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{'item': ['12Os118/79', '10Os92/80', '13Os16/81', '10Os35/83', '13Os192/83', '10Os70/84', '10Os184/83', '12Os117/84', '9Os30/85', '12Os6/86', '15Os105

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum13.12.1979 Geschäftszahl12Os118/79; 10Os92/80; 13Os16/81; 10Os35/83; 13Os192/83; 10Os70/84; 10Os184/83; 12Os117/84; 9Os30/85; 12Os6/86; 15Os105/89; 12Os165/89 (12Os170/89); 15Os163/93 NormFinStrG §33 Abs2 lita; StGB §5 D; RechtssatzAbgabenhinterziehung nach § 33 Abs 2 lit a FinStrG erfordert Wissentlichkeit im Sinne § 5 Abs 3 StGB; bedingter Vorsatz reicht daher für die subjektive Zurechnung nicht aus.Abgabenhinterziehung nach Paragraph 33, Absatz 2, Litera a, FinStrG erfordert Wissentlichkeit im Sinne Paragraph 5, Absatz 3, StGB; bedingter Vorsatz reicht daher für die subjektive Zurechnung nicht aus. EntscheidungstexteTE OGH 1979/12/13 12 Os 118/79 TE OGH 1980/12/17 10 Os 92/80 Beisatz: Wissentlichkeit ist in Ansehung sowohl des Verkürzungserfolgs als auch der dabei gesetzten Pflichtwidrigkeit erforderlich. (T1) Veröff: EvBl 1981/242 S 667 TE OGH 1982/03/18 13 Os 16/81 Veröff: SSt 53/10 TE OGH 1983/03/15 10 Os 35/83 Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 1984/04/05 13 Os 192/83 Vgl aber; Beisatz: Argumento "bewirkt und dies ... für gewiß hält" wird nur für die Bewirkung der Verkürzung Wissentlichkeit gefordert; für die Pflichtverletzung genügt bedingter Vorsatz (so schon 13 Os 92/83). (T2) TE OGH 1984/05/29 10 Os 70/84 Beis wie T1 TE OGH 1984/07/10 10 Os 184/83 Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 1984/11/08 12 Os 117/84 TE OGH 1985/09/04 9 Os 30/85 TE OGH 1986/05/22 12 Os 6/86 Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 1989/08/29 15 Os 105/89 Beis wie T1 TE OGH 1990/11/29 12 Os 165/89 Beisatz: Diese besondere Vorsatzform ist für die Strafbarkeit des Finanzvergehens der Abgabenhinterziehung nach § 33 Abs 2 lit a FinStrG in allen Täterschaftsformen vorauszusetzen. (T3) Beisatz: Diese besondere Vorsatzform ist für die Strafbarkeit des Finanzvergehens der Abgabenhinterziehung nach Paragraph 33, Absatz 2, Litera a, FinStrG in allen Täterschaftsformen vorauszusetzen. (T3) TE OGH 1994/02/17 15 Os 163/93 Vgl; Beisatz: Zufolge festgestellter Wissentlichkeit auch in Ansehung der Pflichtwidrigkeit kein Eingehen auf die in der Judikatur kontroversiell beantwortete Frage, ob Wissentlichkeit in Ansehung sowohl des Verkürzungserfolges als auch der dabei gesetzten Pflichtwidrigkeit erforderlich ist (EvBl 1981/242; SSt 53/10; 10 Os 70/84; 10 Os 184/83; 15 Os 105/89) oder ob für die Pflichtverletzung bedingter Vorsatz genügt (EvBl 1984/107 = RZ 1984/36; SSt 57/68; 13 Os 192/83; 12 Os 6/86; VwGH ÖJZ 1992,348 sowie 83/15/0161 und 84/15/0134; Dorazil-Harbich FinStrG § 33 E 36 a, 36 b und Anmerkung zu E 37; jeweils beide Standpunkte bei Fellner FinStrG 4.Auflage § 33 RZ 46 a und 46 c sowie bei Sommergruber-Reger FinStrG Bd 1, 288 und Bd 2, 243). (T4) Vgl; Beisatz: Zufolge festgestellter Wissentlichkeit auch in Ansehung der Pflichtwidrigkeit kein Eingehen auf die in der Judikatur kontroversiell beantwortete Frage, ob Wissentlichkeit in Ansehung sowohl des Verkürzungserfolges als auch der dabei gesetzten Pflichtwidrigkeit erforderlich ist (EvBl 1981/242; SSt 53/10; 10 Os 70/84; 10 Os 184/83; 15 Os 105/89) oder ob für die Pflichtverletzung bedingter Vorsatz genügt (EvBl 1984/107 = RZ 1984/36; SSt 57/68; 13 Os 192/83; 12 Os 6/86; VwGH ÖJZ 1992,348 sowie 83/15/0161 und 84/15/0134; Dorazil-Harbich FinStrG Paragraph 33, E 36 a, 36 b und Anmerkung zu E 37; jeweils beide Standpunkte bei Fellner FinStrG 4.Auflage Paragraph 33, RZ 46 a und 46 c sowie bei Sommergruber-Reger FinStrG Bd 1, 288 und Bd 2, 243). (T4) RechtssatznummerRS0087060

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