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{'item': ['10Os46/77', '12Os98/77', '11Os14/78 (11Os15/78)', '13Os176/77', '12Os145/77', '11Os53/78', '12Os123/78', '9Os193/78', '9Os110/79', '10Os155

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum25.05.1977 Geschäftszahl10Os46/77; 12Os98/77; 11Os14/78 (11Os15/78); 13Os176/77; 12Os145/77; 11Os53/78; 12Os123/78; 9Os193/78; 9Os110/79; 10Os155/79; 13Os182/85; 13Os119/86; 10Os98/86; 14Os79/87; 12Os51/88; 11Os71/91; 13Os17/92; 13Os78/92; 11Os69/97 NormStGB §147 Abs1 Z1; RechtssatzKeine Qualifikation nach § 147 Abs 1 Z 1 StGB, wenn eine echte (und damit keine falsche) Urkunde mit unwahrem Inhalt benützt wird.Keine Qualifikation nach Paragraph 147, Absatz eins, Ziffer eins, StGB, wenn eine echte (und damit keine falsche) Urkunde mit unwahrem Inhalt benützt wird. EntscheidungstexteTE OGH 1977/05/25 10 Os 46/77 TE OGH 1977/09/08 12 Os 98/77 TE OGH 1978/02/14 11 Os 14/78 TE OGH 1978/01/23 13 Os 176/77 Beisatz: Die Falschbeurkundung (hier: Schadensmeldung) ist nur Täuschungsmittel im Sinne des § 146 StGB. (T1) Beisatz: Die Falschbeurkundung (hier: Schadensmeldung) ist nur Täuschungsmittel im Sinne des Paragraph 146, StGB. (T1) TE OGH 1978/05/22 12 Os 145/77 Beisatz: Inhaltlich unrichtige Geschäftsunterlagen (Bilanzen und Geschäftsberichte). (T2) TE OGH 1978/09/08 11 Os 53/78 Veröff: EvBl 1979/57 S 160 TE OGH 1978/12/18 12 Os 123/78 Beis wie T1 TE OGH 1979/02/26 9 Os 193/78 Beis wie T1 TE OGH 1979/11/27 9 Os 110/79 TE OGH 1980/06/17 10 Os 155/79 TE OGH 1986/04/24 13 Os 182/85 TE OGH 1986/09/18 13 Os 119/86 TE OGH 1987/06/16 10 Os 98/86 TE OGH 1987/06/24 14 Os 79/87 TE OGH 1988/05/31 12 Os 51/88 Vgl aber; Beisatz: Die Betrugsqualifikation nach § 147 Abs 1 Z 1 StGB ist auch dann gegeben, wenn ein falsches Beweismittel benützt wird, worunter auch eine echte Absichtsurkunde mit unwahrem Inhalt zu verstehen ist (EvBl 1988/29). (T3) Veröff: JBl 1989,189 (ablehnend Kienapfel) Vgl aber; Beisatz: Die Betrugsqualifikation nach Paragraph 147, Absatz eins, Ziffer eins, StGB ist auch dann gegeben, wenn ein falsches Beweismittel benützt wird, worunter auch eine echte Absichtsurkunde mit unwahrem Inhalt zu verstehen ist (EvBl 1988/29). (T3) Veröff: JBl 1989,189 (ablehnend Kienapfel) TE OGH 1991/11/05 11 Os 71/91 Veröff: EvBl 1992/71 S 301 = JBl 1992,535 (zustimmend Kienapfel) TE OGH 1992/05/20 13 Os 17/92 TE OGH 1993/01/08 13 Os 78/92 Beisatz: Echte Urkunden unrichtigen (unwahren) Inhaltes (sogenannte "Lugurkunden") scheiden vom gesamten Anwendungsbereich der Qualifikation des § 147 Abs 1 Z 1 StGB aus. (T4) Veröff: JBl 1994,56 = RZ 1994/1 S 13 Beisatz: Echte Urkunden unrichtigen (unwahren) Inhaltes (sogenannte "Lugurkunden") scheiden vom gesamten Anwendungsbereich der Qualifikation des Paragraph 147, Absatz eins, Ziffer eins, StGB aus. (T4) Veröff: JBl 1994,56 = RZ 1994/1 S 13 TE OGH 1997/08/05 11 Os 69/97 Ausdrücklich gegenteilig; Beisatz: "Echte Urkunden mit unwahrem Inhalt (sogenannte Lugurkunden) sind Deliktsobjekte des Vergehens der Beweismittelfälschung nach § 293 StGB." Sie kommen demnach auch als qualifikationsbegründendes Täuschungsmittel zum schweren Betrug nach dem zweiten (nicht aber nach dem ersten Fall) des § 147 Abs 1 Z 1 StGB in Betracht. (T5) Ausdrücklich gegenteilig; Beisatz: "Echte Urkunden mit unwahrem Inhalt (sogenannte Lugurkunden) sind Deliktsobjekte des Vergehens der Beweismittelfälschung nach Paragraph 293, StGB." Sie kommen demnach auch als qualifikationsbegründendes Täuschungsmittel zum schweren Betrug nach dem zweiten (nicht aber nach dem ersten Fall) des Paragraph 147, Absatz eins, Ziffer eins, StGB in Betracht. (T5) RechtssatznummerRS0094466

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.