RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum24.02.1978 Geschäftszahl13Os197/77; 11Os54/79; 11Os126/80; 12Os195/81; 13Os70/82; 9Os88/82; 13Os144/82; 13Os182/83; 13Os45/85; 12Os54/85; 10Os139/85; 13Os147/87; 13Os23/88; 12Os170/88; 12Os51/90; 12Os15/99; 15Os72/00 NormStGB §15 D; StGB §223; RechtssatzAbsolute Täuschungsuntauglichkeit falscher oder verfälschter Schriften nur, wenn sie im Rechtsverkehr generell (und nicht bloß beim konkret geplanten oder realisierten Gebrauch) ungeeignet sind, den Anschein der Echtheit und Unverfälschtheit zu erwecken; denn Schutzobjekt des § 223 StGB ist das Vertrauen der Allgemeinheit in die Verlässigkeit von Urkunden im Rechtsverkehrs schlechthin.Absolute Täuschungsuntauglichkeit falscher oder verfälschter Schriften nur, wenn sie im Rechtsverkehr generell (und nicht bloß beim konkret geplanten oder realisierten Gebrauch) ungeeignet sind, den Anschein der Echtheit und Unverfälschtheit zu erwecken; denn Schutzobjekt des Paragraph 223, StGB ist das Vertrauen der Allgemeinheit in die Verlässigkeit von Urkunden im Rechtsverkehrs schlechthin. EntscheidungstexteTE OGH 1978/02/24 13 Os 197/77 Veröff: EvBl 1978/200 S 610 TE OGH 1979/05/04 11 Os 54/79 Beisatz: Hier: Kraftfahrzeugkennzeichentafel. (T1) TE OGH 1980/10/22 11 Os 126/80 nur: Absolute Täuschungsuntauglichkeit falscher oder verfälschter Schriften nur, wenn sie im Rechtsverkehr generell (und nicht bloß beim konkret geplanten oder realisierten Gebrauch) ungeeignet sind, den Anschein der Echtheit und Unverfälschtheit zu erwecken. (T2) Beisatz: Wegen der Primitivität der Fälschung. (T3) TE OGH 1982/02/11 12 Os 195/81 nur T2; Veröff: EvBl 1982/148 S 467 TE OGH 1982/05/27 13 Os 70/82 Vgl auch; nur T2; Veröff: JBl 1982,609 TE OGH 1982/12/14 9 Os 88/82 Vgl; Beisatz: Eine falsche oder verfälschte Urkunde ist nur dann absolut zum Beweis eines Rechtes, eines Rechtsverhältnisses oder einer Tatsache untauglich, wenn sie generell ungeeignet ist, Zwecken einer Beweiserhebung zu dienen. (T4) TE OGH 1982/12/16 13 Os 144/82 Vgl auch; nur T2; Beisatz: Paßbild (T5) Veröff: EvBl 1983/113 S 406 = ZVR 1983/86 S 125 = SSt 53/79 TE OGH 1983/12/15 13 Os 182/83 Vgl auch; Beisatz: Täuschungsuntauglichkeit der Falsifikte nur bei gänzlicher Unleserlichkeit oder Unerkennbarkeit wesentlicher Urkundsmerkmale. (T6) TE OGH 1985/09/12 13 Os 45/85 Vgl auch; nur T2 TE OGH 1985/10/17 12 Os 54/85 Vgl auch; nur T2; Beisatz: In bezug auf die Täuschungstauglichkeit einer Urkundenfälschung kommt es primär darauf an, ob das Falsifikat den Vorstellungen des Täters entsprechend, also subjektiv täuschungstauglich ist, und nicht darauf, ob die Fälschung primitiv oder plump gelungen ist. (T7) TE OGH 1985/12/10 10 Os 139/85 Vgl auch; Beisatz: Straflosigkeit wegen absoluter Täuschungsuntauglichkeit im Wege teleologischer Tatbestandsreduktion durch sinngemäße Anwendung des § 15 Abs 3 StGB (hier zu § 298 Abs 1 StGB). (T8) Veröff: EvBl 1986/133 S 534 = SSt 56/97 Vgl auch; Beisatz: Straflosigkeit wegen absoluter Täuschungsuntauglichkeit im Wege teleologischer Tatbestandsreduktion durch sinngemäße Anwendung des Paragraph 15, Absatz 3, StGB (hier zu Paragraph 298, Absatz eins, StGB). (T8) Veröff: EvBl 1986/133 S 534 = SSt 56/97 TE OGH 1987/11/05 13 Os 147/87 Vgl TE OGH 1988/03/24 13 Os 23/88 Vgl auch; nur T2; Beisatz: Eine absolute Täuschungsuntauglichkeit einer verfälschten Urkunde kann nur angenommen werden, wenn das Falsifikat gegenüber jedermann und unter allen Bedingungen, also niemals geeignet ist, den Anschein der Echtheit bzw der Unverfälschtheit hervorzurufen. (T9) TE OGH 1989/03/02 12 Os 170/88 Vgl auch; nur T2; Beisatz: Zu § 311 StGB. (T10)Vgl auch; nur T2; Beisatz: Zu Paragraph 311, StGB. (T10) TE OGH 1990/09/06 12 Os 51/90 Vgl TE OGH 1999/04/15 12 Os 15/99 Vgl auch; Beis wie T7 TE OGH 2000/08/10 15 Os 72/00 Vgl auch; Beis wie T9 RechtssatznummerRS0090201
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.