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{'item': '10Os139/77; 10Os204/77; 13Os13/78; 12Os107/80; 11Os168/80; 11Os108/84; 12Os15/85; 13Os49/86; 11Os58/86; 11Os89/86; 10Os136/86; 14Os20/89; 13

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0092914 Entscheidungsdatum20.12.2023 Geschäftszahl10Os139/77; 10Os204/77; 13Os13/78; 12Os107/80; 11Os168/80; 11Os108/84; 12Os15/85; 13Os49/86; 11Os58/86; 11Os89/86; 10Os136/86; 14Os20/89; 13Os48/90; 14Os86/91; 14Os26/94 (14Os29/94); 15Os17/94; 13Os175/94 (13Os176/94; 13Os177/94); 11Os161/95; 13Os208/96; 11Os64/05d; 14Os104/05h; 13Os23/06s; 15Os90/10i; 11Os87/12x; 12Os27/23x; 13Os86/23f NormStGB §84 Abs2 Z3 F StGB §99 Abs2 F RechtssatzBesondere Qualen liegen vor, wenn sie zufolge ihrer außergewöhnlichen Intensität das Opfer schwer treffen oder für eine gewisse Zeitspanne einen fortdauernden Zustand einer erheblichen physischen oder psychischen Beeinträchtigung bewirken. EntscheidungstexteTE OGH 1977-11-09 10 Os 139/77 TE OGH 1978-02-08 10 Os 204/77 Beisatz: Besondere Qualen durch deren Intensität oder Dauer. (T1) TE OGH 1978-05-30 13 Os 13/78 Veröff: SSt 49/33 = EvBl 1979/46 S 132 TE OGH 1980-09-11 12 Os 107/80 Veröff: SSt 51/43 = EvBl 1981/133 S 396 = RZ 1980/62 S 248 TE OGH 1981-01-14 11 Os 168/80 TE OGH 1984-09-05 11 Os 108/84 Veröff: SSt 55/58 TE OGH 1985-04-18 12 Os 15/85 Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Stundenlange Todesangst. (T2) TE OGH 1986-04-24 13 Os 49/86 Beisatz: Unabhängig davon, ob dem Opfer eine Qualen verursachende (schwere) Verletzung (mit Dauerfolgen) vor oder nach Beginn der Freiheitsentziehung zugefügt wurde. (T3) TE OGH 1986-09-16 11 Os 58/86 Vgl auch; Veröff: SSt 57/65 TE OGH 1986-09-16 11 Os 89/86 Beis wie T1; Veröff: SSt 57/66 = JBl 1987,259 TE OGH 1986-12-02 10 Os 136/86 Vgl auch; Beisatz: Hier: § 99 Abs 2 StGB durch Fesseln und Anketten sowie sadistischen Auspeitschen einer Frau zur Nachtzeit in einem abgelegenen Waldgebiet. (T4)Vgl auch; Beisatz: Hier: Paragraph 99, Absatz 2, StGB durch Fesseln und Anketten sowie sadistischen Auspeitschen einer Frau zur Nachtzeit in einem abgelegenen Waldgebiet. (T4) TE OGH 1989-04-26 14 Os 20/89 Beisatz: Hier: Bejaht bei Fesselung (und zeitweiliger Knebelung) des Opfers durch zumindest zwei Stunden (und anschließenden, panischer Fluchtreaktion - Sprung aus dem Fenster - mit tödlichem Ausgang). (T5) TE OGH 1990-07-19 13 Os 48/90 Beisatz: Der Zustand der Todesangst zählt zu jenen schwersten seelischen Erschütterungen, die zufolge ihrer erheblichen Intensität eine außerordentliche psychische Beeinträchtigung darstellen. (T6) TE OGH 1991-09-03 14 Os 86/91 Vgl auch TE OGH 1994-04-12 14 Os 26/94 Vgl auch; Beisatz: Besondere Qualen im Sinne einer länger währenden, sehr erheblichen physischen Beeinträchtigung des Opfers. (T7) TE OGH 1994-05-05 15 Os 17/94 Beisatz: Fesselung mit Gefahr der Selbststrangulierung. (T8) TE OGH 1994-11-30 13 Os 175/94 TE OGH 1995-11-28 11 Os 161/95 Vgl auch; Beisatz: Für die Qualifikation der Bereitung von besonderen Qualen ist die zeitliche Komponente nur insoweit von Bedeutung, als eine erhebliche Intensität der physischen und/oder psychischen Beeinträchtigung mit einer gewissen Dauer dieses Zustandes zusammentreffen muß, sodaß das Opfer dadurch insgesamt außergewöhnlich belastet ist. (T9) TE OGH 1997-03-26 13 Os 208/96 Vgl auch TE OGH 2005-09-27 11 Os 64/05d Vgl auch TE OGH 2005-11-22 14 Os 104/05h Vgl auch; Beis ähnlich wie T9 TE OGH 2006-05-03 13 Os 23/06s Auch; Beisatz: Zur Erfüllung dieses Qualifikationsmerkmals kommt der Intensität der Schmerzen konstitutive, dem Zeitmoment ihrer Zufügung jedoch nur relative Bedeutung zu. Die Zufügung einer (an sich) schweren Körperverletzung ist keine Voraussetzung für das Vorliegen besonderer Qualen, zumal die Qualifikationselemente des §84 Abs2 StGB nur auf das Grunddelikt nach §83 StGB Bezug nehmen. (T10) TE OGH 2010-09-15 15 Os 90/10i Vgl auch; Beis wie T2; Beis ähnlich wie T6 TE OGH 2012-09-25 11 Os 87/12x Beisatz: Hier Fesselung für ca 5 ½ Stunden und wiederholte Todesdrohungen unter Vorhalten einer Pistole. (T11) TE OGH 2023-05-22 12 Os 27/23x vgl; Beisatz wie T6 TE OGH 2023-12-20 13 Os 86/23f vgl; Beisatz: Bei der rechtlichen Beurteilung der allfälligen Verwirklichung der Qualifikationsnorm des § 99 Abs 2 zweiter Fall StGB beeinflussen die Faktoren Intensität und Dauer einander wechselseitig. Je stärker der eine ausgeprägt ist, desto geringer sind die Anforderungen an den anderen (vgl auch § 99 Abs 2 erster Fall StGB). (T12)vgl; Beisatz: Bei der rechtlichen Beurteilung der allfälligen Verwirklichung der Qualifikationsnorm des Paragraph 99, Absatz 2, zweiter Fall StGB beeinflussen die Faktoren Intensität und Dauer einander wechselseitig. Je stärker der eine ausgeprägt ist, desto geringer sind die Anforderungen an den anderen vergleiche auch Paragraph 99, Absatz 2, erster Fall StGB). (T12) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1977:RS0092914

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.