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{'item': ['13Os87/80', '9Os99/80', '11Os99/81', '11Os124/81', '12Os93/81', '9Os149/81', '10Os15/82', '13Os33/83', '9Os37/83', '9Os198/83', '9Os11/84',

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum24.07.1980 Geschäftszahl13Os87/80; 9Os99/80; 11Os99/81; 11Os124/81; 12Os93/81; 9Os149/81; 10Os15/82; 13Os33/83; 9Os37/83; 9Os198/83; 9Os11/84; 13Os201/83; 13Os114/84; 13Os19/85; 10Os24/85; 9Os29/86; 11Os21/87; 11Os43/87; 15Os136/87; 13Os155/88; 14Os133/89 (14Os134/89); 14Os49/02 NormStGB §229 Abs1; RechtssatzIn aller Regel wird der Täter bei was immer für einer Wegnahme von gültigen Urkunden, sei es auch gelegentlich des Diebstahls oder der dauernden Entziehung anderer Sachen, wenigstens mit dem bedingten Vorsatz handeln, zu verhindern, daß diese Urkunden im Rechtsverkehr zu Beweiszwecken gebraucht werden; denn daß er, hat er einmal erkannt, daß es Urkunden sind, deren er sich bemächtigt (hat), deren Gebrauchsverhinderung durch sein Verhalten nicht für möglich hielte und sich nicht damit abfände, kann unter den Verhältnissen der Gesellschaft von heute nicht angenommen werden, will sich die Rechtsprechung nicht dem Vorwurf der Weltfremdheit aussetzen. Seltene Ausnahmsfälle werden meist in das Gebiet sachverständiger (psychologischer) Beurteilung einschlagen (so schon Entscheidung vom 24.04.1980, 13 Os 29/80). EntscheidungstexteTE OGH 1980/07/24 13 Os 87/80 Veröff: EvBl 1981/80 S 247 TE OGH 1980/09/23 9 Os 99/80 Ähnlich; Beisatz: Erweiterter Vorsatz - Mitbewußtsein (Begleitwissen). (T1) Veröff: EvBl 1981/106 S 325 = ZVR 1981/22 S 19 (mit Anmerkung von Kienapfel und Liebscher) = ÖJZ-LSK 1981/1 TE OGH 1981/09/16 11 Os 99/81 Vgl auch; Veröff: RZ 1982/29 S 85 TE OGH 1981/09/16 11 Os 124/81 Ähnlich TE OGH 1981/12/03 12 Os 93/81 Vgl auch TE OGH 1982/01/12 9 Os 149/81 Vgl auch TE OGH 1982/04/20 10 Os 15/82 Vgl auch; Beisatz: Zur Annahme eines Gebrauchsverhinderungsvorsatzes genügt Begleitwissen (EvBl 1981/106, ZVR 1980/243); ein solches muß allerdings im Urteil festgestellt worden sein (EvBl 1981/80). (T2) Veröff: EvBl 1982/191 S 641 TE OGH 1983/04/21 13 Os 33/83 Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: SSt 54/38 TE OGH 1983/04/12 9 Os 37/83 TE OGH 1984/01/31 9 Os 198/83 Vgl auch TE OGH 1984/02/28 9 Os 11/84 Ähnlich TE OGH 1984/05/23 13 Os 201/83 Vgl auch; Beisatz: Begleitwissen reicht aus. (T3) TE OGH 1984/08/23 13 Os 114/84 Vgl auch; Beisatz: Wer fremde Urkunden wegwirft, handelt bei sozial angepaßter Beurteilung wenigstens mit dem bedingten Vorsatz, den Gebrauch der Urkunden durch den Berechtigen zu verhindern (SSt LI/21). - Hinweis auf maschinelle Straßenreinigung und ablieferungswillige Personen wie in SSt LI/21. (T4) TE OGH 1985/03/07 13 Os 19/85 Vgl auch TE OGH 1985/04/16 10 Os 24/85 Vgl auch; Veröff: EvBl 1986/9 S 22 TE OGH 1986/04/09 9 Os 29/86 Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 1987/03/31 11 Os 21/87 Vgl auch TE OGH 1987/05/12 11 Os 43/87 nur: In aller Regel wird der Täter bei was immer für einer Wegnahme von gültigen Urkunden, sei es auch gelegentlich des Diebstahls oder der dauernden Entziehung anderer Sachen, wenigstens mit dem bedingten Vorsatz handeln, zu verhindern, daß diese Urkunden im Rechtsverkehr zu Beweiszwecken gebraucht werden. (T5) TE OGH 1987/09/29 15 Os 136/87 Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 1988/12/22 13 Os 155/88 Vgl auch TE OGH 1990/01/17 14 Os 133/89 Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2002/06/25 14 Os 49/02 Vgl auch; nur T5; Beisatz: Bedingt eine derartige Urkundenwegnahme doch zwangsläufig auch den Verlust des Gebrauchs durch den Berechtigten. (T6) RechtssatznummerRS0095702

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.