← Österreich

{'item': '9Os123/78; 10Os183/79; 12Os131/79; 10Os112/80; 13Os183/80; 10Os144/80; 9Os87/82; 9Os171/82; 12Os142/82; 10Os80/83; 10Os166/83; 13Os199/84; 1

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0086962 Entscheidungsdatum03.09.2024 Geschäftszahl9Os123/78; 10Os183/79; 12Os131/79; 10Os112/80; 13Os183/80; 10Os144/80; 9Os87/82; 9Os171/82; 12Os142/82; 10Os80/83; 10Os166/83; 13Os199/84; 11Os136/85; 10Os36/85; 11Os39/86; 10Os128/86; 10Os148/86; 12Os170/86; 12Os165/89 (12Os170/89); 11Os102/91; 14Os128/91 (14Os129/91; 14Os130/91); 13Os104/92; 11Os137/92; 11Os43/93 (11Os51/93); 15Os80/93 (15Os81/93); 15Os113/94; 14Os22/95; 12Os59/95; 12Os174/96; 13Os140/96 (13Os141/96); 12Os132/96; 15Os102/99 (15Os103/99); 13Os10/00; 14Os111/00; 13Os34/01; 14Os148/00; 11Os173/01; 15Os87/02; 15Os156/03; 11Os134/03; 13Os118/03; 14Os110/04; 14Os141/04; 14Os65/05y; 12Os125/06h; 13Os43/09m; 11Os59/14g; 11Os65/16t; 14Os38/22b; 15Os2/23t; 14Os72/23d; 13Os71/23z; 14Os65/24a NormFinStrG §38 Abs1 lita StGB §70 RechtssatzGewerbsmäßigkeit verlangt die Absicht, durch die wiederkehrende Tatbegehung sich selbst fortlaufende Einnahmen zu verschaffen (mit ausführlichen Stellungnahmen im Akt). EntscheidungstexteTE OGH 1979-10-23 9 Os 123/78 Veröff: EvBl 1980/89 S 273 TE OGH 1980-04-11 10 Os 183/79 Beisatz: Keinen Dritten (hier Gattin). (T1) Veröff: JBl 1980,436 TE OGH 1980-04-24 12 Os 131/79 TE OGH 1981-03-03 10 Os 112/80 TE OGH 1981-03-26 13 Os 183/80 TE OGH 1981-04-28 10 Os 144/80 TE OGH 1982-09-14 9 Os 87/82 Vgl; Beisatz: Der Wille des Täters, von ihm selbsterlangte Beute für andere zu verwenden, schließt gewerbsmäßige Begehung nicht aus. (T2) TE OGH 1982-11-30 9 Os 171/82 TE OGH 1982-12-02 12 Os 142/82 TE OGH 1983-05-31 10 Os 80/83 TE OGH 1983-11-29 10 Os 166/83 TE OGH 1984-12-20 13 Os 199/84 TE OGH 1985-10-22 11 Os 136/85 TE OGH 1985-11-08 10 Os 36/85 Beis wie T1; Beisatz: Hier: GmbH, deren Gesellschafterin die Ehegattin des Täters ist. (T3) TE OGH 1986-05-13 11 Os 39/86 Beisatz: Zu § 16 Abs 2 Z2 SGG. (T4)Beisatz: Zu Paragraph 16, Absatz 2, Z2 SGG. (T4) TE OGH 1986-10-28 10 Os 128/86 TE OGH 1987-02-24 10 Os 148/86 Beisatz: Als unmittelbare wirtschaftliche Folge der Tat; dies ist bei einem Sektenmitglied, das die Betrugsbeute als solche der Sekte zuwenden wollte, die ihm ihrerseits den Lebensunterhalt bieten sollte, nicht der Fall. (T5) TE OGH 1987-02-12 12 Os 170/86 Beis wie T1 TE OGH 1990-11-29 12 Os 165/89 Beisatz: Der Vorteil aus der wiederkehrenden Tatbegehung muss von jedem Beteiligten für sich selbst angestrebt werden, wobei es allerdings gleichgültig ist, ob er ihn unmittelbar oder auf dem Umweg über einen Dritten erlangt, sofern sich nur der Nutzen als unmittelbare wirtschaftliche Folge der Tat darstellt. (T6) TE OGH 1991-10-09 11 Os 102/91 Vgl auch; Beisatz: Beteiligung an der begünstigten (Kapitalgesellschaft) Gesellschaft reicht. (T7) TE OGH 1992-06-30 14 Os 128/91 Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Wirtschaftliche Betrachtungsweise. (T8) TE OGH 1992-12-16 13 Os 104/92 Beisatz: Das Anstreben einer fortlaufenden Einnahme (nur) für einen Dritten genügt nicht. (T9) TE OGH 1993-03-02 11 Os 137/92 TE OGH 1993-05-04 11 Os 43/93 Beisatz: Die fortlaufende Einnahme muss der Täter sich und nicht bloß einem Dritten durch die wiederkehrende Begehung