisatz: Bei den Ziffer eins bis 3 des Paragraph 129, StGB handelt es sich zwar um eigenständige, aber rechtlich gleichwertige Qualifikationsnormen; die irrige Annahme einer derselben wirkt sich nur bei einem bloßen Vertauschen nicht zum Nachteil des Angeklagten aus, wohl aber bei einem zusätzlichen Hinzukommen zu einer oder zwei bereits (zutreffend) angenommenen Qualifikationen. (T9) RechtssatznummerRS0093797

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.