RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0017454 Entscheidungsdatum14.04.2026 Geschäftszahl1Ob778/81; 7Ob542/86; 1Ob641/87; 8Ob585/88; 3Ob502/94; 3Ob513/94; 8Ob99/99p; 2Ob322/00t; 6Ob30/02h; 8ObA72/03a; 9Ob152/03y; 9Ob42/04y; 6Ob148/07v; 1Ob95/08i; 9ObA132/11v; 7Ob192/12d; 2Ob173/12y; 5Ob117/13m; 7Ob66/14b; 2Ob67/14p; 5Ob4/14w; 6Ob68/15s; 9ObA134/16w; 1Ob17/17g; 8Ob4/17x; 5Ob58/18t; 3Ob143/18b; 4Ob151/21s; 5Ob56/23f; 6Ob160/22f; 5Ob172/25t; 5Ob126/25b NormABGB §901 II1 RechtssatzDas Institut des Wegfalls der Geschäftsgrundlage ist (gegenüber anderen Möglichkeiten, rechtsgeschäftliche Bindungen zu beseitigen) nur als letztes Mittel heranzuziehen. EntscheidungstexteTE OGH 1982-04-21 1 Ob 778/81 Veröff: SZ 55/51 TE OGH 1986-04-24 7 Ob 542/86 TE OGH 1987-10-21 1 Ob 641/87 Veröff: SZ 60/218 = EvBl 1988/31 S 207 = RdW 1988,88 TE OGH 1989-07-20 8 Ob 585/88 TE OGH 1993-12-15 3 Ob 502/94 TE OGH 1994-05-25 3 Ob 513/94 Veröff: ImmZ 1994,487 TE OGH 1999-05-27 8 Ob 99/99p Veröff: SZ 72/95 TE OGH 2001-01-25 2 Ob 322/00t Veröff: SZ 74/11 TE OGH 2002-03-14 6 Ob 30/02h Beisatz: Das ist der Fall, wenn die geltend gemachte Änderung der Verhältnisse in keiner Weise vorauszusehen war und die Änderung auch nicht dem Bereich jener Partei zuzuschreiben ist, die sich auf diese Änderung beruft. (T1) Veröff: SZ 2002/36 TE OGH 2003-09-18 8 ObA 72/03a Beisatz: Die ergänzende Vertragsauslegung steht zwar in einem fließenden Übergang zu Geschäftsgrundlagefällen, setzt aber - zum Unterschied von den Geschäftsgrundlagefällen - voraus, dass eine Störung in der Vertragsabwicklung vorliegt, für die die Vertragsschließenden keine Regelung getroffen haben. (T2) TE OGH 2004-05-05 9 Ob 152/03y Beis wie T1 TE OGH 2004-09-15 9 Ob 42/04y Beisatz: Storno wegen der Terroranschläge vom
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