RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0038865 Entscheidungsdatum28.05.2025 Geschäftszahl1Ob605/82; 1Ob26/83; 6Ob626/87; 6Ob627/90; 1Ob25/91; 1Ob628/92; 8Ob89/03a; 7Ob149/06x; 8Ob20/08m; 1Ob213/09v; 5Ob193/10h; 9ObA22/10s; 1Ob96/11s; 17Ob29/11f; 8Ob129/10v; 8Ob39/12m; 2Ob212/12h; 8Ob66/12g; 1Ob97/13s; 7Ob31/15g; 7Ob96/16t; 3Ob153/16w; 8Ob109/16m; 4Ob208/17t; 2Ob11/18h; 8Ob138/17b; 2Ob103/17m; 5Ob62/18f; 2Ob188/18p; 1Ob189/20f; 2Ob210/22d; 4Ob229/23i; 4Ob109/24v; 10Ob61/24d; 3Ob11/25a NormZPO §228 B1aa RechtssatzBleibt die Möglichkeit offen, dass ein schuldhaftes rechtswidriges Verhalten für einen künftigen Schadenseintritt ursächlich sein könnte, ist ein Feststellungsinteresse anzuerkennen. EntscheidungstexteTE OGH 1982-06-16 1 Ob 605/82 TE OGH 1983-09-21 1 Ob 26/83 Auch TE OGH 1987-10-08 6 Ob 626/87 Auch TE OGH 1991-01-24 6 Ob 627/90 TE OGH 1991-10-30 1 Ob 25/91 Auch TE OGH 1993-02-23 1 Ob 628/92 Auch TE OGH 2004-04-29 8 Ob 89/03a Auch TE OGH 2006-07-05 7 Ob 149/06x Auch; Beisatz: Ein Feststellungsinteresse wäre lediglich zu verneinen, wenn zukünftig eintretende Schäden aus einem bestimmten Schadensereignis schlechthin und absolut auszuschließen sind. (T1) Beisatz: Hier: Feststellungsinteresse bei Dauerfolgen nach einem ärztlichen Kunstfehler. (T2) TE OGH 2008-02-28 8 Ob 20/08m Vgl auch; Beisatz: Hier: Keine grobe Fehlbeurteilung der das Feststellungsbegehren abweisenden Vorinstanzen, weil sich aus den Feststellungen nicht der geringste Hinweis für ein rechtswidriges und schuldhaftes Verhalten der beklagten Parteien ableiten lässt. (T3) TE OGH 2009-12-15 1 Ob 213/09v TE OGH 2011-02-09 5 Ob 193/10h Vgl auch; Beisatz: Keine Subsidiarität zur Leistungsklage, wenn aus einem schuldhaften Verhalten erst einzelne vermögensrechtliche Ansprüche entstanden und weitere Konsequenzen nicht abschätzbar sind. (T4) TE OGH 2010-12-22 9 ObA 22/10s Beis wie T1 TE OGH 2011-05-24 1 Ob 96/11s TE OGH 2011-11-22 17 Ob 29/11f TE OGH 2011-12-20 8 Ob 129/10v Auch TE OGH 2012-10-24 8 Ob 39/12m Beisatz: Hier: Zum Feststellungsinteresse bei Anlegerschäden. (T5) TE OGH 2012-11-29 2 Ob 212/12h Beisatz: Diese Judikatur betrifft Fälle, in denen beim Geschädigten der Eintritt weiterer zukünftiger Schäden nicht ausgeschlossen werden kann; sie ist jedoch nicht auf einen Fall anwendbar, bei dem die klagende Partei zur Begründung des rechtlichen Interesses ihres Feststellungsbegehrens Umstände geltend macht, die darauf beruhen, dass sie von Dritten als Schädiger bzw Haftpflichtiger aus dem betreffenden Verkehrsunfall in Anspruch genommen werden könnte. (T6) TE OGH 2013-04-05 8 Ob 66/12g Auch Veröff: SZ 2013/33 TE OGH 2013-06-27 1 Ob 97/13s Auch TE OGH 2015-04-30 7 Ob 31/15g Auch TE OGH 2016-09-28 7 Ob 96/16t Auch TE OGH 2016-11-23 3 Ob 153/16w TE OGH 2017-06-29 8 Ob 109/16m Vgl auch; Beisatz: Hier: Wegen der Rechtsstellung des Anlegers als Kommanditist und den bereits erfolgten Ausschüttungen kann eine Inanspruchnahme des Anlegers trotz Naturalrestitution in Zukunft nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden. (T7) TE OGH 2018-03-22 4 Ob 208/17t Veröff: SZ 2018/24 TE OGH 2018-03-22 2 Ob 11/18h Veröff: SZ 2018/27 TE OGH 2018-02-23 8 Ob 138/17b TE OGH 2018-06-26 2 Ob 103/17m TE OGH 2018-07-18 5 Ob 62/18f Vgl auch TE OGH 2018-11-29 2 Ob 188/18p TE OGH 2020-11-27 1 Ob 189/20f TE OGH 2022-11-22 2 Ob 210/22d Vgl TE OGH 2024-03-19 4 Ob 229/23i Beisatz: Hier: Feststellung der Haftung eines Notar(-Substituts) dafür, dass eine Vorausvereinbarung über die Aufteilung ehelicher Ersparnisse oder der Ehewohnung nicht in Notariatsaktform geschlossen wurde. (T8) TE OGH 2024-10-22 4 Ob 109/24v TE OGH 2025-02-11 10 Ob 61/24d TE OGH 2025-05-28 3 Ob 11/25a European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1982:RS0038865
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