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{'item': '11Os123/77; 13Os93/84; 11Os158/85; 9Os98/86; 13Os61/87; 11Os69/87; 15Os150/87; 12Os51/88; 15Os87/89; 13Os20/90; 13Os35/91; 14Os72/91; 13Os29

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0089485 Entscheidungsdatum22.01.2007 Geschäftszahl11Os123/77; 13Os93/84; 11Os158/85; 9Os98/86; 13Os61/87; 11Os69/87; 15Os150/87; 12Os51/88; 15Os87/89; 13Os20/90; 13Os35/91; 14Os72/91; 13Os29/92; 11Os87/92; 13Os133/93; 14Os15/94; 11Os99/95 (11Os100/95); 11Os49/00; 11Os146/01; 13Os56/02; 13Os25/03; 12Os8/04; 14Os134/04; 11Os31/05a (11Os32/05y); 12Os70/06w; 15Os9/06x NormStGB §12 Ba StGB §28 Cb RechtssatzBeihilfe geht in der Anstiftung auf. Mehrfacher Tatbeitrag ist allerdings beim Strafausmaß zu berücksichtigen. EntscheidungstexteTE OGH 1977-11-29 11 Os 123/77 Veröff: EvBl 1978/89 S 246 = SSt 48/92 = RZ 1978/23 S 40 = ÖJZ-LSK 1978/38 TE OGH 1985-03-07 13 Os 93/84 nur: Beihilfe geht in der Anstiftung auf. (T1) Veröff: SSt 56/19 TE OGH 1985-11-19 11 Os 158/85 Vgl auch; nur: Mehrfacher Tatbeitrag ist allerdings beim Strafausmaß zu berücksichtigen. (T2) Beisatz: Über die Bestimmungstäterschaft hinausgehende weitere Tatbeiträge sind erschwerend. (T3) TE OGH 1986-07-31 9 Os 98/86 TE OGH 1987-05-14 13 Os 61/87 Vgl; Beisatz: Die kumulative Annahme mehrerer Täterschaftsformen ist gleichgültig (Einheitstäterschaft, so schon 13 Os 114/86). (T4) TE OGH 1987-09-08 11 Os 69/87 Vgl auch; nur T1; Beisatz: Subsidiarität der Beteiligungsformen; aus der an sich rechtsirrigen kumulativen Annahme mehrerer Täterschaftsformen erwächst dem Angeklagten allerdings kein sachlicher Nachteil. (T5) TE OGH 1987-11-24 15 Os 150/87 Vgl; Beis ähnlich T5 TE OGH 1988-05-31 12 Os 51/88 Vgl auch; nur T1; Beis wie T5; Veröff: JBl 1989/189 TE OGH 1989-08-01 15 Os 87/89 nur T1 TE OGH 1990-06-13 13 Os 20/90 nur T1 TE OGH 1991-05-15 13 Os 35/91 nur T1 TE OGH 1991-07-23 14 Os 72/91 nur T1 TE OGH 1992-04-08 13 Os 29/92 Beisatz: Die Täterschaftsformen des § 12 StGB stehen zueinander - ihrer Reihenfolge entsprechend - im Verhältnis materieller Subsidiarität. (T6)Beisatz: Die Täterschaftsformen des Paragraph 12, StGB stehen zueinander - ihrer Reihenfolge entsprechend - im Verhältnis materieller Subsidiarität. (T6) TE OGH 1992-09-03 11 Os 87/92 Vgl auch; nur T1; Beis wie T5 TE OGH 1993-09-22 13 Os 133/93 Vgl auch; nur T1; Beisatz: Vorrang der Bestimmung gegenüber sonstigen Tatbeiträgen. (T7) TE OGH 1994-05-17 14 Os 15/94 Vgl; nur T1; Beis wie T6 TE OGH 1995-10-17 11 Os 99/95 Vgl auch TE OGH 2000-05-16 11 Os 49/00 nur T1 TE OGH 2002-01-15 11 Os 146/01 Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Für Bestimmungshandlungen und Beitragshandlungen differenzierende Feststellungen (§12 zweiter und dritter Fall StGB) besteht in Anbetracht der (zutreffenden) Urteilsannahme einer Mittäterschaft kein Anlass. (T8) TE OGH 2002-06-26 13 Os 56/02 Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Abgesehen davon, dass die vorsätzliche Veranlassung eines anderen zu einem (sonstigen) Tatbeitrag im Sinne des § 12 dritter Fall StGB keine Bestimmung im Sinne des § 12 zweiter Fall StGB darstellt (JBl 1996, 329), ist eine solche vom unmittelbaren Täter zwecks Förderung seiner Tat gesetzte Aktivität jedenfalls kraft materieller Subsidiarität nicht gesondert strafbar. (T9)Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Abgesehen davon, dass die vorsätzliche Veranlassung eines anderen zu einem (sonstigen) Tatbeitrag im Sinne des Paragraph 12, dritter Fall StGB keine Bestimmung im Sinne des Paragraph 12, zweiter Fall StGB darstellt (JBl 1996, 329), ist eine solche vom unmittelbaren Täter zwecks Förderung seiner Tat gesetzte Aktivität jedenfalls kraft materieller Subsidiarität nicht gesondert strafbar. (T9) TE OGH 2003-04-30 13 Os 25/03 Auch; Beis wie T5 TE OGH 2004-05-27 12 Os 8/04 Auch; nur T1 TE OGH 2004-11-30 14 Os 134/04 Auch TE OGH 2005-05-03 11 Os 31/05a Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Mangels Wertung der fälschlich angenommenen zweifachen Tatbegehungsform als erschwerend keine amtswegige Wahrnehmung der Nichtigkeit (Z 11 zweiter Fall) nach § 290 Abs 1 zweiter Satz StPO. (T10)Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Mangels Wertung der fälschlich angenommenen zweifachen Tatbegehungsform als erschwerend keine amtswegige Wahrnehmung der Nichtigkeit (Ziffer 11, zweiter Fall) nach Paragraph 290, Absatz eins, zweiter Satz StPO. (T10) TE OGH 2006-09-21 12 Os 70/06w Vgl auch; Beisatz: Wird der unmittelbare Täter auch schuldig erkannt, den Bestimmungstäter dazu angestiftet zu haben, an genau jener (mehraktigen) Straftat mitzuwirken, die er selbst (durch Setzen anderer Teilakte) zu verantworten hat, tritt infolge stillschweigender Subsidiarität die Bestimmungstäterschaft hinter die unmittelbare Täterschaft zurück. (T11) TE OGH 2007-01-22 15 Os 9/06x Vgl auch; Beis wie T10 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1977:RS0089485

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