RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0095597 Entscheidungsdatum18.08.1977 Geschäftszahl12Os84/77; 13Os207/77; 10Os209/77; 9Os64/78; 12Os83/78; 9Os155/78; 11Os14/79; 13Os133/79; 11Os11/80; 10Os180/81; 12Os145/81; 11Os127/83; 14Os122/87; 13Os38/88; 12Os113/89 (12Os114/89); 15Os151/89; 13Os57/90 (13Os58/90); 14Os2/06k; 13Os107/08x (13Os108/08v, 13Os109/08s, 13Os130/08d); 17Os49/14f; 14Os117/15k; 15Ns89/17g; 15Os1/21t; 13Os89/22w NormStGB §223 RechtssatzGebraucht der Täter in der Folge die von ihm gefälschte Urkunde selbst im Rechtsverkehr, so haftet er nur nach § 223 Abs 2 StGB; die Fälschung stellt insoweit eine straflose, weil nachbestrafte Vortat dar.Gebraucht der Täter in der Folge die von ihm gefälschte Urkunde selbst im Rechtsverkehr, so haftet er nur nach Paragraph 223, Absatz 2, StGB; die Fälschung stellt insoweit eine straflose, weil nachbestrafte Vortat dar. EntscheidungstexteTE OGH 1977-08-18 12 Os 84/77 Veröff: EvBl 1978/36 S 105 = SSt 48/60 = RZ 1977/120 S 221 = ZVR 1978/196 S 220 TE OGH 1978-01-30 13 Os 207/77 Veröff: EvBl 1978/187 S 582 TE OGH 1978-04-19 10 Os 209/77 TE OGH 1978-05-23 9 Os 64/78 TE OGH 1978-12-14 12 Os 83/78 Beisatz: Die bloße Unterstellung unter Abs 1, obwohl der Täter nachfolgend nach Abs 2 strafbar würde, gereicht dem Täter nicht zum Nachteil. (T1)Beisatz: Die bloße Unterstellung unter Absatz eins,, obwohl der Täter nachfolgend nach Absatz 2, strafbar würde, gereicht dem Täter nicht zum Nachteil. (T1) TE OGH 1978-12-19 9 Os 155/78 Vgl; Beisatz: Strafbarkeit nach § 223 Abs 1 StGB, solange kein strafbarer Versuch nach § 223 Abs 2 StGB vorliegt. (T2) Veröff: EvBl 1979/144 S 401 = SSt 49/66 = ZfRV 1979,216Vgl; Beisatz: Strafbarkeit nach Paragraph 223, Absatz eins, StGB, solange kein strafbarer Versuch nach Paragraph 223, Absatz 2, StGB vorliegt. (T2) Veröff: EvBl 1979/144 S 401 = SSt 49/66 = ZfRV 1979,216 TE OGH 1979-03-13 11 Os 14/79 Beisatz: Gilt nicht, wenn der Fälscher nicht selbst die Urkunde gebraucht. (T3) TE OGH 1979-11-15 13 Os 133/79 Beisatz: Mit ausdrücklicher Ablehnung gegenteiliger Literatur. (T4) TE OGH 1980-02-27 11 Os 11/80 Veröff: EvBl 1980/132 S 407 TE OGH 1982-10-19 10 Os 180/81 Vgl auch TE OGH 1982-11-04 12 Os 145/81 nur: Gebraucht der Täter in der Folge die von ihm gefälschte Urkunde selbst im Rechtsverkehr, so haftet er nur nach § 223 Abs 2 StGB. (T5); Beisatz: Materielle Subsidiarität. (T6) Veröff: EvBl 1983/79 S 302 = SSt 53/68 = JBl 1983/386 = RZ 1983/25 S 73nur: Gebraucht der Täter in der Folge die von ihm gefälschte Urkunde selbst im Rechtsverkehr, so haftet er nur nach Paragraph 223, Absatz 2, StGB. (T5); Beisatz: Materielle Subsidiarität. (T6) Veröff: EvBl 1983/79 S 302 = SSt 53/68 = JBl 1983/386 = RZ 1983/25 S 73 TE OGH 1983-09-21 11 Os 127/83 Veröff: SSt 54/70 TE OGH 1987-10-21 14 Os 122/87 Beis wie T6; Veröff: JBl 1988,659 TE OGH 1988-04-07 13 Os 38/88 TE OGH 1989-10-12 12 Os 113/89 Vgl; Beis wie T2 TE OGH 1990-01-30 15 Os 151/89 nur T5; Beisatz: Beginn der Verjährungsfrist mit dem Urkundengebrauch, auch wenn das Tatverhalten verfehlt unter § 223 Abs 1 StGB subsumiert wurde. (T7)nur T5; Beisatz: Beginn der Verjährungsfrist mit dem Urkundengebrauch, auch wenn das Tatverhalten verfehlt unter Paragraph 223, Absatz eins, StGB subsumiert wurde. (T7) TE OGH 1990-06-07 13 Os 57/90 nur T5; Beisatz: § 223 Abs 1 StGB tritt als selbständig vertyptes Vorbereitungsdelikt schon gegenüber einer versuchten Urkundenfälschung nach §§ 15, 223 Abs 2 StGB zurück. (Festhalten an der ständigen Rechtsprechung gegen Foregger-Serini StGB
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.