RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0034343 Entscheidungsdatum26.03.2026 Geschäftszahl4Ob557/81; 5Ob639/82; 2Ob562/83; 4Ob6/84; 1Ob563/85; 1Ob606/94; 4Ob514/96; 4Ob2265/96h; 2Ob153/00i; 3Ob121/04x; 2Ob29/06p; 2Ob74/07g; 4Ob201/07y; 2Ob31/07h; 7Ob91/10y; 2Ob74/10m; 1Ob204/10x; 8ObA21/10m; 8ObA22/11k; 7Ob165/10f; 8ObA76/11a; 5Ob116/12p; 7Ob22/13f; 8ObA20/13v; 4Ob148/15s; 9ObA161/15i; 3Ob238/16w; 9ObA24/18x; 1Ob78/18d; 8ObA47/18x; 1Ob127/18k; 5Ob200/18z; 3Ob245/18b; 5Ob35/19m; 5Ob103/19m; 8ObA4/21b; 8ObA95/20h; 7Ob98/22w; 2Ob175/22g; 2Ob64/23k; 7Ob143/24s; 2Ob151/24f; 2Ob54/25t; 7Ob158/25y; 2Ob203/25d NormABGB §1478 EG-RL 2000/78/EG - Gleichbehandlungsrahmenrichtlinie 32000L0078 allg GlBG §15 Abs1 RechtssatzDie Verjährung beginnt grundsätzlich mit dem Zeitpunkt zu laufen, in welchem das Recht "zuerst hätte ausgeübt werden können", seiner Geltendmachung also kein rechtliches Hindernis - zB mangelnde Fälligkeit - mehr entgegensteht (so schon SZ 38/44; Arb 8844 mit weiteren Nachweisen). EntscheidungstexteTE OGH 1982-02-16 4 Ob 557/81 TE OGH 1982-06-29 5 Ob 639/82 Beisatz: Hier: Architektenhonorar. (T1) TE OGH 1984-02-29 2 Ob 562/83 TE OGH 1985-06-04 4 Ob 6/84 Veröff: DRdA 1986,307 (Apathy) TE OGH 1985-07-10 1 Ob 563/85 Veröff: SZ 58/122 = JBl 1986,317 (Huber) TE OGH 1994-09-23 1 Ob 606/94 TE OGH 1996-03-12 4 Ob 514/96 Veröff: SZ 69/60 TE OGH 1996-11-12 4 Ob 2265/96h TE OGH 2000-08-02 2 Ob 153/00i nur: Die Verjährung beginnt grundsätzlich mit dem Zeitpunkt zu laufen, in welchem das Recht "zuerst hätte ausgeübt werden können", seiner Geltendmachung also kein rechtliches Hindernis mehr entgegensteht. (T2) TE OGH 2005-02-16 3 Ob 121/04x nur T2 TE OGH 2007-06-14 2 Ob 29/06p nur T2 TE OGH 2007-08-09 2 Ob 74/07g Auch; nur T2; Beisatz: Der Beginn der Verjährung hängt grundsätzlich von der objektiven Möglichkeit der Geltendmachung des Rechtes ab. (T3) TE OGH 2007-12-11 4 Ob 201/07y Veröff: SZ 2007/193 TE OGH 2008-03-27 2 Ob 31/07h Auch; Beis wie T3 TE OGH 2010-09-01 7 Ob 91/10y Auch; Beis wie T3; Veröff: SZ 2010/107 TE OGH 2010-11-11 2 Ob 74/10m nur T2; Beisatz: Es kommt auf die objektive Möglichkeit zur Geltendmachung an. (T4) Beisatz: Soweit das Gesetz ‑ anders als etwa bei Schadenersatzansprüchen ‑ keine Ausnahme macht, kommt es auf die Kenntnis des Berechtigten vom Bestehen des Anspruchs oder der Person des Verpflichteten nicht an. (T5) TE OGH 2010-12-15 1 Ob 204/10x nur T2; Beis wie T3; Veröff: SZ 2010/156 TE OGH 2011-02-22 8 ObA 21/10m nur T2; Beis wie T3 TE OGH 2011-04-26 8 ObA 22/11k Veröff: SZ 2011/53 TE OGH 2011-04-27 7 Ob 165/10f Beisatz: Das gilt auch für die kurze Verjährungsfrist nach § 1489 Satz 1 ABGB. (T6)Beisatz: Das gilt auch für die kurze Verjährungsfrist nach Paragraph 1489, Satz 1 ABGB. (T6) TE OGH 2011-11-22 8 ObA 76/11a nur T2 TE OGH 2012-11-20 5 Ob 116/12p Auch; Beisatz: Hier: Verjährungszeitpunkt der Erbschaftsklage und Heimfall. (T7) Veröff: