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Obsah (5)§1157§1169§1296§1298§1313a

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0017043 Entscheidungsdatum07.12.1978 Geschäftszahl2Ob133/78; 7Ob672/89; 4Ob524/92; 7Ob629/92 (7Ob1659/92); 1Ob601/92; 1Ob2406/96x; 2Ob64/98w; 2Ob172/99d; 6Ob2

§1157

;

§1169

;

§1296

;

§1298

IIIf;

§1298

I;

§1313a

ABGB §881 IA;

§1157

;

§1169

;

§1296

;

§1298

römisch drei f;

§1298

römisch eins;

§1313aRechtssatz

Die Lehre von Schutzpflichten und Sorgfaltspflichten gegenüber einem der Vertragsleistung nahestehenden Dritten dient nicht dazu, dem Erfüllungsgehilfen die Vertragshaftung mit dem Folgen der Beweislastumkehr des § 1298

aufzubürden.Die Lehre von Schutzpflichten und Sorgfaltspflichten gegenüber einem der Vertragsleistung nahestehenden Dritten dient nicht dazu, dem Erfüllungsgehilfen die Vertragshaftung mit dem Folgen der Beweislastumkehr des Paragraph 1298,

aufzubürden. EntscheidungstexteTE OGH 1978-12-07 2 Ob 133/78 Veröff: SZ 51/176 = EvBl 1979/101 S 320 = JBl 1980,39 TE OGH 1989-11-09 7 Ob 672/89 Beisatz: Die Lehre vom Vertrag mit Schutzwirkungen zugunsten Dritter wurde entwickelt, um dem Geschädigten, dem sonst nur deliktische Ansprüche zustünden, auch Ersatzansprüche wegen Verletzung einer rechtlichen Sonderverbindung zu verschaffen. (T1) Veröff: SZ 62/173 = JBl 1990,376 TE OGH 1992-04-07 4 Ob 524/92 Vgl auch; Beisatz: Der Vertrag zwischen einem Geschäftsherrn und seinem Erfüllungsgehilfen ist regelmäßig auch keine Vereinbarung mit Schutzwirkungen zugunsten des Gläubigers des Geschäftsherrn. (T2) Veröff: SZ 65/52 = JBl 1992,786 = ZVR 1992/177 S 374 TE OGH 1992-12-21 7 Ob 629/92 Veröff: EvBl 1993/91 S 384 TE OGH 1992-11-26 1 Ob 601/92 Veröff: EvBl 1993/119 S 520 TE OGH 1997-06-24 1 Ob 2406/96x Auch; Beis wie T2 TE OGH 1998-06-25 2 Ob 64/98w Vgl auch; Beisatz: Der Vertrag zwischen Geschäftsherrn und Gehilfen entfaltet keine Schutzwirkungen zugunsten des geschädigten Dritten, weshalb kein vertraglicher Anspruch bestehen kann. Für den deliktischen Bereich kann sich eine Handlungspflicht des Gehilfen aber aus dem ihm erteilten Auftrag ergeben. (T3) TE OGH 1999-06-24 2 Ob 172/99d Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 2001-11-29 6 Ob 250/01k TE OGH 2003-09-11 6 Ob 246/02y TE OGH 2004-09-23 6 Ob 155/04v Beis wie T3 TE OGH 2005-11-03 6 Ob 21/04p Auch; Beisatz: Das schutzwürdige Interesse des Geschädigten wird nicht dadurch beseitigt, dass er auch aus einem anderen Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte vorgehen könnte. Hier: Der Kläger aus dem Vertrag seines Arbeitgebers mit der Drittbeklagten. (T4) Beisatz: Entscheidend für die Frage, welche vertragsfremden Dritten in den Schutzbereich eines (Werkvertrags) Vertrags einzubeziehen sind, ist immer die Auslegung des Vertrags nach den Umständen des Einzelfalls. (T5) TE OGH 2005-12-22 10 Ob 112/05a TE OGH 2006-06-29 6 Ob 124/06p Vgl; Beis wie T5 TE OGH 2007-11-16 7 Ob 30/07y Auch; Beis wie T4 nur: Das schutzwürdige Interesse des Geschädigten wird nicht dadurch beseitigt, dass er auch aus einem anderen Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte vorgehen könnte. (T6) Beis wie T5 TE OGH 2008-03-13 6 Ob 32/07k Vgl; Beis wie T5 TE OGH 2017-12-20 7 Ob 38/17i Vgl TE OGH 2022-08-29 6 Ob 241/21s Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Zur Einbeziehung in den Schutzbereich eines Heimvertrags. (T7) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1978:RS0017043

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.