RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0032818 Entscheidungsdatum28.09.2023 Geschäftszahl3Ob618/81; 1Ob508/82; 1Ob718/82 (1Ob719/82); 7Ob660/87; 7Ob25/89; 1Ob623/91; 1Ob38/92 (1Ob39/92); 1Ob28/93; 1Ob515/95; 1Ob318/97i; 3Ob2199/96w; 2Ob82/99v; 3Ob315/98i; 8Ob343/99w; 8ObA169/00m; 7Ob105/01v; 1Ob136/02k; 1Ob264/03k; 4Ob173/06d; 2Ob286/06g; 10Ob63/08z; 2Ob245/09g; 2Ob203/10g; 9ObA27/11b; 3Ob170/12i; 9ObA108/14v; 7Ob209/14g; 7Ob196/14w; 4Ob167/15k; 5Ob4/20d; 5Ob142/23b NormABGB §1375 B RechtssatzDas Anerkenntnis ist ein Feststellungsvertrag, in dem eine Partei durch einseitiges Nachgeben das von ihr bezweifelte Recht in vollem Umfang zugesteht. EntscheidungstexteTE OGH 1982-01-20 3 Ob 618/81 TE OGH 1982-02-17 1 Ob 508/82 Auch TE OGH 1982-12-15 1 Ob 718/82 TE OGH 1987-10-15 7 Ob 660/87 TE OGH 1989-10-19 7 Ob 25/89 Beisatz: Das konstitutive Anerkenntnis ist mit dem Vergleich nahe verwandt. Es ist nur zur Bereinigung eines ernsthaft entstandenen konkreten Streites oder Zweifels über den Bestand einer Forderung möglich. (T1) TE OGH 1991-12-18 1 Ob 623/91 Veröff: NZ 1992,153 TE OGH 1993-01-29 1 Ob 38/92 Beis wie T1; Veröff: SZ 66/11 = EvBl 1993/193 S 810 TE OGH 1994-01-25 1 Ob 28/93 Beis wie T1 TE OGH 1995-03-27 1 Ob 515/95 Veröff: SZ 68/63 TE OGH 1998-02-24 1 Ob 318/97i Vgl auch; Beisatz: Es gehört zum Wesen des konstitutiven Anerkenntnisses, daß die strittigen Punkte bereinigt werden. (T2) TE OGH 1998-05-27 3 Ob 2199/96w Beis wie T1; Veröff: SZ 71/94 TE OGH 1999-03-25 2 Ob 82/99v TE OGH 1999-11-24 3 Ob 315/98i Beisatz: Es setzt die Absicht des Erklärenden voraus, unabhängig vom bestehenden Schuldgrund eine neue, selbständige Verpflichtung zu schaffen. (T3) TE OGH 2000-03-30 8 Ob 343/99w Auch; Beis ähnlich wie T1 TE OGH 2000-09-28 8 ObA 169/00m Beis wie T1 nur: Es ist nur zur Bereinigung eines ernsthaft entstandenen konkreten Streites oder Zweifels über den Bestand einer Forderung möglich. (T4) TE OGH 2001-05-17 7 Ob 105/01v Auch; Beis wie T3; Beis wie T4 TE OGH 2002-06-25 1 Ob 136/02k TE OGH 2004-10-12 1 Ob 264/03k Vgl auch; Beisatz: Es kommt dadurch zustande, dass der Gläubiger aufgrund eines bestimmten Sachverhalts ernstlich das Bestehen einer Forderung behauptet und der Schuldner Zweifel am Bestehen der Forderung durch sein Anerkenntnis beseitigt. (T5) TE OGH 2006-10-17 4 Ob 173/06d Auch; Beisatz: Ein konstitutives Anerkenntnis ist vor allem dann anzunehmen, wenn zuvor ein Zweifel über das nun anerkannte Recht bestand. (T6) TE OGH 2007-10-18 2 Ob 286/06g Beis wie T3; Beis wie T5 TE OGH 2008-10-14 10 Ob 63/08z Beis wie T3 TE OGH 2010-01-28 2 Ob 245/09g Vgl auch; Beis wie T4 TE OGH 2010-12-02 2 Ob 203/10g Auch TE OGH 2011-12-21 9 ObA 27/11b Auch TE OGH 2012-10-17 3 Ob 170/12i Auch; Beis wie T6 TE OGH 2014-11-27 9 ObA 108/14v Auch; Beis wie T5 TE OGH 2014-11-26 7 Ob 209/14g Ähnlich; Beisatz: Das konstitutive Anerkenntnis muss als Feststellungsvertrag auf einer Willensübereinstimmung zwischen dem Anerkennenden und dem Begünstigten beruhen. (T7) TE OGH 2015-04-09 7 Ob 196/14w TE OGH 2016-01-27 4 Ob 167/15k TE OGH 2020-02-20 5 Ob 4/20d Beis wie T4 TE OGH 2023-09-28 5 Ob 142/23b Beisatz wie T5 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1982:RS0032818
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