RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0090606 Entscheidungsdatum05.09.2024 Geschäftszahl13Os143/82; 13Os77/83; 12Os17/84; 13Os79/84; 10Os196/84; 12Os92/85; 13Os192/85; 11Os155/88; 11Os73/90; 16Os22/91 (16Os23/91; 16Os37/91); 11Os83/94; 13Os175/94 (13Os176/94; 13Os177/94); 14Os22/95; 15Os144/97 (15Os145/97); 13Os25/00; 11Os28/02; 13Os47/03; 14Os13/06b; 15Os89/06m; 11Os81/07g (11Os82/07d; 11Os83/07a; 11Os84/07y); 15Os63/08s; 11Os25/10a; 15Os180/10z; 13Os125/12z; 14Os91/13h; 15Os146/17k; 14Os105/21d; 12Os78/24y NormStGB §31 RechtssatzWurde die Tat zwischen zwei früheren Urteilen verübt und im zweiten eine Zusatzstrafe zum ersten verhängt, so ist zur Vermeidung einer Doppelbegünstigung des Täters im nunmehrigen dritten Urteil § 31 StGB nicht anzuwenden. (so schon 13 Os 144/79 = LSK 1980/51; und 9 Os 170/79).Wurde die Tat zwischen zwei früheren Urteilen verübt und im zweiten eine Zusatzstrafe zum ersten verhängt, so ist zur Vermeidung einer Doppelbegünstigung des Täters im nunmehrigen dritten Urteil Paragraph 31, StGB nicht anzuwenden. (so schon 13 Os 144/79 = LSK 1980/51; und 9 Os 170/79). EntscheidungstexteTE OGH 1982-10-28 13 Os 143/82 Veröff: EvBl 1983/109 S 402 = RZ 1983/47 S 194 TE OGH 1983-06-09 13 Os 77/83 Vgl auch TE OGH 1984-05-09 12 Os 17/84 Vgl auch; Beisatz: Anders jedoch, wenn die erste Bedachtnahme materiell unrichtig war. (T1) TE OGH 1984-07-05 13 Os 79/84 Vgl auch TE OGH 1985-01-22 10 Os 196/84 TE OGH 1985-08-22 12 Os 92/85 TE OGH 1986-01-30 13 Os 192/85 TE OGH 1988-12-20 11 Os 155/88 TE OGH 1990-09-12 11 Os 73/90 TE OGH 1991-07-12 16 Os 22/91 Vgl auch TE OGH 1994-07-19 11 Os 83/94 Vgl auch TE OGH 1994-11-30 13 Os 175/94 TE OGH 1995-03-10 14 Os 22/95 TE OGH 1997-10-30 15 Os 144/97 TE OGH 2000-04-12 13 Os 25/00 TE OGH 2002-06-25 11 Os 28/02 Auch TE OGH 2003-09-03 13 Os 47/03 Auch TE OGH 2006-03-14 14 Os 13/06b Vgl auch TE OGH 2006-10-05 15 Os 89/06m TE OGH 2007-08-21 11 Os 81/07g Auch TE OGH 2008-09-11 15 Os 63/08s TE OGH 2010-03-23 11 Os 25/10a Vgl auch TE OGH 2011-01-19 15 Os 180/10z Vgl auch TE OGH 2012-12-20 13 Os 125/12z Vgl auch TE OGH 2013-11-05 14 Os 91/13h Vgl TE OGH 2017-12-13 15 Os 146/17k Auch TE OGH 2021-11-16 14 Os 105/21d Beisatz: Weil frühere ausländische Verurteilungen nach der ausdrücklichen Anordnung des § 31 Abs 2 StGB inländischen (im Regelungszusammenhang ohne Einschränkung) gleichstehen, gilt das auch, wenn die aktuell abgeurteilte Tat zwischen zwei früheren ausländischen Verurteilungen begangen wurde, hinsichtlich derer eine dem Wesen des § 31 StGB entsprechende Bestimmung tatsächlich angewendet wurde. (T2)Beisatz: Weil frühere ausländische Verurteilungen nach der ausdrücklichen Anordnung des Paragraph 31, Absatz 2, StGB inländischen (im Regelungszusammenhang ohne Einschränkung) gleichstehen, gilt das auch, wenn die aktuell abgeurteilte Tat zwischen zwei früheren ausländischen Verurteilungen begangen wurde, hinsichtlich derer eine dem Wesen des Paragraph 31, StGB entsprechende Bestimmung tatsächlich angewendet wurde. (T2) Beisatz: Hier: Keine Bedachtnahme auf zwei slowakische Vorverurteilungen, hinsichtlich derer eine Gesamtstrafe nach § 42 Abs1 des slowakischen Strafgesetzes gebildet worden war. (T3)Beisatz: Hier: Keine Bedachtnahme auf zwei slowakische Vorverurteilungen, hinsichtlich derer eine Gesamtstrafe nach Paragraph 42, Abs1 des slowakischen Strafgesetzes gebildet worden war. (T3) TE OGH 2024-09-05 12 Os 78/24y European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1982:RS0090606
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