RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0100662 Entscheidungsdatum14.06.1978 Geschäftszahl10Os85/78; 9Os197/78; 13Os136/79; 10Os184/80; 13Os3/81; 9Os11/83; 10Os142/83; 12Os118/83; 12Os142/85; 14Os121/88; 16Os4/89; 15Os56/92; 14Os41/93; 13Os115/93 (13Os116/93); 15Os130/93; 13Os145/95 (13Os146/95); 11Os54/04; 11Os125/05z; 15Os128/06x; 11Os61/08t; 12Os11/09y; 15Os38/19f NormStPO §314; StPO §330 Abs2 RechtssatzKeine Eventualfrage nach "einfachem" Raub (§ 142 StGB), weil diese Variante schon durch die Einschränkung (gemäß § 330 Abs 2 StPO) "nicht unter Verwendung einer Waffe" beantwortet werden kann.Keine Eventualfrage nach "einfachem" Raub (Paragraph 142, StGB), weil diese Variante schon durch die Einschränkung (gemäß Paragraph 330, Absatz 2, StPO) "nicht unter Verwendung einer Waffe" beantwortet werden kann. EntscheidungstexteTE OGH 1978-06-14 10 Os 85/78 TE OGH 1979-02-26 9 Os 197/78 TE OGH 1979-11-08 13 Os 136/79 Ähnlich; Beisatz: Einschränkung auf das Grunddelikt (§ 142 StGB) durch Verweisung der Qualifikation "in Gesellschaft". (T1)Ähnlich; Beisatz: Einschränkung auf das Grunddelikt (Paragraph 142, StGB) durch Verweisung der Qualifikation "in Gesellschaft". (T1) TE OGH 1981-02-10 10 Os 184/80 TE OGH 1981-05-21 13 Os 3/81 Beis wie T1 TE OGH 1983-03-10 9 Os 11/83 TE OGH 1983-09-27 10 Os 142/83 TE OGH 1983-10-13 12 Os 118/83 TE OGH 1985-11-14 12 Os 142/85 Vgl auch; Beisatz: Hier: Zum Gesellschaftsraub; Eventualfrage nur nach einem anderen Deliktstypus. (T2) TE OGH 1988-09-28 14 Os 121/88 TE OGH 1989-03-03 16 Os 4/89 Veröff: EvBl 1989/126 S 465 TE OGH 1992-08-20 15 Os 56/92 TE OGH 1993-04-27 14 Os 41/93 TE OGH 1993-09-29 13 Os 115/93 TE OGH 1993-10-14 15 Os 130/93 Vgl auch; Beisatz: Beschränkung durch Ausklammerung der Merkmale bandenmäßiger Begehung. (T3) TE OGH 1995-12-06 13 Os 145/95 TE OGH 2004-07-27 11 Os 54/04 Vgl auch TE OGH 2005-12-13 11 Os 125/05z TE OGH 2006-12-12 15 Os 128/06x TE OGH 2008-05-27 11 Os 61/08t Vgl auch; Beisatz: Die (bei nach Raub unter Verwendung einer Waffe gestellter Hauptfrage) das Unterbleiben einer Eventualfrage nach unqualifiziertem Raub gemäß § 142 Abs 1 StGB monierende Fragenrüge (Z 6) legt nicht in einer für eine Erörterung in einem Gerichtstag erforderlichen Ableitung aus dem Gesetz dar, inwieweit dem Schwurgerichtshof bei der Fragestellung ein dem Beschwerdeführer zum Nachteil gereichender (§ 345 Abs 3 StPO) Fehler unterlaufen ist, zumal dieser gemäß § 317 Abs 2 StPO berechtigt war, im Gesetz namentlich angeführte Erschwerungsumstände, die - wie vorliegend die Begehung einer Raubtat unter Verwendung einer Waffe - den Gegenstand einer uneigentlichen Zusatzfrage (§ 316 StPO) bilden, in die Hauptfrage aufzunehmen. (T4)Vgl auch; Beisatz: Die (bei nach Raub unter Verwendung einer Waffe gestellter Hauptfrage) das Unterbleiben einer Eventualfrage nach unqualifiziertem Raub gemäß Paragraph 142, Absatz eins, StGB monierende Fragenrüge (Ziffer 6,) legt nicht in einer für eine Erörterung in einem Gerichtstag erforderlichen Ableitung aus dem Gesetz dar, inwieweit dem Schwurgerichtshof bei der Fragestellung ein dem Beschwerdeführer zum Nachteil gereichender (Paragraph 345, Absatz 3, StPO) Fehler unterlaufen ist, zumal dieser gemäß Paragraph 317, Absatz 2, StPO berechtigt war, im Gesetz namentlich angeführte Erschwerungsumstände, die - wie vorliegend die Begehung einer Raubtat unter Verwendung einer Waffe - den Gegenstand einer uneigentlichen Zusatzfrage (Paragraph 316, StPO) bilden, in die Hauptfrage aufzunehmen. (T4) TE OGH 2009-04-23 12 Os 11/09y Vgl auch; Beis wie T4 TE OGH 2019-05-29 15 Os 38/19f Vgl; Beisatz: Hier: § 143 Abs 2 zweiter Fall StGB. (T5)Vgl; Beisatz: Hier: Paragraph 143, Absatz 2, zweiter Fall StGB. (T5) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1978:RS0100662
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