RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum30.01.1978 Geschäftszahl13Os207/77; 13Os58/78; 12Os83/78; 11Os173/79; 11Os173/81; 12Os121/82; 10Os36/85; 12Os160/86; 15Os69/91; 14Os74/93; 11Os23/04; 13Os187/08m (13Os155/09g) NormFinStrG nF §22 RechtssatzAbs 2 des § 22 FinStrG hindert nicht die gesonderte Ahndung des Delikts der Urkundenfälschung (§ 223 StGB) mit einem Finanzvergehen.Absatz 2, des Paragraph 22, FinStrG hindert nicht die gesonderte Ahndung des Delikts der Urkundenfälschung (Paragraph 223, StGB) mit einem Finanzvergehen. EntscheidungstexteTE OGH 1978/01/30 13 Os 207/77 Veröff: EvBl 1978/187 S 582 TE OGH 1978/11/28 13 Os 58/78 Veröff: EvBl 1979/74 S 219 TE OGH 1978/12/14 12 Os 83/78 TE OGH 1980/06/23 11 Os 173/79 Vgl auch; Beisatz: Alle von Betrug und Täuschung systematisch getrennte strafbare Handlungen können mit Finanzvergehen eintätig zusammentreffen (hier: § 302 Abs 1 StGB). (T1) Veröff: SSt 51/32 Vgl auch; Beisatz: Alle von Betrug und Täuschung systematisch getrennte strafbare Handlungen können mit Finanzvergehen eintätig zusammentreffen (hier: Paragraph 302, Absatz eins, StGB). (T1) Veröff: SSt 51/32 TE OGH 1982/01/11 11 Os 173/81 Veröff: EvBl 1982/73 S 239 TE OGH 1983/05/17 12 Os 121/82 Vgl auch; Beisatz: Hier: Zur Urkundenunterdrückung. (T2) Veröff: SSt 54/42 TE OGH 1985/11/08 10 Os 36/85 Vgl auch; Beisatz: Idealkonkurrierendes Zusammentreffen von § 35 Abs 1 FinStrG mit §§ 223 (Abs 2), 224 StGB und mit § 17 Abs 1 Z 1 (§ 17 Abs 2) AußHG. (T3) Vgl auch; Beisatz: Idealkonkurrierendes Zusammentreffen von Paragraph 35, Absatz eins, FinStrG mit Paragraphen 223, (Absatz 2,), 224 StGB und mit Paragraph 17, Absatz eins, Ziffer eins, (Paragraph 17, Absatz 2,) AußHG. (T3) TE OGH 1987/12/10 12 Os 160/86 Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: SSt 58/86 TE OGH 1991/09/26 15 Os 69/91 Vgl auch; Beisatz: Abgesehen davon, dass Schutzzweck des Finanzvergehens nach § 35 FinStrG die Zollhoheit des Staates ist, durch § 302 StGB aber ein anderes Rechtsgut, nämlich die Ordnungsgemäßheit und die Sauberkeit der gesamten staatlichen Verwaltung geschützt wird, erhellt schon aus der Regelung des § 22 FinStrG, dass das Verbrechen des Missbrauchs der Amtsgewalt mit einem Finanzvergehen echt idealkonkurrierend zusammentreffen kann. (T4) Vgl auch; Beisatz: Abgesehen davon, dass Schutzzweck des Finanzvergehens nach Paragraph 35, FinStrG die Zollhoheit des Staates ist, durch Paragraph 302, StGB aber ein anderes Rechtsgut, nämlich die Ordnungsgemäßheit und die Sauberkeit der gesamten staatlichen Verwaltung geschützt wird, erhellt schon aus der Regelung des Paragraph 22, FinStrG, dass das Verbrechen des Missbrauchs der Amtsgewalt mit einem Finanzvergehen echt idealkonkurrierend zusammentreffen kann. (T4) TE OGH 1993/05/25 14 Os 74/93 Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2005/07/26 11 Os 23/04 Vgl; Beisatz: Hier: Zur Fälschung eines Beweismittels nach § 293 Abs 1 StGB bei Fällung des Urteils in erster Instanz vor dem 5. Juni 2005. (T5) Vgl; Beisatz: Hier: Zur Fälschung eines Beweismittels nach Paragraph 293, Absatz eins, StGB bei Fällung des Urteils in erster Instanz vor dem 5. Juni 2005. (T5) TE OGH 2010/01/14 13 Os 187/08m Auch RechtssatznummerRS0086087
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.