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{'item': ['Bkd11/77', 'Bkd33/82', 'Bkd117/85', 'Bkd22/86', 'Bkd108/84', 'Bkd108/86 (Bkd56/87)', 'Bkd95/86', 'Bkd135/89', 'Bkd59/89', '13Bkd2/98', '11B

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0056153 Entscheidungsdatum10.10.1977 GeschäftszahlBkd11/77; Bkd33/82; Bkd117/85; Bkd22/86; Bkd108/84; Bkd108/86 (Bkd56/87); Bkd95/86; Bkd135/89; Bkd59/89; 13Bkd2/98; 11Bkd7/06; 3Bkd3/13; 9Bkd5/13; 20Os10/16w; 20Ds13/17t; 20Ds14/20v NormDSt 1872 §38; DSt 1872 §39 RechtssatzIm Interesse der Rechtsverteidigung darf der Disziplinarrat nur über jene Tat urteilen, die im Einleitungsbeschluss als Anschuldigung angeführt worden ist, zumindest aber als Anschuldigung dem Beschuldigten vorgehalten wurde, damit dieser Gelegenheit hatte, dazu Stellung zu nehmen und sich diesbezüglich zu verteidigen. EntscheidungstexteTE OGH 1977-10-10 Bkd 11/77 Veröff: AnwBl 1978,518 TE OGH 1982-09-20 Bkd 33/82 nur: Im Interesse der Rechtsverteidigung darf der Disziplinarrat nur über jene Tat urteilen, die im Einleitungsbeschluss als Anschuldigung angeführt worden ist. (T1) Beisatz: So schon Bkd 8/68 (vgl VfGH 27.06.1967, B 20/67). (T2)nur: Im Interesse der Rechtsverteidigung darf der Disziplinarrat nur über jene Tat urteilen, die im Einleitungsbeschluss als Anschuldigung angeführt worden ist. (T1) Beisatz: So schon Bkd 8/68 vergleiche VfGH 27.06.1967, B 20/67). (T2) TE OGH 1986-05-05 Bkd 117/85 Vgl; Beisatz: Im Gegensatz zur StPO keine Bindung an den Einleitungsbeschluss, der lediglich einen Rahmen darstellt, der vom Disziplinarrat nicht überschritten werden soll (SSt 3/49 ua). (T3) TE OGH 1986-11-10 Bkd 22/86 Vgl; Beisatz: Der Einleitungsbeschluss ist keine Anklageschrift im formellen Sinn. In ihm wird lediglich der inkriminierte Sachverhalt umschrieben, bei dessen Würdigung und (rechtlicher) Beurteilung der Disziplinarrat vollkommen frei ist. (T4) TE OGH 1985-01-21 Bkd 108/84 Vgl aber; Beis wie T3 TE OGH 1987-06-06 Bkd 108/86 Vgl; Beisatz: Eine Erweiterung der Anschuldigungspunkte in der mündlichen Disziplinarverhandlung ist möglich. (T5) TE OGH 1987-11-30 Bkd 95/86 Vgl; Beisatz: Zur Erweiterung der disziplinarrechtlichen Anschuldigung in der mündlichen Disziplinarverhandlung. (T6) Veröff: AnwBl 1989,139 TE OGH 1990-04-09 Bkd 135/89 Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Siehe dazu auch VfGH vom 16.06.1982, B 386/81, AnwBl 1983,706 und Bkd 108/84, AnwBl 1986,83. (T7) TE OGH 1990-09-10 Bkd 59/89 Vgl auch TE OGH 1998-05-25 13 Bkd 2/98 Auch TE OGH 2007-05-07 11 Bkd 7/06 Vgl auch; Beisatz: Gegenstand der Verurteilung dürfen nur Fakten sein, die im Einleitungsbeschluss erwähnt oder von einer Ausdehnung in erster Instanz erfasst sind. (T8) TE OGH 2013-09-02 3 Bkd 3/13 Beis wie T5 TE OGH 2013-12-16 9 Bkd 5/13 Auch; Beisatz: Ein Einleitungsbeschluss hat einen einem Disziplinarbeschuldigten vorgeworfenen Sachverhalt so zu beschreiben, dass der Disziplinarbeschuldigte zweifelsfrei erkennen kann, worüber im weiteren Verfahren bzw in der mündlichen Verhandlung abgesprochen werden soll. Keineswegs ist erforderlich, dass der Einleitungsbeschluss jedes Detail der vorgeworfenen Tathandlung genau vorwegnimmt. (T9) TE OGH 2017-01-27 20 Os 10/16w Vgl auch; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T9 TE OGH 2017-11-14 20 Ds 13/17t Auch; Beis wie T9 TE OGH 2021-04-13 20 Ds 14/20v Vgl; Beis wie T9 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1977:RS0056153

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.