RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0034895 Entscheidungsdatum30.01.1979 Geschäftszahl5Ob749/78; 1Ob565/81; 7Ob733/81; 7Ob648/82; 1Ob557/83; 6Ob543/86; 8Ob654/87; 7Ob534/88; 13Os83/93; 9ObA125/93; 14Os42/94; 2Ob1/95; 1Ob521/95; 9Ob254/99i; 7Ob274/00w; 1Ob11/01a; 8Ob51/01k; 3Ob53/09d; 4Ob71/11m; 8Ob29/18z NormABGB §1409 A RechtssatzZweck des § 1409 ABGB ist es, zu verhüten, dass den Gläubigern durch die Übertragung des (ganzen) Vermögens ihres Schuldners im Wege eines schuldrechtlichen Vertrages unter Lebenden auf eine andere Person ihre bisherige Haftungsgrundlage entzogen wird.Zweck des Paragraph 1409, ABGB ist es, zu verhüten, dass den Gläubigern durch die Übertragung des (ganzen) Vermögens ihres Schuldners im Wege eines schuldrechtlichen Vertrages unter Lebenden auf eine andere Person ihre bisherige Haftungsgrundlage entzogen wird. EntscheidungstexteTE OGH 1979-01-30 5 Ob 749/78 Veröff: SZ 52/12 = EvBl 1979/93 S 290 = JBl 1980,95 TE OGH 1981-04-29 1 Ob 565/81 Veröff: SZ 54/67 = EvBl 1981/160 S 465 = NZ 1982,156 TE OGH 1982-05-27 7 Ob 733/81 Beisatz: Ansprüche aus Abbauverträgen. (T1) TE OGH 1983-01-13 7 Ob 648/82 Auch; Veröff: SZ 56/6 = GesRZ 1983,99 = JBl 1984,436 (zustimmend Koziol) TE OGH 1983-10-10 1 Ob 557/83 Veröff: SZ 56/140 = EvBl 1984/54 S 214 = JBl 1984,439 (zustimmend Wilhelm) TE OGH 1986-10-09 6 Ob 543/86 Auch; Beisatz: Die Bestimmung des § 1409 ABGB geht von dem Grundgedanken aus, dass das Vermögen des Überträgers die objektive Haftungsgrundlage für Forderungen seiner Gläubiger darstellt. (T2) Veröff: SZ 59/163 = EvBl 1987/203 S 756 = RdW 1987,297 Auch; Beisatz: Die Bestimmung des Paragraph 1409, ABGB geht von dem Grundgedanken aus, dass das Vermögen des Überträgers die objektive Haftungsgrundlage für Forderungen seiner Gläubiger darstellt. (T2) Veröff: SZ 59/163 = EvBl 1987/203 S 756 = RdW 1987,297 TE OGH 1988-02-25 8 Ob 654/87 TE OGH 1988-02-25 7 Ob 534/88 Veröff: SZ 61/49 = JBl 1988,381 = RZ 1988/52 S 223 TE OGH 1993-08-25 13 Os 83/93 Vgl auch; Beisatz: Zweck der Regelung des § 1409 ABGB ist der zivilrechtliche Gläubigerschutz. Das Interesse des Gläubigers liegt bei Veräußerung des (gesamten) Schuldnervermögens an der Übernahme auch der Haftung für dessen Schuld, weil die Sicherheit der "persönlichen" Haftung des Schuldners eben auf diesem Vermögen beruht. (T3)Vgl auch; Beisatz: Zweck der Regelung des Paragraph 1409, ABGB ist der zivilrechtliche Gläubigerschutz. Das Interesse des Gläubigers liegt bei Veräußerung des (gesamten) Schuldnervermögens an der Übernahme auch der Haftung für dessen Schuld, weil die Sicherheit der "persönlichen" Haftung des Schuldners eben auf diesem Vermögen beruht. (T3) TE OGH 1993-11-24 9 ObA 125/93 Beis wie T2 TE OGH 1994-09-13 14 Os 42/94 Vgl auch TE OGH 1995-01-26 2 Ob 1/95 Veröff: SZ 68/18 TE OGH 1995-11-22 1 Ob 521/95 Auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 68/221 TE OGH 1999-12-01 9 Ob 254/99i Vgl auch TE OGH 2001-01-23 7 Ob 274/00w Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 2001-02-27 1 Ob 11/01a Auch; Beis wie T2 TE OGH 2001-09-13 8 Ob 51/01k TE OGH 2009-07-22 3 Ob 53/09d Veröff: SZ 2009/99 TE OGH 2011-06-21 4 Ob 71/11m Vgl; Beisatz: Eine analoge Anwendung des § 1409 ABGB auf eine bloß faktische Inbesitznahme ist nicht angebracht, weil diesfalls Ansprüche des früheren Inhabers gegen den Übernehmer bestehen, auf die die Gläubiger zugreifen können. (T4)Vgl; Beisatz: Eine analoge Anwendung des Paragraph 1409, ABGB auf eine bloß faktische Inbesitznahme ist nicht angebracht, weil diesfalls Ansprüche des früheren Inhabers gegen den Übernehmer bestehen, auf die die Gläubiger zugreifen können. (T4) TE OGH 2018-04-27 8 Ob 29/18z European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1979:RS0034895
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