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{'item': ['13Os75/77', '9Os21/78', '9Os72/78', '9Os16/79', '11Os108/79', '11Os28/80', '12Os12/80', '9Os96/81', '9Os114/82', '9Os155/82', '13Os186/82',

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0092354 Entscheidungsdatum23.06.1977 Geschäftszahl13Os75/77; 9Os21/78; 9Os72/78; 9Os16/79; 11Os108/79; 11Os28/80; 12Os12/80; 9Os96/81; 9Os114/82; 9Os155/82; 13Os186/82; 9Os170/82; 13Os94/84; 9Os60/85; 9Os169/85; 13Os55/87; 14Os188/88; 13Os31/91; 11Os58/91 (11Os59/91); 11Os76/91; 14Os30/92; 14Os103/96; 11Os66/97; 13Os110/98; 11Os73/03; 13Os126/05m; 13Os50/10t; 12Os23/15x NormStGB §70 RechtssatzFür den Begriff der Gewerbsmäßigkeit ist es bedeutungslos, ob die Einkünfte aus der wiederkehrenden Tatbegehung die Lebenshaltungskosten des Täters zu einem wesentlichen oder bloß zu einem geringen Teil decken sollen, weshalb auch geringfügige Nebeneinkünfte gewerbsmäßig erstrebt werden können. EntscheidungstexteTE OGH 1977-06-23 13 Os 75/77 Veröff: EvBl 1978/15 S 54 TE OGH 1978-03-14 9 Os 21/78 TE OGH 1978-06-13 9 Os 72/78 TE OGH 1979-04-24 9 Os 16/79 Beisatz: Die Frage eines Arbeitsverhältnisses und sonstiger legaler Einkünfte ist für die Gewerbsmäßigkeit ohne Bedeutung. (T1) TE OGH 1979-09-04 11 Os 108/79 nur: Auch geringfügige Nebeneinkünfte gewerbsmäßig erstrebt werden können. (T2) TE OGH 1980-04-09 11 Os 28/80 Vgl auch TE OGH 1980-04-17 12 Os 12/80 Vgl auch; Beisatz: Es genügt, wenn der Täter aus der von ihm beabsichtigten laufenden Tatbegehung nur einen Teil seines Lebensbedarfes decken will. (T3) Veröff: ZfRV 1981,59 TE OGH 1981-06-30 9 Os 96/81 nur: Für den Begriff der Gewerbsmäßigkeit ist es bedeutungslos, ob die Einkünfte aus der wiederkehrenden Tatbegehung die Lebenshaltungskosten des Täters zu einem wesentlichen oder bloß zu einem geringen Teil decken sollen. (T4) TE OGH 1982-08-24 9 Os 114/82 nur T4; Veröff: SSt 53/50 TE OGH 1982-11-16 9 Os 155/82 Beisatz: Sofern sie nur über die Bagatellgrenze liegen. (T5) TE OGH 1982-11-16 13 Os 186/82 nur T4 TE OGH 1983-05-10 9 Os 170/82 nur T4 TE OGH 1984-09-13 13 Os 94/84 TE OGH 1985-06-12 9 Os 60/85 nur T2; Beisatz: Hingegen setzt die Qualifikation der gewerbsmäßigen Begehung eine ausschließliche oder auch nur teilweise Widmung der angestrengten Einnahmen für den Lebensunterhalt des Täters nicht voraus. (T6) TE OGH 1985-11-20 9 Os 169/85 nur T4 TE OGH 1987-06-11 13 Os 55/87 Vgl auch TE OGH 1989-01-18 14 Os 188/88 Vgl auch; Beisatz: Die angestrebte fortlaufende Einnahme muß keineswegs die einzige Erwerbsquelle des Täters sein. (T7) TE OGH 1991-06-12 13 Os 31/91 nur T2 TE OGH 1991-07-02 11 Os 58/91 Vgl auch; nur T4 TE OGH 1991-09-24 11 Os 76/91 Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 1992-06-23 14 Os 30/92 Vgl auch; nur T2; Beis wie T5 TE OGH 1996-08-20 14 Os 103/96 nur T2; Beisatz: Sofern sie nur insgesamt über der Bagatellgrenze (derzeit 1.000,-- S) liegen. (T8) TE OGH 1997-08-05 11 Os 66/97 Beis wie T5 TE OGH 1998-09-02 13 Os 110/98 nur T2; Beis wie T5 TE OGH 2003-06-24 11 Os 73/03 Vgl auch; Beisatz: Gewerbsmäßige Tatbegehung setzt nicht voraus, dass jemand darauf zur Bestreitung seines Lebensunterhaltes angewiesen ist. (T9) TE OGH 2006-02-15 13 Os 126/05m Auch; Beisatz: Zur Annahme der Gewerbsmäßigkeit ist es nicht erforderlich, dass der gesamte für die Lebensführung erforderliche Bedarf durch die fortlaufende Einnahme aus dem strafbaren Verhalten gedeckt wird. (T10) TE OGH 2010-06-17 13 Os 50/10t Auch TE OGH 2015-04-09 12 Os 23/15x Auch European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1977:RS0092354

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