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{'item': '4Ob529/79; 6Ob734/82; 1Ob802/82; 6Ob684/83; 1Ob649/84; 7Ob540/87; 7Ob602/88; 4Ob633/88; 8Ob584/88; 8Ob502/89; 1Ob585/89; 8Ob603/92; 6Ob585/9

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0071136 Entscheidungsdatum06.11.2024 Geschäftszahl4Ob529/79; 6Ob734/82; 1Ob802/82; 6Ob684/83; 1Ob649/84; 7Ob540/87; 7Ob602/88; 4Ob633/88; 8Ob584/88; 8Ob502/89; 1Ob585/89; 8Ob603/92; 6Ob585/94; 1Ob559/94; 1Ob593/94; 3Ob2045/96y; 5Ob200/98t; 6Ob294/98y; 8Ob195/99f; 2Ob229/00s; 1Ob250/00x; 2Ob64/00a; 1Ob123/01x; 9Ob112/02i; 7Ob208/02t; 3Ob183/03p; 5Ob1/04i; 7Ob175/04t; 6Ob96/06w; 8Ob15/08a; 8Ob97/13t; 6Ob36/16m; 5Ob221/16k; 1Ob216/17x; 5Ob93/18i; 4Ob182/19x; 1Ob45/20d; 4Ob56/20v; 4Ob74/21t; 6Ob77/24b; 6Ob182/24v NormAußStrG 2005 §62 Abs1 B1b NWG §2 Abs1 RechtssatzDas Vorliegen einer auffallenden Sorglosigkeit ist nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen (SZ 40/78). Sie kann insbesondere darin bestehen, dass der Besitzvorgänger oder der Antragsteller eine derartige Widmungsänderung hinsichtlich der Liegenschaft vornahmen oder durchzuführen beabsichtigten, dass ein Bedarf nach einer Verbindung mit dem öffentlichen Wegenetz, allenfalls auch in einer neuen, erweiterten Form, hervorgerufen wurde oder wird. Hiefür käme vor allem die Absicht in Betracht, eine Bauplatzbewilligung zum Bau eines Hauses zu erhalten, falls dadurch ein Bedarf im vorerwähnten Sinn bedingt wäre. EntscheidungstexteTE OGH 1979-06-12 4 Ob 529/79 TE OGH 1982-10-13 6 Ob 734/82 Vgl; Beisatz: Die von Gemeindefunktionären wiederholt geäußerte Absicht der Gemeinde, einen Privatweg für öffentlich zu erklären, verhindert eine auffallende Sorglosigkeit. (T1) TE OGH 1983-01-12 1 Ob 802/82 nur: Das Vorliegen einer auffallenden Sorglosigkeit ist nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen. (T2) TE OGH 1984-01-12 6 Ob 684/83 nur T2; Beisatz: Hier: Ankauf einer Liegenschaft. (T3) TE OGH 1984-10-08 1 Ob 649/84 Auch TE OGH 1987-03-05 7 Ob 540/87 Auch; Beis wie T3; Veröff: SZ 60/43 = RZ 1988/61 S 225 TE OGH 1988-06-16 7 Ob 602/88 nur T2 TE OGH 1989-01-24 4 Ob 633/88 TE OGH 1989-02-23 8 Ob 584/88 nur T2; Veröff: RZ 1989/45 S 120 TE OGH 1989-01-19 8 Ob 502/89 nur T2 TE OGH 1989-05-24 1 Ob 585/89 TE OGH 1992-09-24 8 Ob 603/92 nur T2; Beisatz: Sie kann insbesondere auch dann gegeben sein, wenn der Antragsteller eine Widmungsänderung hinsichtlich seiner Liegenschaft durchzuführen beabsichtigt, wodurch ein Bedarf nach einer Verbindung mit dem öffentlichen Wegenetz, allenfalls auch in einer neuen, erweiterten Form, hervorgerufen wird. (T4) TE OGH 1994-07-13 6 Ob 585/94 nur T2 TE OGH 1994-05-30 1 Ob 559/94 nur T2 TE OGH 1994-10-25 1 Ob 593/94 nur T2 TE OGH 1997-06-18 3 Ob 2045/96y nur T2 TE OGH 1998-09-29 5 Ob 200/98t nur T1 TE OGH 1999-04-22 6 Ob 294/98y nur T2 TE OGH 1999-12-22 8 Ob 195/99f nur T2 TE OGH 2000-09-08 2 Ob 229/00s nur T2 TE OGH 2000-11-28 1 Ob 250/00x nur T2 TE OGH 2000-12-21 2 Ob 64/00a nur T2; Beisatz: Ob der Antrag auf Einräumung eines Notweges wegen Vorliegens einer auffallenden Sorglosigkeit unzulässig ist, ist stets nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen und kann daher eine erhebliche Rechtsfrage nicht darstellen. (T5) TE OGH 2001-05-29 1 Ob 123/01x TE OGH 2002-05-22 9 Ob 112/02i nur T2; Beis wie T5 TE OGH 2002-12-11 7 Ob 208/02t Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Vor Jahren nicht angenommenes Anbot eines anderen Grundnachbarn, einen Weg zum öffentlichen Gut einzuräumen. (T6) TE OGH 2003-09-26 3 Ob 183/03p Auch; nur T2; Veröff: SZ 2003/113 TE OGH 2004-02-24 5 Ob 1/04i Vgl auch; nur T2; Beisatz: Die Frage, ob der Mangel der Wegverbindung auf eine auffallende Sorglosigkeit zurückgeht, ist stets nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen. (T7) TE OGH 2004-07-28 7 Ob 175/04t nur T2; Beis wie T5; Beis wie T7 TE OGH 2006-05-24 6 Ob 96/06w nur T2 TE OGH 2008-04-03 8 Ob 15/08a Auch; nur T2; Beis ähnlich wie T7 TE OGH 2013-10-28 8 Ob 97/13t nur T2 TE OGH 2016-03-30 6 Ob 36/16m Auch; Beis wie T5 TE OGH 2016-12-19 5 Ob 221/16k Auch; nur T2 TE OGH 2017-12-15 1 Ob 216/17x nur T2; Beis wie T5; Beis wie T7; Beisatz: Dabei kommt es überdies ausschließlich auf das Verhalten vor Einleitung des Notwegeverfahrens an. (T8) Beisatz: Hier: Versorgung eines in einem Skigebiet im alpinen Gelände gelegenen Selbstbedienungsrestaurants. (T9) TE OGH 2018-06-12 5 Ob 93/18i nur T2; Beis wie T5; Beis wie T7 TE OGH 2020-03-30 4 Ob 182/19x nur T2; Beis wie T5; Beis wie T7 TE OGH 2020-03-26 1 Ob 45/20d nur T2; Beis wie T5; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Der Antragsteller und sein Vater durften aufgrund einer Vereinbarung davon ausgehen, dass ein vertraglich eingeräumtes uneingeschränktes Geh- und Fahrrecht über das Grundstück des Antragsgegners zu Gunsten ihrer Liegenschaft bestehe. (T10) TE OGH 2020-09-22 4 Ob 56/20v Vgl; nur T2; Beis wie T5; Beis wie T7 TE OGH 2021-06-22 4 Ob 74/21t Beis nur wie T7 TE OGH 2024-06-18 6 Ob 77/24b vgl; nur T2; Beisatz wie T5; Beisatz wie T7 TE OGH 2024-11-06 6 Ob 182/24v nur T2; Beisatz wie T5; Beisatz wie T7 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1979:RS0071136

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.