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RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0017739 Entscheidungsdatum03.12.1980 Geschäftszahl1Ob680/80; 5Ob530/82 (5Ob531/82); 2Ob535/82; 4Ob519/83; 1Ob609/84; 2Ob632/84 (2Ob633/84); 8Ob612/85; 7Ob653/85; 8Ob605/86; 1Ob681/87; 2Ob586/87; 8Ob506/89; 2Ob525/89; 1Ob525/91; 1Ob525/94; 7Ob559/95; 4Ob595/95; 7Ob2044/96f; 4Ob124/00i; 7Ob11/01w; 1Ob78/02f; 6Ob150/06m; 1Ob144/08w; 9Ob39/10s; 4Ob120/14x NormABGB §880a A; ABGB §1346 B RechtssatzDer echte Garantievertrag bewirkt die Begründung einer selbständigen Schuld, welche von der Verbindlichkeit des ursprünglichen Schuldverhältnisses unabhängig ist. EntscheidungstexteTE OGH 1980-12-03 1 Ob 680/80 Veröff: SZ 53/164 TE OGH 1982-03-16 5 Ob 530/82 TE OGH 1982-12-14 2 Ob 535/82 TE OGH 1983-05-10 4 Ob 519/83 Beisatz: Zum Unterschied von diesem (echten) Garantievertrag ist die Bürgschaft in ihrem Bestand von der Existenz der zu sichernden Hauptschuld grundsätzlich abhängig. (T1) Veröff: RdW 1985,308 TE OGH 1984-07-11 1 Ob 609/84 TE OGH 1985-09-10 2 Ob 632/84 TE OGH 1985-09-18 8 Ob 612/85 TE OGH 1985-11-21 7 Ob 653/85 TE OGH 1987-02-12 8 Ob 605/86 Veröff: WBl 1987,121 = RdW 1987,225 TE OGH 1987-12-09 1 Ob 681/87 Veröff: SZ 60/266 = EvBl 1988/49 S 276 = ÖBA 1988,390 (Bydlinski) TE OGH 1988-01-26 2 Ob 586/87 Veröff: ÖBA 1988,623 = NZ 1989,39 = RdW 1988,161 TE OGH 1989-02-23 8 Ob 506/89 TE OGH 1989-07-05 2 Ob 525/89 Veröff: EvBl 1990/7 S 52 = WBl 1989,345 (dort falsch 5.12.1989) TE OGH 1991-04-10 1 Ob 525/91 Beis wie T1; Veröff: EvBl 1991/134 S 595 = ecolex 1992,530 (Wilhelm) TE OGH 1994-05-03 1 Ob 525/94 Auch TE OGH 1995-05-10 7 Ob 559/95 Beis wie T1 TE OGH 1996-06-25 4 Ob 595/95 TE OGH 1997-02-12 7 Ob 2044/96f TE OGH 2000-05-23 4 Ob 124/00i Auch TE OGH 2001-02-14 7 Ob 11/01w Beis wie T1; Beisatz: Die Erklärung der "persönlichen Haftung" ist, wenn nicht klar gegenteilige Anhaltspunkte vorliegen, als verschuldensunabhängige Haftung zu verstehen. (T2) TE OGH 2002-04-30 1 Ob 78/02f Vgl auch; Beisatz: Auch wenn der Abruf der Bankgarantie durch den Begünstigten allenfalls auf schuldhaftes Fehlverhalten des Garanten zurückzuführen sein sollte, änderte dies nichts an dessen Anspruch auf Aufwandersatz nach § 1014 ABGB. Sollte dem Garantieauftraggeber durch eine verschuldete Vertragsverletzung allerdings ein Vermögensnachteil entstanden sein, käme ein vertraglicher Schadenersatzanspruch des Garantieauftraggebers gegenüber dem Garanten in Betracht. (T3); Veröff: SZ 2002/58Vgl auch; Beisatz: Auch wenn der Abruf der Bankgarantie durch den Begünstigten allenfalls auf schuldhaftes Fehlverhalten des Garanten zurückzuführen sein sollte, änderte dies nichts an dessen Anspruch auf Aufwandersatz nach Paragraph 1014, ABGB. Sollte dem Garantieauftraggeber durch eine verschuldete Vertragsverletzung allerdings ein Vermögensnachteil entstanden sein, käme ein vertraglicher Schadenersatzanspruch des Garantieauftraggebers gegenüber dem Garanten in Betracht. (T3); Veröff: SZ 2002/58 TE OGH 2006-08-31 6 Ob 150/06m Vgl; Beis wie T2 TE OGH 2008-09-16 1 Ob 144/08w Vgl auch; Beisatz: Die ausdrückliche persönliche - schriftliche - Haftungsübernahme des beklagten Treuhänders gegenüber der klagenden Bank „für jenen Schaden oder Ausfall, der im Falle der Nichterfüllung dieser Verpflichtungen [ua die Auszahlung eines bestimmten Mindestbetrags aus einer abzuschließenden Liegenschaftstransaktion] entsteht", kann bei objektiver Betrachtung nur als Übernahme einer echten Garantieverpflichtung im Sinn des § 880a ABGB verstanden werden. (T4)Vgl auch; Beisatz: Die ausdrückliche persönliche - schriftliche - Haftungsübernahme des beklagten Treuhänders gegenüber der klagenden Bank „für jenen Schaden oder Ausfall, der im Falle der Nichterfüllung dieser Verpflichtungen [ua die Auszahlung eines bestimmten Mindestbetrags aus einer abzuschließenden Liegenschaftstransaktion] entsteht", kann bei objektiver Betrachtung nur als Übernahme einer echten Garantieverpflichtung im Sinn des Paragraph 880 a, ABGB verstanden werden. (T4) TE OGH 2011-03-30 9 Ob 39/10s TE OGH 2014-09-17 4 Ob 120/14x Vgl auch European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1980:RS0017739

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.