RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0008478 Entscheidungsdatum01.09.2011 Geschäftszahl6Ob586/80; 5Ob556/80; 5Ob736/80; 5Ob548/81; 6Ob842/81; 5Ob23/81; 5Ob669/81; 7Ob573/82; 8Ob564/82; 2Ob555/82; 6Ob716/84; 1Ob699/84; 2Ob527/85; 8Ob525/85; 5Ob543/85; 8Ob619/86 (8Ob620/86); 7Ob661/87; 7Ob651/87; 1Ob561/88; 3Ob528/88; 7Ob596/95; 4Ob78/97t; 9Ob42/99p; 7Ob283/99i; 1Ob286/00s; 1Ob45/01a; 6Ob322/01y; 2Ob6/04b; 1Ob145/11x NormAußStrG §230 EheG §83 Abs1 RechtssatzDer Antrag nach § 230 AußStrG bestimmt den Verfahrensgegenstand quantitativ (in Ansehung der der Entscheidung unterworfenen Vermögensteile), ist aber qualitativ (in Ansehung der zu treffenden Anordnungen) nur relativ bindend: das Gericht kann auch nicht beantragte Anordnungen treffen, darf dabei allerdings keinem Beteiligten gegen dessen Willen eine Rechtsstellung zu seinen Gunsten aufdrängen.Der Antrag nach Paragraph 230, AußStrG bestimmt den Verfahrensgegenstand quantitativ (in Ansehung der der Entscheidung unterworfenen Vermögensteile), ist aber qualitativ (in Ansehung der zu treffenden Anordnungen) nur relativ bindend: das Gericht kann auch nicht beantragte Anordnungen treffen, darf dabei allerdings keinem Beteiligten gegen dessen Willen eine Rechtsstellung zu seinen Gunsten aufdrängen. EntscheidungstexteTE OGH 1980-05-21 6 Ob 586/80 Veröff: SZ 53/81 = EvBl 1980/215 S 659 TE OGH 1980-10-07 5 Ob 556/80 Auch TE OGH 1980-11-04 5 Ob 736/80 Ähnlich; Veröff: JBl 1982,321 TE OGH 1981-07-14 5 Ob 548/81 Auch TE OGH 1981-12-23 6 Ob 842/81 Auch TE OGH 1982-02-23 5 Ob 23/81 Auch TE OGH 1982-03-30 5 Ob 669/81 Auch; Veröff: SZ 55/45 = JBl 1983,598 TE OGH 1982-07-28 7 Ob 573/82 Auch TE OGH 1983-05-05 8 Ob 564/82 TE OGH 1983-12-13 2 Ob 555/82 Auch TE OGH 1984-12-20 6 Ob 716/84 nur: Das Gericht kann auch nicht beantragte Anordnungen treffen. (T1); Beisatz: Im Zweifel ist das gesamte Gebrauchsvermögen Verfahrensgegenstand. (T2) TE OGH 1985-01-16 1 Ob 699/84 TE OGH 1985-03-12 2 Ob 527/85 TE OGH 1985-04-25 8 Ob 525/85 Auch TE OGH 1985-05-14 5 Ob 543/85 Auch TE OGH 1986-10-23 8 Ob 619/86 Auch; nur: Der Antrag nach § 230 AußStrG bestimmt den Verfahrensgegenstand quantitativ (in Ansehung der der Entscheidung unterworfenen Vermögensteile), ist aber qualitativ (in Ansehung der zu treffenden Anordnungen) nur relativ bindend. (T3); Beisatz: Das Gericht hat vielmehr die Anordnungen zu treffen, die den Aufteilungsgrundsätzen am ehesten gerecht werden. (T4)Auch; nur: Der Antrag nach Paragraph 230, AußStrG bestimmt den Verfahrensgegenstand quantitativ (in Ansehung der der Entscheidung unterworfenen Vermögensteile), ist aber qualitativ (in Ansehung der zu treffenden Anordnungen) nur relativ bindend. (T3); Beisatz: Das Gericht hat vielmehr die Anordnungen zu treffen, die den Aufteilungsgrundsätzen am ehesten gerecht werden. (T4) TE OGH 1987-09-24 7 Ob 661/87 Auch TE OGH 1987-09-24 7 Ob 651/87 Auch; nur T1 TE OGH 1988-06-15 1 Ob 561/88 nur T1; nur T3 TE OGH 1988-10-06 3 Ob 528/88 Auch TE OGH 1995-09-06 7 Ob 596/95 nur T3 TE OGH 1997-03-18 4 Ob 78/97t nur: Das Gericht kann auch nicht beantragte Anordnungen treffen, darf dabei allerdings keinem Beteiligten gegen dessen Willen eine Rechtsstellung zu seinen Gunsten aufdrängen. (T5) TE OGH 1999-02-24 9 Ob 42/99p nur T5 TE OGH 2000-02-23 7 Ob 283/99i nur: Der Antrag nach § 230 AußStrG bestimmt den Verfahrensgegenstand quantitativ. (T6)nur: Der Antrag nach Paragraph 230, AußStrG bestimmt den Verfahrensgegenstand quantitativ. (T6) TE OGH 2001-04-24 1 Ob 286/00s Auch; Beisatz: Im Verfahren nach den §§ 81 ff EheG kann das Gericht nach Anhörung der Beteiligten selbst nicht beantragte, gegen den Willen des hiedurch Begünstigten nicht verstoßende Anordnungen treffen; bei der gerichtlichen Anordnung eines Mietverhältnisses über die Ehewohnung sind auch Regelungen möglich, die im Falle einer rechtsgeschäftlichen Begründung unwirksam wären. (T7); Veröff: SZ 74/70Auch; Beisatz: Im Verfahren nach den Paragraphen 81, ff EheG kann das Gericht nach Anhörung der Beteiligten selbst nicht beantragte, gegen den Willen des hiedurch Begünstigten nicht verstoßende Anordnungen treffen; bei der gerichtlichen Anordnung eines Mietverhältnisses über die Ehewohnung sind auch Regelungen möglich, die im Falle einer rechtsgeschäftlichen Begründung unwirksam wären. (T7); Veröff: SZ 74/70 TE OGH 2001-09-25 1 Ob 45/01a Veröff: SZ 74/158 TE OGH 2002-04-18 6 Ob 322/01y Beis wie T4 TE OGH 2004-02-12 2 Ob 6/04b Auch TE OGH 2011-09-01 1 Ob 145/11x nur T5 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1980:RS0008478
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