RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0046057 Entscheidungsdatum27.01.2023 Geschäftszahl5Ob525/82; 1Ob718/86; 6Ob2/87 (6Ob3/87); 2Ob557/88 (2Ob558/88); 1Ob542/90; 4Ob560/91; 1Ob568/92; 8Ob572/92; 8Ob611/92; 10Ob507/93; 1Ob2104/96k; 6Ob154/97h; 7Ob99/98d; 7Ob67/99z; 2Ob73/99w; 7Ob26/04f; 7Ob51/07m; 1Ob144/12a; 1Ob225/19y; 1Ob46/20a; 1Ob254/22t NormAußStrG 2005 § 1 A1AußStrG 2005 Paragraph eins, A1 EheG §85 EheG §94 EheG §97 JN §1 DVa3bb RechtssatzDer Gesetzgeber räumt der Einigung der Ehegatten über die Aufteilung den Vorrang gegenüber einer gerichtlichen Aufteilung ein; letztere soll erst dann und nur insoweit Platz greifen, als die Einigung ausbleibt. Ebenso schließt eine Einigung der Ehegatten über die Leistung einer Ausgleichszahlung und die näheren Modalitäten dieser Zahlung eine Entscheidung des Außerstreitrichters darüber aus. Es gibt daher auch keine Möglichkeit, eine derartige Vereinbarung (hier: im Aufteilungsverfahren geschlossener Vergleich) mit den Mitteln des Außerstreitverfahrens an geänderte Verhältnisse anzupassen. EntscheidungstexteTE OGH 1982-03-09 5 Ob 525/82 Veröff: EvBl 1982/160 S 519 = RZ 1983/43 S 188 TE OGH 1987-01-28 1 Ob 718/86 nur: Der Gesetzgeber räumt der Einigung der Ehegatten über die Aufteilung den Vorrang gegenüber einer gerichtlichen Aufteilung ein; letztere soll erst dann und nur insoweit Platz greifen, als die Einigung ausbleibt. (T1) TE OGH 1987-02-12 6 Ob 2/87 Auch; nur T1 TE OGH 1988-06-28 2 Ob 557/88 nur T1 TE OGH 1990-06-20 1 Ob 542/90 Auch; nur T1 TE OGH 1991-12-03 4 Ob 560/91 nur T1; nur: Es gibt daher auch keine Möglichkeit, eine derartige Vereinbarung (hier: im Aufteilungsverfahren geschlossener Vergleich) mit den Mitteln des Außerstreitverfahrens an geänderte Verhältnisse anzupassen. (T2) TE OGH 1992-04-24 1 Ob 568/92 nur T1; Veröff: SZ 65/65 TE OGH 1992-06-25 8 Ob 572/92 nur T1 TE OGH 1992-10-08 8 Ob 611/92 TE OGH 1994-12-06 10 Ob 507/93 nur T1 TE OGH 1996-06-25 1 Ob 2104/96k Vgl; nur T1; Beisatz: Das Verfahren gemäß §§ 81 ff EheG hat sich gerade auf jenen Teil des Aufteilungsanspruchs zu beziehen, der von den Parteien nicht vergleichsweise bereinigt wurde. (T3)Vgl; nur T1; Beisatz: Das Verfahren gemäß Paragraphen 81, ff EheG hat sich gerade auf jenen Teil des Aufteilungsanspruchs zu beziehen, der von den Parteien nicht vergleichsweise bereinigt wurde. (T3) TE OGH 1997-05-26 6 Ob 154/97h nur T1 TE OGH 1998-08-10 7 Ob 99/98d nur T1 TE OGH 1999-03-30 7 Ob 67/99z nur T1 TE OGH 1999-03-11 2 Ob 73/99w nur T1 TE OGH 2004-07-28 7 Ob 26/04f nur T1 TE OGH 2007-05-09 7 Ob 51/07m nur T1; nur T2 TE OGH 2012-11-15 1 Ob 144/12a Auch; nur T1; nur T2 TE OGH 2020-01-21 1 Ob 225/19y nur T1; nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Zu § 97 EheG idF d FamRÄG 2009; BGBl I 2009/75. (T4)nur T1; nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Zu Paragraph 97, EheG in der Fassung d FamRÄG 2009; BGBl römisch eins 2009/75. (T4) Beisatz: Die Anrufung des Gerichts im Verfahren außer Streitsachen ist daher unzulässig, soweit die Ehegatten die Aufteilung in zulässiger Weise vertraglich geregelt haben. (T5) Beisatz: Hier: Schriftliche außergerichtliche Vereinbarung zwischen Ex-Ehegatten über Vermögensaufteilung, die während des anhängigen Aufteilungsverfahrens geschlossen wurde; Streitiges Verfahren. (T6) TE OGH 2020-05-25 1 Ob 46/20a nur T1 TE OGH 2023-01-27 1 Ob 254/22t European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1982:RS0046057
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