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{'item': '1Ob10/79; 1Ob12/80; 1Ob21/80; 1Ob9/81; 1Ob10/84; 1Ob27/84 (1Ob28/84); 1Ob9/85; 1Ob15/87; 1Ob23/87; 1Ob38/87; 1Ob11/88; 1Ob2/89; 1Ob1/89; 1Ob

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0049912 Entscheidungsdatum28.04.2026 Geschäftszahl1Ob10/79; 1Ob12/80; 1Ob21/80; 1Ob9/81; 1Ob10/84; 1Ob27/84 (1Ob28/84); 1Ob9/85; 1Ob15/87; 1Ob23/87; 1Ob38/87; 1Ob11/88; 1Ob2/89; 1Ob1/89; 1Ob18/89; 1Ob10/90; 1Ob8/90; 1Ob3/91; 1Ob43/91; 1Ob4/92; 1Ob14/92; 1Ob17/92; 1Ob15/92; 1Ob29/92; 1Ob10/92; 1Ob6/93; 1Ob9/93; 1Ob37/93; 1Ob24/94; 1Ob21/94; 1Ob28/94; 1Ob18/95 (1Ob19/95); 1Ob34/95; 1Ob51/95; 1Ob1043/95; 1Ob2154/96p; 1Ob2191/96d; 1Ob2413/96a; 1Ob17/98a; 1Ob194/98f; 1Ob233/98s; 1Ob12/00x; 1Ob248/00b; 1Ob199/04b; 1Ob10/07p; 1Ob44/09s; 1Ob6/11f; 1Ob30/12m; 1Ob239/12x; 1Ob237/12b; 1Ob168/12f; 1Ob232/12t; 1Ob197/13x; 1Ob200/13p; 1Ob136/14b; 1Ob230/14a; 1Ob105/15w; 1Ob164/15x; 1Ob47/16t; 1Ob216/16w; 1Ob37/17y; 1Ob5/18v; 1Ob85/18h; 1Ob101/19p; 1Ob199/21b; 1Ob229/21i; 1Ob102/23s; 1Ob97/25h; 1Ob143/25y; 1Ob38/26h NormAHG §1 Ca RechtssatzEin Abweichen von einer klaren Gesetzeslage oder ständiger Rechtsprechung, das unvertretbar ist und keine sorgfältige Überlegung erkennen lässt, kann in der Regel einen Amtshaftungsanspruch zur Folge haben. Die Haftung der Rechtsträger und juristischer Fachleute für Unkenntnis der Gesetze sowie einhelliger Lehre und Rechtsprechung ist grundsätzlich gleich. EntscheidungstexteTE OGH 1979-03-30 1 Ob 10/79 Veröff: SZ 52/56 = EvBl 1979/190 S 493 = JBl 1980,156 = NZ 1980,88 TE OGH 1980-05-27 1 Ob 12/80 Auch; Veröff: SZ 53/83 TE OGH 1980-09-10 1 Ob 21/80 Auch TE OGH 1981-04-29 1 Ob 9/81 Zweiter Rechtsgang zu 1 Ob 21/80 TE OGH 1984-05-23 1 Ob 10/84 nur: Ein Abweichen von einer klaren Gesetzeslage oder ständiger Rechtsprechung, die unvertretbar ist und keine sorgfältige Überlegung erkennen lässt, kann in der Regel einen Amtshaftungsanspruch zur Folge haben. (T1) Veröff: JBl 1985,171 TE OGH 1984-12-12 1 Ob 27/84 nur T1 TE OGH 1985-05-22 1 Ob 9/85 nur T1; Veröff: JBl 1986,182 TE OGH 1987-06-24 1 Ob 15/87 Veröff: WBl 1987,275 = ÖA 1988,91 TE OGH 1987-09-23 1 Ob 23/87 Auch; nur T1; Veröff: SZ 60/177 = ImmZ 1988,36 TE OGH 1987-10-21 1 Ob 38/87 Veröff: SZ 60/217 = EvBl 1988/30 S 205 TE OGH 1988-04-13 1 Ob 11/88 nur T1 TE OGH 1989-01-18 1 Ob 2/89 Auch; Veröff: SZ 62/6 = JBl 1989,655 TE OGH 1989-04-26 1 Ob 1/89 nur: Die Haftung der Rechtsträger und juristischer Fachleute für Unkenntnis der Gesetze sowie einhelliger Lehre und Rechtsprechung ist grundsätzlich gleich. (T2) Veröff: SZ 62/72 TE OGH, AUSL_EGMR 1989-10-11 1 Ob 18/89 Veröff: SZ 62/162 = JBl 1990,382 TE OGH 1990-06-20 1 Ob 10/90 nur T1; Veröff: SZ 63/106 TE OGH 1990-09-12 1 Ob 8/90 TE OGH 1991-02-13 1 Ob 3/91 nur T1; Veröff: ÖA 1992,90 TE OGH 1992-01-15 1 Ob 43/91 Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Der Erlass des BMF, AÖFV 1977/286, betreffend den sogenannten "Fiskal - Lastkraftwagen" enthält keine unvertretbare Rechtsansicht. (T3) TE OGH 1992-02-19 1 Ob 4/92 Auch; nur T1 TE OGH 1992-04-24 1 Ob 14/92 Auch; nur T1; Veröff: SZ 65/63 TE OGH 1992-06-24 1 Ob 17/92 Auch; Beisatz: Selbst dann, wenn zu einer bestimmten Gesetzesstelle höchstgerichtliche Judikatur noch nicht zur Verfügung steht, liegt Unvertretbarkeit der Rechtsanwendung vor, wenn der Wortlaut