SZ 2012/122 TE OGH 2013-04-17 7 Ob 22/13f Auch TE OGH 2013-06-27 8 ObA 20/13v TE OGH 2016-01-27 4 Ob 148/15s Beisatz: Wird ein Wiederkaufsrecht vom Eintritt bestimmter (wirtschaftlicher) Bedingungen abhängig gemacht, kann die Verjährungsfrist frühestens mit Eintritt des vereinbarten Wiederkaufsfalls zu laufen beginnen. (T8) TE OGH 2016-01-27 9 ObA 161/15i TE OGH 2016-12-13 3 Ob 238/16w TE OGH 2018-04-25 9 ObA 24/18x Auch; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Verjährung nach § 42 NÖ LVBG. (T9)Auch; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Verjährung nach Paragraph 42, NÖ LVBG. (T9) TE OGH 2018-05-29 1 Ob 78/18d nur T2; Beis wie T4; Beis wie T5 TE OGH 2018-08-28 8 ObA 47/18x Auch; Beisatz: Der Beginn des Laufs der Verjährungsfrist des § 4 Abs 5 UrlG setzt – wie im allgemeinen Zivilrecht – die objektive Möglichkeit der Geltendmachung des Anspruchs voraus. (T10)Auch; Beisatz: Der Beginn des Laufs der Verjährungsfrist des Paragraph 4, Absatz 5, UrlG setzt – wie im allgemeinen Zivilrecht – die objektive Möglichkeit der Geltendmachung des Anspruchs voraus. (T10) Beisatz: In der Zeit zwischen dem Ende der Kündigungsfrist und dem der Anfechtungsklage stattgebenden Urteil bestehen vorweg keine wechselseitigen Leistungs- und Entgeltpflichten, also aufgrund der Beendigung des Dienstverhältnisses auch kein Urlaubsanspruch des Dienstnehmers. Der Arbeitnehmer kann in dieser Zwischenzeit weder die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses noch die Weiterzahlung des Entgelts verlangen und keinen Urlaub beanspruchen. (T11) TE OGH 2018-11-21 1 Ob 127/18k Beis wie T3; Beis wie T4 TE OGH 2018-12-13 5 Ob 200/18z TE OGH 2019-01-23 3 Ob 245/18b Auch TE OGH 2019-04-25 5 Ob 35/19m Beis wie T4 TE OGH 2019-11-27 5 Ob 103/19m Beis wie T3; Veröff: SZ 2019/108 TE OGH 2021-03-25 8 ObA 4/21b nur T2; Beisatz: Die Verjährungsfrist einer allein auf einem Verstoß gegen eine europäische Richtlinie (hier: RL 2000/78/EG) beruhenden Forderung kann frühestens mit dem Ende der Umsetzungsfrist der entsprechenden Richtlinie zu laufen beginnen. (T12) TE OGH 2021-06-25 8 ObA 95/20h Vgl; Beisatz: Hier: Mit Entgeltdiskriminierung begründeter Anspruch auf Erbringung eines nachträglichen Deckungserfordernisses in die Pensionskasse, das als vorweggenommene Pensions- und damit Entgeltzahlung anzusehen ist. (T13) TE OGH 2022-08-24 7 Ob 98/22w nur T2; Beisatz: Hier: betreffend Rechtsschutzversicherung. (T14) TE OGH 2022-11-22 2 Ob 175/22g Beisatz: Hier: Verjährung von Pflichtteilsansprüchen. (T15) TE OGH 2024-02-20 2 Ob 64/23k vgl TE OGH 2024-09-23 7 Ob 143/24s nur T2 TE OGH 2024-10-15 2 Ob 151/24f Beisatz: Hier: Verjährung der Erbschaftsklage (T16) TE OGH 2025-04-29 2 Ob 54/25t TE OGH 2025-10-22 7 Ob 158/25y nur T2 TE OGH 2026-03-26 2 Ob 203/25d European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1982:RS0034343
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