verschaffen. (T10) TE OGH 1993-08-19 15 Os 80/93 Beis wie T2 TE OGH 1994-10-13 15 Os 113/94 TE OGH 1995-03-10 14 Os 22/95 TE OGH 1995-05-04 12 Os 59/95 TE OGH 1997-01-16 12 Os 174/96 Beis wie T6 TE OGH 1997-01-22 13 Os 140/96 TE OGH 1997-03-20 12 Os 132/96 TE OGH 1999-12-02 15 Os 102/99 Auch; Beisatz: Will ein Betrüger die zunächst in seinem Vermögen eingetretene Bereicherung von vornherein zugunsten anderer (hier: seiner Firma) heranziehen, ändert dies nichts an der Einnahmeerzielung durch ihn selbst und steht dies daher der Annahme gewerbsmäßigen Handelns nicht entgegen. (T11) TE OGH 2000-05-17 13 Os 10/00 Beis wie T6 TE OGH 2000-10-09 14 Os 111/00 Beisatz: Ohne solche Willensausrichtung ist Gewerbsmäßigkeit nicht gegeben. (T12) Beisatz: Durch Mitwirkung an gewerbsmäßigem Handeln eines anderen wird die Qualifikation nicht begründet. (T13) TE OGH 2001-09-26 13 Os 34/01 Beisatz: Es genügt nicht, wenn der Täter darauf abzielt, "für die von ihm vertretene Firma" durch die wiederkehrende Begehung der Betrugshandlungen eine fortlaufende Einnahmsquelle zu erlangen. (T14) TE OGH 2001-09-25 14 Os 148/00 Beisatz: Ob er die Vermögensvermehrung für sich selbst oder zu Gunsten eines Dritten anstrebt, ist in wirtschaftlicher Betrachtungsweise zu prüfen, wobei ua dann Gewerbsmäßigkeit vorliegen kann, wenn der Täter an der Gesellschaft, der die verschafften Einnahmen formell zukommen, (hier: sogar als Alleingesellschafter) beteiligt ist. Gewerbsmäßigkeit setzt auch nicht voraus, dass die beabsichtige fortlaufende Einnahme des Täters mit dem ganzen aus den einzelnen Taten resultierenden Schaden identisch ist. Es genügt, dass sich der Täter mit einem Teil abfindet. Fließen Einnahmen aus der wiederkehrenden Begehung von Straftaten nicht unmittelbar dem Täter, sondern Unternehmen zu, an denen er zumindest zum Teil wirtschaftlich beteiligt ist, steht der Annahme gewerbsmäßigen Handelns des Täters keine dem Analogieverbot unterliegende strafrechtliche Regelungslücke entgegen. (T15) TE OGH 2002-01-15 11 Os 173/01 Auch TE OGH 2002-10-10 15 Os 87/02 Beis wie T15 nur: Ob er die Vermögensvermehrung für sich selbst oder zu Gunsten eines Dritten anstrebt, ist in wirtschaftlicher Betrachtungsweise zu prüfen. (T16) TE OGH 2003-11-19 15 Os 156/03 Auch TE OGH 2003-11-11 11 Os 134/03 Auch TE OGH 2003-11-26 13 Os 118/03 Auch TE OGH 2004-09-14 14 Os 110/04 Auch TE OGH 2005-02-15 14 Os 141/04 Auch TE OGH 2005-08-09 14 Os 65/05y Auch; Beis wie T8 TE OGH 2007-01-25 12 Os 125/06h Vgl auch; Beis ähnlich T8; Beisatz: Wirtschaftlicher Vorteil infolge Nichtbegleichung einer Schuld. (T17) TE OGH 2009-06-18 13 Os 43/09m Vgl auch TE OGH 2014-08-26 11 Os 59/14g Auch TE OGH 2016-12-13 11 Os 65/16t TE OGH 2022-08-24 14 Os 38/22b Vgl; Beis wie T7; Beis wie T15 TE OGH 2023-03-08 15 Os 2/23t vgl TE OGH 2023-11-28 14 Os 72/23d vgl; Beisatz wie T5; Beisatz wie T6; Beisatz wie T7; Beisatz wie T8; Beisatz wie T15; Beisatz wie T16 Beisatz: Keine ausreichende Sachverhaltsgrundlage im Zusammenhang mit festgestellter leitender Funktion bei der Führung durch Betrug unmittelbar bereicherter Vereine. (T18) TE OGH 2023-11-15 13 Os 71/23z vgl TE OGH 2024-09-03 14 Os 65/24a vgl; Beisatz wie T6 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1979:RS0086962

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.