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{'item': '6Ob741/78; 3Ob584/82; 6Ob632/82; 6Ob665/84; 7Ob586/85; 1Ob707/85; 1Ob618/86; 3Ob657/86 (3Ob658/86); 4Ob586/87; 6Ob639/88; 7Ob632/90; 3Ob20/9

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0018702 Entscheidungsdatum15.02.2024 Geschäftszahl6Ob741/78; 3Ob584/82; 6Ob632/82; 6Ob665/84; 7Ob586/85; 1Ob707/85; 1Ob618/86; 3Ob657/86 (3Ob658/86); 4Ob586/87; 6Ob639/88; 7Ob632/90; 3Ob20/97f; 1Ob166/98p; 2Ob131/98y; 5Ob195/09a; 2Ob34/11f; 1Ob106/13i; 7Ob45/17v; 6Ob134/18a; 9Ob83/21b; 10Ob2/23a; 3Ob140/22t; 3Ob30/23t; 3Ob142/22m; 3Ob139/23x; 7Ob191/23y; 6Ob160/22f; 8Ob57/23z NormABGB §932 IIIaABGB §932 römisch drei a ABGB §932 VABGB §932 römisch fünf ABGB §933 IABGB §933 römisch eins ABGB §922 IIIaABGB §922 römisch drei a RechtssatzDer Besteller kann nach misslungenen Verbesserungsversuchen den Mangel als unbehebbar behandeln und Wandlung begehren. Die Wandlung vollzieht sich zwar nicht schon durch die einseitige Erklärung des Käufers, sondern erst durch richterlichen Gestaltungsakt, doch kommt den missglückten Verbesserungsversuchen die Wirkung zu, dass der Verbesserungsanspruch erlischt, es also auf eine allenfalls später erklärte Bereitschaft des Schuldners, den Mangel zu beheben, nicht mehr ankommt. EntscheidungstexteTE OGH 1978-11-16 6 Ob 741/78 Veröff: EvBl 1979/127 S 391 TE OGH 1982-11-24 3 Ob 584/82 nur: Der Besteller kann nach mißlungenen Verbesserungsversuchen den Mangel als unbehebbar behandeln und Wandlung begehren. (T1) TE OGH 1983-05-19 6 Ob 632/82 Beisatz: Es bedarf auch keiner weiteren Fristsetzung. (T2) TE OGH 1985-02-28 6 Ob 665/84 Auch; nur T1 TE OGH 1985-06-27 7 Ob 586/85 nur T1 TE OGH 1985-12-11 1 Ob 707/85 nur T1 TE OGH 1986-11-17 1 Ob 618/86 nur: Der Besteller kann nach mißlungenen Verbesserungsversuchen den Mangel als unbehebbar behandeln. (T3) TE OGH 1987-07-01 3 Ob 657/86 nur T1 TE OGH 1988-01-12 4 Ob 586/87 nur: Der Besteller kann nach misslungenen Verbesserungsversuchen den Mangel als unbehebbar behandeln und Wandlung begehren. Die Wandlung vollzieht sich zwar nicht schon durch die einseitige Erklärung des Käufers, sondern erst durch richterlichen Gestaltungsakt. (T4) TE OGH 1988-11-10 6 Ob 639/88 nur T4; Veröff: SZ 61/238 = JBl 1989,241 (dazu Czermak WBl 1989,87) = ÖBA 1989,627 = RdW 1989,96 TE OGH 1990-11-22 7 Ob 632/90 Auch; nur T1 TE OGH 1997-07-09 3 Ob 20/97f nur: Die Wandlung vollzieht sich zwar nicht schon durch die einseitige Erklärung des Käufers, sondern erst durch richterlichen Gestaltungsakt. (T5) Beisatz: Preisminderung. (T6) TE OGH 1998-08-25 1 Ob 166/98p Auch; nur T1; Beisatz: Der Gewährleistungsgläubiger ist nicht verpflichtet, wiederholte Verbesserungsversuche zuzulassen. (T7) TE OGH 1999-03-25 2 Ob 131/98y nur T3 TE OGH 2010-06-22 5 Ob 195/09a Vgl auch; Beisatz: Die Beurteilung, ob ein Vertragsrücktritt wegen Verbesserungsverzugs oder wegen Vertrauensverlustes gerechtfertigt sei, beruht auf der einzelfallbezogenen Bewertung des jeweiligen Verhaltens der Streitteile. (T8) TE OGH 2011-03-29 2 Ob 34/11f Auch; nur T1; Beisatz: Wandlung kann bereits nach dem ersten misslungenen Verbesserungsversuch begehrt werden. (T9) TE OGH 2013-08-29 1 Ob 106/13i Auch; Beis wie T9 TE OGH 2017-07-05 7 Ob 45/17v Auch; Beis wie T9 TE OGH 2018-08-31 6 Ob 134/18a Vgl auch; nur T1 TE OGH 2022-05-19 9 Ob 83/21b Vgl; Beis wie T9 TE OGH 2023-02-21 10 Ob 2/23a Vgl; Beis wie T9; Beisatz: Dem Misslingen des ersten Verbesserungsversuchs ist gleichzuhalten, wenn nur eine Maßnahme angeboten wird, die zur Herstellung eines einwandfreien Zustandes nicht geeignet ist, während andere Maßnahmen kategorisch abgelehnt werden. Hier: Installation eines Software-Updates mit einer gemäß Art 5 Abs 2 VO 715/2007 verbotenen Abschalteinrichtung, die unter normalen Betriebsbedingungen den überwiegenden Teil des Jahres aktiv ist. (T10)Vgl; Beis wie T9; Beisatz: Dem Misslingen des ersten Verbesserungsversuchs ist gleichzuhalten, wenn nur eine Maßnahme angeboten wird, die zur Herstellung eines einwandfreien Zustandes nicht geeignet ist, während andere Maßnahmen kategorisch abgelehnt werden. Hier: Installation eines Software-Updates mit einer gemäß Artikel 5, Absatz 2, VO 715 aus 2007, verbotenen Abschalteinrichtung, die unter normalen Betriebsbedingungen den überwiegenden Teil des Jahres aktiv ist. (T10) TE OGH 2023-05-25 3 Ob 140/22t vgl; Beisatz wie T9 TE OGH 2023-06-21 3 Ob 30/23t vgl; Beisatz wie T10 TE OGH 2023-05-25 3 Ob 142/22m vgl; Beisatz wie T9 TE OGH 2023-09-06 3 Ob 139/23x vgl; Beisatz wie T9 TE OGH 2023-11-22 7 Ob 191/23y vgl; Beisatz nur wie T9 TE OGH 2023-11-20 6 Ob 160/22f vgl; Beisatz wie T9 TE OGH 2024-02-15 8 Ob 57/23z Beisatz wie T10 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1978:RS0018702

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.