RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0089243 Entscheidungsdatum03.04.1979 Geschäftszahl9Os192/77; 12Os120/79; 11Os150/79; 11Os26/80; 9Os45/80; 10Os77/80; 13Os136/80; 12Os91/81; 9Os163/82; 12Os100/83; 13Os51/84; 9Os76/84; 10Os146/85; 15Os148/87; 15Os40/88; 13Os91/89; 13Os128/89; 13Os76/90; 15Os159/98; 14Os97/07g; 11Os30/21b NormStGB §7 Abs2; StGB §85 D RechtssatzVorhersehbarkeit der Tatfolgen im allgemeinen genügt; nicht erforderlich ist, daß der Täter alle (Besonderheiten oder) Einzelheiten des Kausalverkaufs und des Erfolgseintritts vorauszusehen vermag. EntscheidungstexteTE OGH 1979-04-03 9 Os 192/77 Veröff: EvBl 1979/178 S 465 = RZ 1979/53 S 183 = SSt 50/22 TE OGH 1979-10-11 12 Os 120/79 TE OGH 1979-11-13 11 Os 150/79 TE OGH 1980-03-19 11 Os 26/80 TE OGH 1980-06-17 9 Os 45/80 nur: Nicht erforderlich ist, daß der Täter alle (Besonderheiten oder) Einzelheiten des Kausalverkaufs und des Erfolgseintritts vorauszusehen vermag. (T1) TE OGH 1980-06-17 10 Os 77/80 TE OGH 1980-10-23 13 Os 136/80 TE OGH 1981-08-13 12 Os 91/81 Ähnlich; nur T1 TE OGH 1982-11-23 9 Os 163/82 Ähnlich; Veröff: EvBl 1983/145 S 524 = RZ 1983/48 S 194 = SSt 53/76 TE OGH 1983-11-10 12 Os 100/83 TE OGH 1984-04-26 13 Os 51/84 Vgl auch; nur T1 TE OGH 1984-06-19 9 Os 76/84 Vgl auch; nur T1 TE OGH 1986-04-29 10 Os 146/85 Vgl auch; Beisatz: Sofern bei überschweren Verletzungsfolgen (§ 85 Z 3 StGB) auch eine spezifische objektive Sorgfaltswidrigkeit in bezug auf deren Herbeiführung vorliegt. (T2) Veröff: JBl 1988,395 = SSt 57/28Vgl auch; Beisatz: Sofern bei überschweren Verletzungsfolgen (Paragraph 85, Ziffer 3, StGB) auch eine spezifische objektive Sorgfaltswidrigkeit in bezug auf deren Herbeiführung vorliegt. (T2) Veröff: JBl 1988,395 = SSt 57/28 TE OGH 1987-11-06 15 Os 148/87 Vgl; Beisatz: Nur im Rahmen der objektiven Vorhersehbarkeit einer qualifizierenden Tatfolge schlechthin ist die rechtliche Konsequenz aktuell, daß es auf die Vorhersehbarkeit des tatsächlichen Kausalverlaufs nicht ankommt. (T3) TE OGH 1988-05-03 15 Os 40/88 Vgl; Beis wie T3; Veröff: JBl 1989,395 (Kienapfel) TE OGH 1989-09-28 13 Os 91/89 Vgl auch; Beisatz: Vgl SSt 53/43 - Vorhersehbarkeit braucht den Kausalverlauf nicht zu umfassen. (T4) TE OGH 1989-11-09 13 Os 128/89 Vgl auch; nur T1 TE OGH 1990-08-28 13 Os 76/90 Vgl auch TE OGH 1998-10-15 15 Os 159/98 Beisatz: Die Vorhersehbarkeit des konkreten Kausalverlaufes ist nicht entscheidend. Der Täter muß lediglich allgemein die Erfolgsverwirklichung in einer Weise voraussehen können, welche den Anforderungen des Adäquanz- und Risikozu- sammenhanges genügt. (T5) TE OGH 2007-10-02 14 Os 97/07g Auch; Beisatz: Die Voraussehbarkeit des Kausalverlaufes in den wesentlichen Zügen genügt. (T6); Beisatz: Für die subjektive Zurechenbarkeit des Erfolgs (§ 7 Abs 2 StGB) reicht es aus, wenn der Täter allgemein voraussehen kann, dass dieser in einer Weise zustande kommt, die den Anforderungen des Adäquanz- und Risikozusammenhangs genügt, wogegen die Vorhersehbarkeit des konkreten Kausalverlaufs innerhalb dieses Rahmens nicht erforderlich ist. (T7)Auch; Beisatz: Die Voraussehbarkeit des Kausalverlaufes in den wesentlichen Zügen genügt. (T6); Beisatz: Für die subjektive Zurechenbarkeit des Erfolgs (Paragraph 7, Absatz 2, StGB) reicht es aus, wenn der Täter allgemein voraussehen kann, dass dieser in einer Weise zustande kommt, die den Anforderungen des Adäquanz- und Risikozusammenhangs genügt, wogegen die Vorhersehbarkeit des konkreten Kausalverlaufs innerhalb dieses Rahmens nicht erforderlich ist. (T7) TE OGH 2021-04-27 11 Os 30/21b Vgl; Beisatz: Hinsichtlich der Erfolgsqualifikation nach § 143 Abs 2 erster Fall StGB genügt für deren Zurechnung an Tatbeteiligte bereits (bloße) Fahrlässigkeit. (T8)Vgl; Beisatz: Hinsichtlich der Erfolgsqualifikation nach Paragraph 143, Absatz 2, erster Fall StGB genügt für deren Zurechnung an Tatbeteiligte bereits (bloße) Fahrlässigkeit. (T8) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1979:RS0089243
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