einer gesetzlichen Regelung keine Zweifel über den Inhalt aufkommen läßt und mit der Absicht des Gesetzgebers übereinstimmt. (T4) TE OGH 1992-06-24 1 Ob 15/92 Auch; nur T1; Veröff: SZ 65/94 = JBl 1993,399 TE OGH 1992-08-25 1 Ob 29/92 Auch; nur T1 TE OGH 1993-04-20 1 Ob 10/92 Auch; nur T1 TE OGH 1993-06-22 1 Ob 6/93 Auch; nur T1 TE OGH 1993-08-25 1 Ob 9/93 Auch; nur T1 TE OGH 1994-02-16 1 Ob 37/93 Auch; nur T1 TE OGH 1994-07-14 1 Ob 24/94 nur T1 TE OGH 1994-05-30 1 Ob 21/94 Auch; nur T1 TE OGH 1995-01-27 1 Ob 28/94 Auch TE OGH 1995-07-27 1 Ob 18/95 nur T1; Veröff: SZ 68/133 TE OGH 1995-10-17 1 Ob 34/95 nur T1; Beisatz: Hiebei kommt es immer auf die Umstände des Einzelfalls an. (T5) TE OGH 1995-12-19 1 Ob 51/95 Auch TE OGH 1996-03-26 1 Ob 1043/95 Auch; nur T1 TE OGH 1996-06-25 1 Ob 2154/96p nur T2 TE OGH 1996-06-25 1 Ob 2191/96d Auch; nur T1; Veröff: SZ 69/147 TE OGH 1997-01-28 1 Ob 2413/96a Auch; nur T1 TE OGH 1998-06-09 1 Ob 17/98a Auch; nur T1 TE OGH 1998-07-28 1 Ob 194/98f Auch; nur T1 TE OGH 1998-09-29 1 Ob 233/98s Auch; nur T1 TE OGH 2000-10-06 1 Ob 12/00x nur T1; Veröff: SZ 73/150 TE OGH 2001-02-27 1 Ob 248/00b Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Keine zu korrigierende grobe Verkennung der Rechtslage, weil bis zum Zeitpunkt der argumentierbaren anderslautenden Entscheidung höchstgerichtliche Rechtsprechung zu dieser Frage nicht vorlag (sinngemäße Anwendung des § 394 EO gemäß § 144a StPO). (T6)Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Keine zu korrigierende grobe Verkennung der Rechtslage, weil bis zum Zeitpunkt der argumentierbaren anderslautenden Entscheidung höchstgerichtliche Rechtsprechung zu dieser Frage nicht vorlag (sinngemäße Anwendung des Paragraph 394, EO gemäß Paragraph 144 a, StPO). (T6) TE OGH 2004-12-16 1 Ob 199/04b Vgl auch; Beisatz: Ein Abweichen von der ständigen Rechtsprechung des zuständigen Höchstgerichts, das nicht erkennen lässt, dass es auf einer sorgfältigen Überlegung und Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung beruht, in der Regel als rechtswidrig und schuldhaft zu beurteilen. Es ist einem Entscheidungsorgan also kein Verschulden anzulasten, wenn es deshalb eine von der höchstgerichtlichen Judikatur abweichende Auffassung vertritt, weil es meint, Argumente ins Treffen führen zu können, die stärker seien als jene des Höchstgerichts. (T7) TE OGH 2007-06-05 1 Ob 10/07p TE OGH 2009-03-31 1 Ob 44/09s Auch; nur T1; Beisatz: Vertretbarkeit ist bei Abweichen von einer klaren Rechtslage oder der ständigen höchstgerichtlichen Rechtsprechung - ohne Auseinandersetzung mit den gegenteiligen Argumenten - zu verneinen. (T8) TE OGH 2011-03-31 1 Ob 6/11f nur T1; Beis wie T5; Beis wie T6 nur: Keine zu korrigierende grobe Verkennung der Rechtslage, weil bis zum Zeitpunkt der argumentierbaren anderslautenden Entscheidung höchstgerichtliche Rechtsprechung zu dieser Frage nicht vorlag. (T9) Beis wie T8 TE OGH 2012-03-23 1 Ob 30/12m Auch; nur T1; Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2012-12-13 1 Ob 239/12x Auch; nur T1; Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2012-12-13 1 Ob 237/12b Vgl; nur T1; Beisatz: Hier: Lehrmeinung. (T10) TE OGH 2012-12-13 1 Ob 168/12f Vgl auch; nur T1 TE OGH 2013-03-07 1 Ob 232/12t Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2013-11-21 1 Ob 197/13x Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2014-02-27 