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{'item': '1Ob24/81; 1Ob34/82 (1Ob35/82); 1Ob33/84; 1Ob3/85; 1Ob42/87; 1Ob20/88; 1Ob43/89; 1Ob33/91; 1Ob22/95; 1Ob241/97s; 1Ob391/97z; 1Ob373/98d; 1Ob8

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0027565 Entscheidungsdatum25.02.2025 Geschäftszahl1Ob24/81; 1Ob34/82 (1Ob35/82); 1Ob33/84; 1Ob3/85; 1Ob42/87; 1Ob20/88; 1Ob43/89; 1Ob33/91; 1Ob22/95; 1Ob241/97s; 1Ob391/97z; 1Ob373/98d; 1Ob80/99t; 1Ob103/99z; 1Ob272/99b; 1Ob287/03t; 1Ob181/10i; 1Ob239/11w; 1Ob123/15t; 1Ob199/16w; 1Ob89/20z; 1Ob22/23a; 1Ob186/24w; 1Ob149/24d NormABGB §1304 A AHG §2 Abs2 RechtssatzNach den allgemeinen Regeln des Schadenersatzrechtes (§ 1304 ABGB) setzt auch der Ausschluss des Ersatzanspruches nach § 2 Abs 2 AHG ein Verschulden oder besser eine Sorglosigkeit des Amtshaftungsklägers im Umgang mit seinen eigenen Rechtsgütern voraus.Nach den allgemeinen Regeln des Schadenersatzrechtes (Paragraph 1304, ABGB) setzt auch der Ausschluss des Ersatzanspruches nach Paragraph 2, Absatz 2, AHG ein Verschulden oder besser eine Sorglosigkeit des Amtshaftungsklägers im Umgang mit seinen eigenen Rechtsgütern voraus. EntscheidungstexteTE OGH 1982-06-02 1 Ob 24/81 Veröff: SZ 55/81 = JBl 1983,326 TE OGH 1982-12-15 1 Ob 34/82 Anm: Veröff: SZ 55/190Anmerkung, Veröff: SZ 55/190 TE OGH 1984-11-14 1 Ob 33/84 Veröff: SZ 57/172 = RdW 1985,244 = NZ 1986,62 TE OGH 1985-02-27 1 Ob 3/85 Zweiter Rechtsgang zu 1 Ob 24/81 TE OGH 1988-02-10 1 Ob 42/87 TE OGH 1988-07-19 1 Ob 20/88 TE OGH 1989-11-15 1 Ob 43/89 Veröff: SZ 62/176 = JBl 1990,456 TE OGH 1991-09-18 1 Ob 33/91 Auch; Beisatz: Das Nichtergreifen eines Rechtsmittels ist daher in aller Regel eine Sorglosigkeit in eigenen Angelegenheiten. (T1) Veröff: ZVR 1992/57 S 119 TE OGH 1995-09-06 1 Ob 22/95 Auch; Veröff: SZ 68/156 TE OGH 1998-01-27 1 Ob 241/97s Veröff: SZ 71/7 TE OGH 1998-06-09 1 Ob 391/97z Veröff: SZ 71/98 TE OGH 1999-03-23 1 Ob 373/98d Veröff: SZ 72/51 TE OGH 1999-10-22 1 Ob 80/99t Vgl auch; Beisatz: Im Allgemeinen liegt auch bereits in der Unterlassung, sich eines Rechtsbehelfs iSd § 2 Abs 2 AHG zu bedienen, ein Verschulden. Die Unterlassung von in diesem Sinne offenbar aussichtslosen Abhilfemaßnahmen lässt die Rechtsfolgen des § 2 Abs 2 AHG nicht eintreten. (T2)Vgl auch; Beisatz: Im Allgemeinen liegt auch bereits in der Unterlassung, sich eines Rechtsbehelfs iSd Paragraph 2, Absatz 2, AHG zu bedienen, ein Verschulden. Die Unterlassung von in diesem Sinne offenbar aussichtslosen Abhilfemaßnahmen lässt die Rechtsfolgen des Paragraph 2, Absatz 2, AHG nicht eintreten. (T2) TE OGH 1999-11-23 1 Ob 103/99z TE OGH 2000-03-28 1 Ob 272/99b TE OGH 2004-05-17 1 Ob 287/03t Beisatz: Ein "Verschulden" kann regelmäßig desto weniger angenommen werden, je ungewöhnlicher das in Betracht kommende Rechtsmittel ist. Bei Beurteilung der Frage nach dem "Verschulden" bzw der Sorglosigkeit in eigenen Angelegenheiten kommt es einerseits auf die konkreten Kenntnisse und Fähigkeiten des Geschädigten und andererseits auf die gesamten Begleitumstände seines Verhaltens an. (T3) TE OGH 2011-03-31 1 Ob 181/10i Auch; Beis wie T1 TE OGH 2011-12-22 1 Ob 239/11w Auch; Beis wie T1; Beis wie T2 nur: Im Allgemeinen liegt auch bereits in der Unterlassung, sich eines Rechtsbehelfs iSd § 2 Abs 2 AHG zu bedienen, ein Verschulden. (T4)Auch; Beis wie T1; Beis wie T2 nur: Im Allgemeinen liegt auch bereits in der Unterlassung, sich eines Rechtsbehelfs iSd Paragraph 2, Absatz 2, AHG zu bedienen, ein Verschulden. (T4) Beis wie T3 nur: Bei Beurteilung der Frage nach dem "Verschulden" bzw der Sorglosigkeit in eigenen Angelegenheiten kommt es einerseits auf die konkreten Kenntnisse und Fähigkeiten des Geschädigten und andererseits auf die gesamten Begleitumstände seines Verhaltens an. (T5) TE OGH 2015-08-27 1 Ob 123/15t Beis wie T5; Veröff: SZ 2015/85 TE OGH 2016-11-23 1 Ob 199/16w Beis wie T5; Beisatz: Hier: Keine schuldhafte Verletzung der Rettungspflicht nach § 2 Abs 2 AHG durch Unterlassung einer Berufung gegen einen wasserrechtlichen Bescheid. (T6)Beis wie T5; Beisatz: Hier: Keine schuldhafte Verletzung der Rettungspflicht nach Paragraph 2, Absatz 2, AHG durch Unterlassung einer Berufung gegen einen wasserrechtlichen Bescheid. (T6) TE OGH 2020-07-23 1 Ob 89/20z Beis wie T3; Beisatz: Ein Rechtsunkundiger darf sich grundsätzlich auf richtige Rechtsanwendung durch Verwaltungsbehörden verlassen. Dies gilt auch für die Beurteilung technischer Fragen. Hier: Dimensionierung eines Kanals zur Kompensierung anfallender Oberflächenwasser. (T7) TE OGH 2023-03-21 1 Ob 22/23a Beisatz wie T4 TE OGH 2025-02-25 1 Ob 186/24w Beisatz wie T3 TE OGH 2025-01-21 1 Ob 149/24d European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1982:RS0027565

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.