RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0017911 Entscheidungsdatum17.12.2025 Geschäftszahl2Ob575/80; 7Ob537/83; 6Ob504/83; 1Ob520/86; 7Ob643/87; 8Ob566/87 (8Ob567/87); 8Ob13/88; 8Ob513/89; 10Ob515/95; 5Ob2027/96s; 8ObA192/97m; 9Ob128/98h; 3Ob2316/96a; 7Ob123/99k; 1Ob66/01i (1Ob67/01m); 9Ob120/01i; 6Ob159/01b; 1Ob269/01t; 8ObA192/02x; 8Ob40/03w; 6Ob58/03b; 6Ob259/03m; 6Ob188/04x; 8ObA131/04d; 6Ob152/05d; 6Ob61/05x; 6Ob212/05b; 9ObA28/07v; 8Ob26/07t; 3Ob105/08z; 9ObA127/08d; 4Ob202/08x; 5Ob134/11h (5Ob135/11f); 7Ob220/11w; 3Ob192/12z; 1Ob25/13b; 4Ob40/13f; 9Ob44/13f; 7Ob199/14m; 7Ob52/15w; 10Ob75/15z; 1Ob214/16a; 3Ob26/17w; 9ObA75/17w; 8Ob55/17x; 9ObA37/17g; 1Ob63/18y; 2Ob114/18f; 7Ob50/19g; 1Ob159/20v; 7Ob141/25y NormABGB §914 IABGB §914 römisch eins ZPO §503 Z2 C1a ZPO §503 Z4 E4c2 RechtssatzNur die Auslegung einer Urkunde ist rechtliche Beurteilung, die Erforschung der wahren Absicht der Parteien ist dagegen eine Beweisfrage. Über die materielle (innere) Beweiskraft einer Urkunde entscheidet der Richter daher im Rahmen der freien Beweiswürdigung. EntscheidungstexteTE OGH 1981-02-17 2 Ob 575/80 TE OGH 1983-03-10 7 Ob 537/83 TE OGH 1983-05-19 6 Ob 504/83 Auch TE OGH 1986-02-19 1 Ob 520/86 Auch TE OGH 1987-09-24 7 Ob 643/87 nur: Nur die Auslegung einer Urkunde ist rechtliche Beurteilung, die Erforschung der wahren Absicht der Parteien ist dagegen eine Beweisfrage. (T1) Beisatz: Auch die Frage, ob jemand im Vertrauen auf bestimmte Umstände handelt (hier: Veräußerung eines Grundstückes im Vertrauen auf die Wirkungen eines Flächenwidmungsplans). (T2) TE OGH 1987-11-19 8 Ob 566/87 nur T1 TE OGH 1988-04-21 8 Ob 13/88 nur: Über die materielle (innere) Beweiskraft einer Urkunde entscheidet der Richter daher im Rahmen der freien Beweiswürdigung. (T3) TE OGH 1990-03-29 8 Ob 513/89 Auch TE OGH 1995-06-20 10 Ob 515/95 Auch; nur T1; Beisatz: Ohne unmittelbare Erforschung des Vertragsverständnisses der Parteien, das das Erstgericht auf Grund von über die Urkunde hinausgehenden Beweisergebnissen seiner Entscheidung zugrunde legte, fehlte dem Berufungsgericht, das keine Beweiswiederholung durchgeführt hatte, für die erst subsidiär vorzunehmende ergänzende Vertragsauslegung die Grundlage. (T4) TE OGH 1997-09-04 5 Ob 2027/96s Auch; nur T1 TE OGH 1997-11-13 8 ObA 192/97m Auch; Beisatz: Die Auslegung einer nach Inhalt und Form unbestrittenen Urkunde allein aus deren Text gehört zur rechtlichen Beurteilung. (T5) Veröff: SZ 70/238 TE OGH 1998-05-20 9 Ob 128/98h nur T1 TE OGH 1998-05-27 3 Ob 2316/96a TE OGH 1999-05-28 7 Ob 123/99k Auch TE OGH 2001-03-30 1 Ob 66/01i nur T1; Beisatz: Werden aber zur Auslegung der einer Urkunde zu Grunde liegenden Absicht der Parteien andere Beweismittel herangezogen, so werden damit Tatsachenfeststellungen getroffen. Dem Tatsachenbereich ist insbesondere der Schluss von bestimmten Lebenssachverhalten auf die Parteienabsicht zuzuordnen. (T6) TE OGH 2001-06-07 9 Ob 120/01i Vgl auch; nur T1 TE OGH 2001-08-23 6 Ob 159/01b Vgl auch; Beis wie T5 TE OGH 2002-06-11 1 Ob 269/01t nur T1 TE OGH 2002-09-19 8 ObA 192/02x nur T1 TE OGH 2003-05-22 8 Ob 40/03w Auch; Beisatz: Unter der Voraussetzung, dass zur Frage des Parteiwillens bei Abschluss einer Vereinbarung keine Aussagen vorliegen, betrifft die Urkundenauslegung rechtliche Beurteilung. (T7) TE OGH 2003-10-23 6 Ob 58/03b Auch; Beis wie T6 TE OGH 2004-03-04 6 Ob 259/03m Auch; Beis wie T6 TE OGH 2004-09-23 6 Ob 188/04x Auch; nur T1 TE OGH 2005-05-30 8 ObA 131/04d nur: Nur die Auslegung einer Urkunde ist rechtliche Beurteilung. (T8) Beis wie T5 TE OGH 2005-10-06 6 Ob 152/05d Beisatz: Hier: Dass der handschriftliche Zusatz auf der Vertriebspartnervereinbarung vom
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.