RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0058394 Entscheidungsdatum19.09.2023 Geschäftszahl2Ob140/77; 8Ob142/77; 8Ob239/79 (8Ob292/79); 8Ob245/79; 2Ob150/80; 2Ob46/81; 2Ob125/81; 8Ob225/82; 8Ob204/82; 2Ob165/83; 8Ob26/85; 8Ob32/87; 2Ob36/87; 2Ob4/88 (2Ob5/88); 2Ob44/88; 2Ob149/97v; 4Ob306/97x; 2Ob281/98g; 2Ob159/99t; 9ObA106/20h; 2Ob152/23a NormEKHG §9 Abs2 C RechtssatzMaßstab für die Sorgfaltspflicht nach § 9 Abs 2 EKHG ist die Sorgfalt eines sachkundigen, erfahrenen Kraftfahrers. Er haftet daher auch für einen Mangel der besonders geschärften Aufnahmsfähigkeit für rasche Eindrücke (so schon 2 Ob 133/62 = ZVR 1962/245).Maßstab für die Sorgfaltspflicht nach Paragraph 9, Absatz 2, EKHG ist die Sorgfalt eines sachkundigen, erfahrenen Kraftfahrers. Er haftet daher auch für einen Mangel der besonders geschärften Aufnahmsfähigkeit für rasche Eindrücke (so schon 2 Ob 133/62 = ZVR 1962/245). EntscheidungstexteTE OGH 1977-09-01 2 Ob 140/77 TE OGH 1977-10-19 8 Ob 142/77 nur: Maßstab für die Sorgfaltspflicht nach § 9 Abs 2 EKHG ist die Sorgfalt eines sachkundigen, erfahrenen Kraftfahrers. (T1) Beisatz: Hat der Lenker des Kraftfahrzeuges nicht die äußerste ihm nach den Umständen zumutbare Verkehrssorgfalt beobachtet, ist ihm der Entlastungsbeweis nach § 9 Abs 2 EKHG nicht gelungen. (T2)nur: Maßstab für die Sorgfaltspflicht nach Paragraph 9, Absatz 2, EKHG ist die Sorgfalt eines sachkundigen, erfahrenen Kraftfahrers. (T1) Beisatz: Hat der Lenker des Kraftfahrzeuges nicht die äußerste ihm nach den Umständen zumutbare Verkehrssorgfalt beobachtet, ist ihm der Entlastungsbeweis nach Paragraph 9, Absatz 2, EKHG nicht gelungen. (T2) TE OGH 1979-12-06 8 Ob 239/79 nur T1; Veröff: ZVR 1980/225 S 215 TE OGH 1980-04-24 8 Ob 245/79 nur T1; Veröff: ZVR 1981/42 S 53 TE OGH 1980-11-11 2 Ob 150/80 TE OGH 1981-06-30 2 Ob 46/81 Auch; Beisatz: Auf alle nur erdenklichen Unfallsmöglichkeiten braucht sich dieser aber nicht einzustellen, er muß nur argwöhnischer sein als der Durchschnittsfahrer und sorgfältiger auf Anzeichen achten, die sein Vertrauen erschüttern könnten. Ohne besonderen Anlaß, also ohne tatsächlichen Anhaltspunkt, braucht er somit aber auch bei Annäherung eines Wartepflichtigen nicht mit dessen Fehlverhalten zu rechnen. (T3) Veröff: ZVR 1982/362 S 300 TE OGH 1981-10-20 2 Ob 125/81 nur T1; Veröff: ZVR 1982/281 S 246 TE OGH 1982-12-02 8 Ob 225/82 nur T1; Veröff: ZVR 1984/51 S 61 TE OGH 1983-03-24 8 Ob 204/82 nur T1; Veröff: ZVR 1984/129 S 140 TE OGH 1983-09-13 2 Ob 165/83 nur T1; Veröff: ZVR 1984/243 S 242 TE OGH 1985-06-19 8 Ob 26/85 nur T1; Veröff: ZVR 1986/19 S 79 TE OGH 1987-04-09 8 Ob 32/87 nur T1; Veröff: ZVR 1988/110 S 236 TE OGH 1987-08-25 2 Ob 36/87 nur T1; Beisatz: Hier: Sessellift (T4) Veröff: ZVR 1988/112 S 238 TE OGH 1988-03-23 2 Ob 4/88 nur T1 TE OGH 1988-05-10 2 Ob 44/88 nur T1; Veröff: ZVR 1989/102 S 172 TE OGH 1997-04-10 2 Ob 149/97v Auch; nur T1; Beisatz: Im Falle der Teilnahme an einem Rennen die Sorgfalt eines tüchtigen und gewissenhaften Rennfahrers heranzuziehen. (T5) TE OGH 1997-10-28 4 Ob 306/97x nur T1 TE OGH 1998-11-12 2 Ob 281/98g nur T1; Beis wie T2 TE OGH 1999-07-01 2 Ob 159/99t Auch; Beis wie T2 TE OGH 2020-12-17 9 ObA 106/20h Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Nicht permanente Beobachtung beider Rückspiegel und des Monitors der Rückfahrkamera im Rahmen der Rückwärtsfahrt eines Radladers. (T6) TE OGH 2023-09-19 2 Ob 152/23a European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1977:RS0058394
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.