RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0041753 Entscheidungsdatum07.08.2025 Geschäftszahl7Ob598/80; 2Ob252/81; 9ObA45/87; 1Ob525/90; 2Ob121/97a; 4Ob134/98d; 9ObA133/99w; 6Ob264/99p; 10ObS93/00z; 3Ob261/99z; 7Ob284/00s; 7Ob124/01p; 8ObA104/03g; 2Ob291/04i; 6Ob39/06p; 10Ob20/06y; 2Ob120/06w; 7Ob65/08x; 10Ob49/08s; 2Ob100/08g; 8Ob101/08y; 3Ob173/09a; 4Ob20/10k; 4Ob107/10d; 1Ob148/11p; 7Ob103/12s; 6Ob166/12y; 1Ob155/13w; 3Ob250/16k; 10Ob56/18k; 1Ob38/21a; 7Ob104/25g NormGOG §89 ZPO §464 IZPO §464 römisch eins ZPO §505 Rechtssatz§ 89 GOG sichert dem Benützer der Post bezüglich seiner Verpflichtung zur Anrufung der richtigen Behörde kein Privileg gegenüber demjenigen zu, der die Eingaben selbst überreicht. Unrichtige Adressierung schließt demnach die Anwendung des § 89 GOG generell aus.Paragraph 89, GOG sichert dem Benützer der Post bezüglich seiner Verpflichtung zur Anrufung der richtigen Behörde kein Privileg gegenüber demjenigen zu, der die Eingaben selbst überreicht. Unrichtige Adressierung schließt demnach die Anwendung des Paragraph 89, GOG generell aus. EntscheidungstexteTE OGH 1980-05-29 7 Ob 598/80 TE OGH 1982-02-09 2 Ob 252/81 nur: Unrichtige Adressierung schließt demnach die Anwendung des § 89 GOG generell aus. (T1)nur: Unrichtige Adressierung schließt demnach die Anwendung des Paragraph 89, GOG generell aus. (T1) TE OGH 1987-09-30 9 ObA 45/87 Vgl auch; nur T1; Beisatz: Das Schriftstück muss an das zuständige Gericht adressiert sein. (T2) Veröff: SZ 60/192 TE OGH 1990-04-04 1 Ob 525/90 nur T1; Veröff: RZ 1990/109 S 256 TE OGH 1997-04-24 2 Ob 121/97a nur T2 TE OGH 1998-05-05 4 Ob 134/98d Auch TE OGH 1999-06-16 9 ObA 133/99w Auch; Beisatz: § 89 GOG bewirkt, dass die Post als "verlängerte" Einlaufstelle des Gerichtes auftritt; die Bestimmung soll aber nicht von der Verpflichtung entbinden, die richtige Behörde anzurufen. (T3)Auch; Beisatz: Paragraph 89, GOG bewirkt, dass die Post als "verlängerte" Einlaufstelle des Gerichtes auftritt; die Bestimmung soll aber nicht von der Verpflichtung entbinden, die richtige Behörde anzurufen. (T3) TE OGH 1999-10-21 6 Ob 264/99p nur T1 TE OGH 2000-04-18 10 ObS 93/00z Auch; nur T1 TE OGH 2000-06-20 3 Ob 261/99z Veröff: SZ 73/100 TE OGH 2001-02-14 7 Ob 284/00s nur T1; Beis wie T2 TE OGH 2001-06-13 7 Ob 124/01p Auch; nur T1 TE OGH 2003-10-30 8 ObA 104/03g Auch; nur T1; Beis wie T2 TE OGH 2005-02-03 2 Ob 291/04i Auch; nur T1 TE OGH 2006-03-09 6 Ob 39/06p Beisatz: Zwar sind nach § 89 Abs 1 GOG die Tage des Postlaufes in die Frist nicht einzurechnen. Voraussetzung ist jedoch, dass das Schriftstück an das zuständige Gericht adressiert ist. Andernfalls ist es nur dann als rechtzeitig anzusehen, wenn es noch innerhalb der Frist beim zuständigen Gericht einlangt. (T4)Beisatz: Zwar sind nach Paragraph 89, Absatz eins, GOG die Tage des Postlaufes in die Frist nicht einzurechnen. Voraussetzung ist jedoch, dass das Schriftstück an das zuständige Gericht adressiert ist. Andernfalls ist es nur dann als rechtzeitig anzusehen, wenn es noch innerhalb der Frist beim zuständigen Gericht einlangt. (T4) Veröff: SZ 2006/35 TE OGH 2006-03-28 10 Ob 20/06y Auch; nur T1 TE OGH 2006-06-12 2 Ob 120/06w TE OGH 2008-04-09 7 Ob 65/08x nur T1 TE OGH 2008-04-22 10 Ob 49/08s Vgl; Beisatz: Besteht das richtig bezeichnete Adressatgericht an der angegebenen Adresse nicht mehr und wird die Postsendung von der Post (aufgrund eines Nachsendeauftrags) an die richtige Adresse umgeleitet, ohne dass es zu einer Zustellung an einem falschen Ort (bei einem „falschen Gericht") kommt, bleibt die Frist mit rechtzeitiger Postaufgabe gewahrt. (T5) TE OGH 2008-06-26 2 Ob 100/08g nur T1 TE OGH 2008-08-05 8 Ob 101/08y Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Die fristgebundene Eingabe war ein Antrag nach § 508 Abs 1 ZPO. (T6)Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Die fristgebundene Eingabe war ein Antrag nach Paragraph 508, Absatz eins, ZPO. (T6) TE OGH 2009-08-26 3 Ob 173/09a Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Verspäteter Revisionsrekurs. (T7) TE OGH 2010-02-23 4 Ob 20/10k Auch; nur T1; Beis wie T2 TE OGH 2010-07-13 4 Ob 107/10d Auch; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Fehler in zwei Ziffern der Postleitzahl bei zutreffender Bezeichnung von Gericht, Ort, Straßenname und Hausnummer: Rechtzeitigkeit bejaht. (T8) TE OGH 2011-07-21 1 Ob 148/11p nur T1; Beis wie T4; Beis wie T7 TE OGH 2012-07-04 7 Ob 103/12s nur T1 TE OGH 2012-11-16 6 Ob 166/12y Beisatz: Hier: Übermittlung vom falschen an das richtige Gericht im Postweg und nicht mittels Telefax. Rechtzeitigkeit verneint. (T9) TE OGH 2013-08-29 1 Ob 155/13w Auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T7 TE OGH 2017-05-10 3 Ob 250/16k Beis wie T4 TE OGH 2018-09-13 10 Ob 56/18k Auch; nur T1; Beis wie T2 TE OGH 2021-03-23 1 Ob 38/21a Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2 TE OGH 2025-08-07 7 Ob 104/25g European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1980:RS0041753
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.