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{'item': '6Ob629/79; 1Ob7/81 (1Ob8/81); 1Ob840/82; 7Ob641/89; 1Ob597/90; 1Ob587/92 (1Ob588/92); 1Ob551/93; 1Ob516/96; 10Ob151/97x; 1Ob295/98h; 9Ob1/00

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0011664 Entscheidungsdatum13.08.2025 Geschäftszahl6Ob629/79; 1Ob7/81 (1Ob8/81); 1Ob840/82; 7Ob641/89; 1Ob597/90; 1Ob587/92 (1Ob588/92); 1Ob551/93; 1Ob516/96; 10Ob151/97x; 1Ob295/98h; 9Ob1/00p; 3Ob63/00m; 3Ob120/00v; 3Ob212/00y; 7Ob12/07a; 1Ob142/10d; 10Ob27/11k; 3Ob119/12i; 6Ob200/12y; 1Ob228/12d; 1Ob225/12p; 2Ob150/12s; 7Ob78/13s; 9Ob28/13b; 4Ob25/14a; 2Ob168/13i; 1Ob115/14i; 3Ob214/14p; 3Ob92/15y; 4Ob56/18s; 8Ob107/20y; 8Ob42/22t; 10Ob47/22t; 4Ob218/22w; 10Ob28/23z; 5Ob102/23w; 8Ob64/23d; 9Ob39/24m; 1Ob108/24z; 6Ob24/25k; 1Ob15/25z NormABGB §480 ABGB §484 RechtssatzBeim Erwerb von Dienstbarkeiten durch Ersitzung kann von der Natur und dem Zweck der "Bestellung" im wörtlichen Sinn nicht gesprochen werden. Bei ersessenen Dienstbarkeiten kommt es daher darauf an, zu welchen Zweck das dienstbare Gut während der Ersitzungszeit verwendet wurde, was also der Eigentümer des herrschenden Gutes während dieser Zeit benötigte. EntscheidungstexteTE OGH 1979-07-11 6 Ob 629/79 TE OGH 1981-12-16 1 Ob 7/81 Beisatz: Ohne dass hiedurch der Belastete in unzumutbarer Weise beeinträchtigt wurde; ist einmal die Ersitzung vollendet, sind bei ungemessenen Dienstbarkeiten die jeweiligen Bedürfnisse des herrschenden Gutes maßgebend. (T1) Veröff: MietSlg 33041 TE OGH 1983-01-24 1 Ob 840/82 nur: Bei ersessenen Dienstbarkeiten kommt es darauf an, zu welchen Zweck das dienstbare Gut während der Ersitzungzeit verwendet wurde, was also der Eigentümer des herrschenden Gutes während dieser Zeit benötigte. (T2) TE OGH 1989-10-19 7 Ob 641/89 nur T2 TE OGH 1990-06-20 1 Ob 597/90 nur T2; Beisatz nur: Ohne daß hiedurch der Belastete in unzumutbarer Weise beeinträchtigt wurde. (T3) TE OGH 1992-12-15 1 Ob 587/92 Auch; nur T2 TE OGH 1993-05-11 1 Ob 551/93 Auch; nur: Beim Erwerb von Dienstbarkeiten durch Ersitzung kann von der Natur und dem Zweck der "Bestellung" im wörtlichen Sinn nicht gesprochen werden. (T4); Beisatz: Der Inhalt der ersessenen Dienstbarkeit bestimmt sich deshalb nach dem Zweck, zu dem das belastete Grundstück am Beginn der Ersitzungszeit verwendet wurde, sofern der Verwendungszweck nicht im Verlauf der Ersitzungszeit eingeschränkt wurde. (T5) TE OGH 1996-06-04 1 Ob 516/96 Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 69/135 TE OGH 1998-03-17 10 Ob 151/97x nur T2 TE OGH 1999-01-19 1 Ob 295/98h Auch; nur: Beim Erwerb von Dienstbarkeiten durch Ersitzung kann von der Natur und dem Zweck der "Bestellung" im wörtlichen Sinn nicht gesprochen werden. Bei ersessenen Dienstbarkeiten kommt es daher darauf an, zu welchen Zweck das dienstbare Gut während der Ersitzungzeit verwendet wurde. (T6); Beisatz: Der Inhalt des ersessenen Rechts bestimmt sich nach dem Zweck, zu dem das belastete