RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0012186 Entscheidungsdatum24.03.2026 Geschäftszahl7Ob552/78; 7Ob653/79; 1Ob29/80; 3Ob606/80; 7Ob614/84; 1Ob515/90; 1Ob24/91; 1Ob516/96; 1Ob512/96; 1Ob2003/96g; 10Ob69/98i; 6Ob80/98b; 4Ob288/99b; 5Ob157/03d; 6Ob95/04w; 4Ob94/08i; 5Ob262/08b; 5Ob281/08x; 8Ob126/12f; 8Ob69/12y; 1Ob185/13g; 1Ob210/15m; 1Ob218/15p; 1Ob226/16s; 2Ob22/17z; 6Ob52/17s; 9Ob34/17s; 8Ob48/17t; 9Ob77/17i; 1Ob12/19z; 8Ob41/19s; 4Ob162/19f; 5Ob60/20i; 8Ob70/22k; 5Ob102/23w; 1Ob64/25f; 1Ob83/25z; 5Ob50/25a; 10Ob2/26f NormABGB §523 Cd ZPO §503 Z4 E4c/17 RechtssatzBei der Negatorienklage hat der Kläger sein Eigentum und den Eingriff des Beklagten, dieser hingegen die Berechtigung seines Eingriffs zu beweisen. EntscheidungstexteTE OGH 1978-04-20 7 Ob 552/78 TE OGH 1979-06-21 7 Ob 653/79 TE OGH 1980-11-12 1 Ob 29/80 TE OGH 1981-04-08 3 Ob 606/80 TE OGH 1984-11-22 7 Ob 614/84 Auch; nur: Dieser hingegen die Berechtigung seines Eingriffs zu beweisen. (T1) Veröff: SZ 57/183 TE OGH 1990-05-02 1 Ob 515/90 Veröff: SZ 63/73 = JBl 1991, 446 (Hoyer/Pfersmann) TE OGH 1991-09-18 1 Ob 24/91 Vgl; Beis wie T1 TE OGH 1996-06-04 1 Ob 516/96 Veröff: SZ 69/135 TE OGH 1996-08-22 1 Ob 512/96 Auch; Veröff: SZ 69/187 TE OGH 1996-11-26 1 Ob 2003/96g Auch TE OGH 1998-05-19 10 Ob 69/98i Auch TE OGH 1998-09-10 6 Ob 80/98b Auch; Beisatz: Wenn der ein Servitutsrecht behauptende Beklagte einen Titel nachzuweisen vermag, ist es Sache des Eigentumsfreiheitsklägers, eine dennoch vorliegende materielle Anspruchsvoraussetzung zur Begründung der Freiheit seines Eigentums nachzuweisen.. (T2) TE OGH 1999-11-23 4 Ob 288/99b Auch; Veröff: SZ 72/186 TE OGH 2003-07-08 5 Ob 157/03d TE OGH 2005-06-23 6 Ob 95/04w Vgl auch; Beisatz: Den Servitutsberechtigten, der sich auf eine auf der ersteigerten Liegenschaft zu seinen Gunsten lastende offenkundige, nichtverbücherte Servitut stützt, trifft, unabhängig davon, ob er den Ersteher mit Servitutenklage belangt oder von diesem mit Servitutenfreiheitsklage belangt wird, die Behauptungs- und Beweislast für alle das Aufrechtbleiben dieser Dienstbarkeit begründenden Tatsachen, insbesondere dass nach den im Zeitpunkt des Zuschlags gegebenen tatsächlichen Rang- und Belastungsverhältnissen die offenkundige Dienstbarkeit zu übernehmen war; Hier: Betrifft Rechtslage vor der EO-Novelle
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.