1 Ob 200/13p Auch TE OGH 2014-09-18 1 Ob 136/14b Auch; nur T5; Beisatz: Die Beurteilung, ob ein Abweichen von einer klaren Gesetzeslage oder ständigen Rechtsprechung als (un‑)vertretbar anzusehen ist, entzieht sich deshalb regelmäßig einer Beurteilung als erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO. (T11)Auch; nur T5; Beisatz: Die Beurteilung, ob ein Abweichen von einer klaren Gesetzeslage oder ständigen Rechtsprechung als (un‑)vertretbar anzusehen ist, entzieht sich deshalb regelmäßig einer Beurteilung als erhebliche Rechtsfrage im Sinn des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO. (T11) TE OGH 2014-12-23 1 Ob 230/14a Auch TE OGH 2015-07-08 1 Ob 105/15w Vgl; Beis wie T9; Beis wie T11; Beisatz: Hier: Keine zu korrigierende grobe Verkennung der Rechtslage, weil bis zum Zeitpunkt der argumentierbaren anderslautenden Rechtsansicht der zuständigen Beamtin höchstgerichtliche Rechtsprechung zu dieser Frage nicht vorlag. (T12) Bem: Hier: Zum Aufenthaltsrecht nach den §§ 54, 57 NAG (idF BGBl I 2009/122); Erkenntnis des VwGH (2009/21/0386), Entscheidung des VfGH (VfSlg 18.968), Urteil des EuGH (Rs C‑212/06). (T13)Bem: Hier: Zum Aufenthaltsrecht nach den Paragraphen 54, 57, NAG in der Fassung BGBl römisch eins 2009/122); Erkenntnis des VwGH (2009/21/0386), Entscheidung des VfGH (VfSlg 18.968), Urteil des EuGH (Rs C‑212/06). (T13) TE OGH 2015-09-17 1 Ob 164/15x TE OGH 2016-04-28 1 Ob 47/16t nur T1; Beis wie T5; Beis wie T11 TE OGH 2016-11-23 1 Ob 216/16w TE OGH 2017-03-16 1 Ob 37/17y TE OGH 2018-03-21 1 Ob 5/18v TE OGH 2018-05-29 1 Ob 85/18h Auch TE OGH 2019-08-29 1 Ob 101/19p nur T1; Beisatz: Dass die beklagte Gemeinde eine letztlich vom Verwaltungsgerichtshof nicht geteilte Rechtsansicht vertrat, macht ihre Rechtsauffassung nicht unvertretbar. (T14) Beisatz: Hier: Die Rechtsansicht des Bürgermeisters und des Stadtsenats der Beklagten, der Teilbebauungsplan enthalte (in Verbindung mit dem Textlichen Bebauungsplan 2007) eine ausreichende Regelung für die bauliche Ausnutzung des Baugrundstücks, ist zwar – entsprechend der bindenden Entscheidung des VwGH – rechtswidrig, aber durchaus vertretbar (§ 25 Abs 4 Kärntner Gemeindeplanungsgesetz 1995). (T15)Beisatz: Hier: Die Rechtsansicht des Bürgermeisters und des Stadtsenats der Beklagten, der Teilbebauungsplan enthalte (in Verbindung mit dem Textlichen Bebauungsplan 2007) eine ausreichende Regelung für die bauliche Ausnutzung des Baugrundstücks, ist zwar – entsprechend der bindenden Entscheidung des VwGH – rechtswidrig, aber durchaus vertretbar (Paragraph 25, Absatz 4, Kärntner Gemeindeplanungsgesetz 1995). (T15) TE OGH 2021-11-16 1 Ob 199/21b Beis wie T5; Beis wie T11 TE OGH 2022-03-23 1 Ob 229/21i Vgl; Nur Beis wie T5; Beis wie T11 TE OGH 2023-09-20 1 Ob 102/23s Beisatz: Hier: Unvertretbare Annahme eines unbedenklichen Testaments. Unterlassene Verständigung der gesetzlichen Erben. (T16) Anm: Vgl § 157 Abs 1 AußStrG.Anmerkung, Vgl Paragraph 157, Absatz eins, AußStrG. TE OGH 2025-09-30 1 Ob 97/25h nur T1 Beisatz: Hier: Pflegschaftsgerichtliche Genehmigung eines Liegenschaftsverkaufs. (T17) TE OGH 2026-01-27 1 Ob 143/25y Beisatz wie T1 TE OGH 2026-04-28 1 Ob 38/26h European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1979:RS0049912

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