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{'item': '10Os59/82; 10Os76/82; 10Os206/83 (10Os27/84); 10Os20/84; 13Os149/84; 13Os99/85; 11Os195/85; 9Os21/86; 12Nds32/86; 11Os101/88; 11Os124/89; 13

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0086992 Entscheidungsdatum15.10.2025 Geschäftszahl10Os59/82; 10Os76/82; 10Os206/83 (10Os27/84); 10Os20/84; 13Os149/84; 13Os99/85; 11Os195/85; 9Os21/86; 12Nds32/86; 11Os101/88; 11Os124/89; 13Os176/93; 12Os59/95; 13Os82/15f; 13Os47/25y NormFinStrG §53 RechtssatzBei der Abgrenzung der gerichtlichen von der finanzstrafbehördlichen "Zuständigkeit" zur Ahndung von Finanzvergehen in § 53 FinStrG geht es nicht um eine Frage der prozessualen Kompetenz, sondern um die gerichtliche Strafbarkeit der betreffenden Delikte überhaupt, also um eine Frage des materiellen Rechts.Bei der Abgrenzung der gerichtlichen von der finanzstrafbehördlichen "Zuständigkeit" zur Ahndung von Finanzvergehen in Paragraph 53, FinStrG geht es nicht um eine Frage der prozessualen Kompetenz, sondern um die gerichtliche Strafbarkeit der betreffenden Delikte überhaupt, also um eine Frage des materiellen Rechts. EntscheidungstexteTE OGH 1982-07-06 10 Os 59/82 Veröff: EvBl 1983/69 S 246 = SSt 53/41 TE OGH 1982-09-07 10 Os 76/82 Veröff: EvBl 1983/75 S 277 TE OGH 1984-03-13 10 Os 206/83 TE OGH 1984-05-08 10 Os 20/84 Veröff: SSt 55/25 TE OGH 1984-11-22 13 Os 149/84 Vgl auch TE OGH 1985-07-04 13 Os 99/85 Vgl auch TE OGH 1986-01-28 11 Os 195/85 Vgl auch; Beisatz: § 281 Abs 1 z 9 lit a StPO. (T1) Vgl auch; Beisatz: Paragraph 281, Absatz eins, z 9 Litera a, StPO. (T1) Veröff: SSt 57/6 TE OGH 1986-03-19 9 Os 21/86 Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Nicht Z 6. (T2)Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Nicht Ziffer 6, (T2) TE OGH 1986-04-24 12 Nds 32/86 Vgl; Beisatz: § 53 Abs 4 FinStrG regelt zwar primär die Frage der gerichtlichen Zuständigkeit und deren Abgrenzung von der verwaltungsbehördlichen Kompetenz zur Ahndung von Finanzvergehen. Aus dem Hinweis des - auch für den Fall der objektiven Konnexität nach Abs 4 geltenden (vgl 13 Os 104/79, 13 Os 10/81) - § 53 Abs 3 FinStrG auf das Zusammentreffen von Finanzvergehen, die alle in die örtliche und sachlich Zuständigkeit derselben Finanzstrafbehörde fallen, ergibt sich jedoch, daß die Zuständigkeit des Gerichtes zur Durchführung des Strafverfahrens gegen einen Täter gegebenenfalls seine Zuständigkeit auch gegenüber anderen an der Tat Beteiligten sowie gegenüber jenen Personen begründen soll, welche sich mit Beziehung auf das betreffende Finanzvergehen einer Abgabenhehlerei schuldig gemacht haben. (T3) Vgl; Beisatz: Paragraph 53, Absatz 4, FinStrG regelt zwar primär die Frage der gerichtlichen Zuständigkeit und deren Abgrenzung von der verwaltungsbehördlichen Kompetenz zur Ahndung von Finanzvergehen. Aus dem Hinweis des - auch für den Fall der objektiven Konnexität nach Absatz 4, geltenden vergleiche 13 Os 104/79, 13 Os 10/81) - Paragraph 53, Absatz 3, FinStrG auf das Zusammentreffen von Finanzvergehen, die alle in die örtliche und sachlich Zuständigkeit derselben Finanzstrafbehörde fallen, ergibt sich jedoch, daß die Zuständigkeit des Gerichtes zur Durchführung des Strafverfahrens gegen einen Täter gegebenenfalls seine Zuständigkeit auch gegenüber anderen an der Tat Beteiligten sowie gegenüber jenen Personen begründen soll, welche sich mit Beziehung auf das betreffende Finanzvergehen einer Abgabenhehlerei schuldig gemacht haben. (T3) Beisatz: Anmerkung: Die Entscheidung 12 Nds 32/86 bezieht sich auf die vor Inkrafttreten der FinStrGNov 1985 geltende Fassung des § 53 Abs 4 FinStrG (Art II FinStrGNov 1985). Vgl nunmehr Harbich, MTA 2.Auflage, Anmerkung 4 lit a und b zu § 53 FinStrG. (T4)Beisatz: Anmerkung: Die Entscheidung 12 Nds 32/86 bezieht sich auf die vor Inkrafttreten der FinStrGNov 1985 geltende Fassung des Paragraph 53, Absatz 4, FinStrG (Artikel römisch zwei, FinStrGNov 1985). Vgl nunmehr Harbich, MTA 2.Auflage, Anmerkung 4 Litera a und b zu Paragraph 53, FinStrG. (T4) TE OGH 1988-09-06 11 Os 101/88 Vgl auch TE OGH 1990-03-22 11 Os 124/89 Vgl auch; Beisatz: Fortwirkung der sachlichen Konnexität über eine allfällige Verfahrenstrennung hinaus. (T5) TE OGH 1994-01-26 13 Os 176/93 TE OGH 1995-05-04 12 Os 59/95 Vgl auch TE OGH 2016-03-09 13 Os 82/15f TE OGH 2025-10-15 13 Os 47/25y vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1982:RS0086992

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