Grundstück am Beginn der Ersitzungszeit verwendet wurde, sofern dieser nicht während der Ersitzungszeit eingeschränkt wurde. (T7) TE OGH 2000-02-16 9 Ob 1/00p nur: Bei ersessenen Dienstbarkeiten kommt es darauf an, zu welchen Zweck das dienstbare Gut während der Ersitzungzeit verwendet wurde. (T8) TE OGH 2000-07-12 3 Ob 63/00m Vgl auch TE OGH 2000-12-20 3 Ob 120/00v nur T2 TE OGH 2001-08-29 3 Ob 212/00y Auch; Beisatz: Grenzen der Rechtsausübung sind bei ersessenen Dienstbarkeiten besonders genau zu beachten. (T9) TE OGH 2007-03-28 7 Ob 12/07a Beis wie T9; Beisatz: Hier: Ausweitung einer ersessenen Wegeservitut. (T10) TE OGH 2010-09-14 1 Ob 142/10d Auch; nur T8 TE OGH 2011-05-31 10 Ob 27/11k Auch; nur T2; nur T8; Beis wie T9 TE OGH 2012-08-08 3 Ob 119/12i TE OGH 2012-11-16 6 Ob 200/12y nur T2; Beis wie T9; Beisatz: Die Frage des Ausmaßes bzw Umfangs einer Dienstbarkeit und die Fragen der Grenzen der zulässigen Erweiterung sind grundsätzlich einzelfallbezogen und stellen in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO dar. (T11)nur T2; Beis wie T9; Beisatz: Die Frage des Ausmaßes bzw Umfangs einer Dienstbarkeit und die Fragen der Grenzen der zulässigen Erweiterung sind grundsätzlich einzelfallbezogen und stellen in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage iSd Paragraph 502, Absatz eins, ZPO dar. (T11) TE OGH 2012-12-13 1 Ob 228/12d Auch; nur T8 TE OGH 2012-12-13 1 Ob 225/12p Auch; Beis wie T5 TE OGH 2013-02-21 2 Ob 150/12s Auch; nur T2; Beis wie T9 TE OGH 2013-05-23 7 Ob 78/13s nur T8; Beis wie T11 TE OGH 2013-07-24 9 Ob 28/13b Auch; nur T8 TE OGH 2014-03-25 4 Ob 25/14a Auch; nur T2; Beis wie T9 TE OGH 2014-06-25 2 Ob 168/13i Auch; nur T2; Beis wie T9 TE OGH 2014-09-18 1 Ob 115/14i Auch; nur T2 TE OGH 2015-02-18 3 Ob 214/14p Auch; Beis wie T5; Beis wie T9 TE OGH 2015-06-17 3 Ob 92/15y Auch; nur T2; Beis wie T9 TE OGH 2018-09-25 4 Ob 56/18s Auch TE OGH 2021-01-28 8 Ob 107/20y Beis wie T9; Beis wie T11 TE OGH 2022-05-25 8 Ob 42/22t Vgl TE OGH 2022-11-22 10 Ob 47/22t Vgl; nur T2; Beis nur wie T11; Beisatz: Hier: Ausbringen von Gülle auf anderen Flächen als dem herrschenden Grundstück und danach auf diesem, ohne dass sich dies auf die Benutzung des Servitutswegs nachteilig auswirkt. (T12) TE OGH 2023-02-28 4 Ob 218/22w vgl; Beisatz wie T11 Beisatz: Ist einmal die Ersitzung vollendet, sind bei ungemessenen Dienstbarkeiten die jeweiligen Bedürfnisse des herrschenden Gutes maßgebend (T13) TE OGH 2023-06-22 10 Ob 28/23z vgl; Beisatz wie T9 TE OGH 2024-02-26 5 Ob 102/23w TE OGH 2024-05-22 8 Ob 64/23d vgl; Beisatz wie T11 TE OGH 2024-10-23 9 Ob 39/24m Beisatz: Hier: Dienstbarkeit, Grundstück zum Baden, als Liege- und Spielwiese und für andere Freizeitaktivitäten zu nützen. (T14) TE OGH 2024-12-19 1 Ob 108/24z TE OGH 2025-08-13 6 Ob 24/25k TE OGH 2025-06-24 1 Ob 15/25z European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1979:RS0011664

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.