RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0037962 Entscheidungsdatum13.04.1983 Geschäftszahl1Ob555/83; 2Ob632/87; 2Ob704/87; 6Ob1502/96; 5Ob103/95; 6Ob32/99w; 9Ob46/04m; 5Ob94/06v; 1Ob9/07s; 3Ob136/14t NormABGB §481 Abs1; Vlbg FelddienstbarkeitenG ArtI Abs1 RechtssatzIn Vorarlberg ist die grundbücherliche Eintragung von als Felddienstbarkeiten sich darstellenden Wegeservituten, Wasserleitungsservituten und Holzriesenservituten unzulässig. EntscheidungstexteTE OGH 1983-04-13 1 Ob 555/83 Veröff: SZ 56/60 = EvBl 1983/137 S 490 = JBl 1983,646 TE OGH 1988-03-15 2 Ob 632/87 TE OGH 1988-08-30 2 Ob 704/87 Beisatz: Art I und II des Vlbg FelddienstbarkeitenG sind nicht verfassungswidrig (Erkenntnis des VfGH G 144/87 - 18 vom 09.03.1988). Auch der gutgläubige Ersteher einer derartigen Dienstbarkeit hat sie daher in jedem Fall und ohne Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmen. (T1) Veröff: JBl 1988,789 = NZ 1989,108 (mit Anmerkung von Hofmeister)Beisatz: Artikel römisch eins und römisch zwei des Vlbg FelddienstbarkeitenG sind nicht verfassungswidrig (Erkenntnis des VfGH G 144/87 - 18 vom 09.03.1988). Auch der gutgläubige Ersteher einer derartigen Dienstbarkeit hat sie daher in jedem Fall und ohne Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmen. (T1) Veröff: JBl 1988,789 = NZ 1989,108 (mit Anmerkung von Hofmeister) TE OGH 1996-04-26 6 Ob 1502/96 Beis wie T1 TE OGH 1996-08-28 5 Ob 103/95 Vgl; Beisatz: Ist Hauptzweck der Servitut das Abstellen von PKW und einspurigen Fahrzeugen, von welchem Recht das Gehen und Fahren nicht getrennt werden kann, so ist eine solche Dienstbarkeit keine typische Felddienstbarkeit im Sinne des Art I des Gesetzes RGBl 1905/33 und daher nicht vom Eintragungsverbot erfaßt. (T2)Vgl; Beisatz: Ist Hauptzweck der Servitut das Abstellen von PKW und einspurigen Fahrzeugen, von welchem Recht das Gehen und Fahren nicht getrennt werden kann, so ist eine solche Dienstbarkeit keine typische Felddienstbarkeit im Sinne des Artikel römisch eins, des Gesetzes RGBl 1905/33 und daher nicht vom Eintragungsverbot erfaßt. (T2) TE OGH 1999-05-20 6 Ob 32/99w Vgl auch; Beis wie T1 nur: Auch der gutgläubige Ersteher einer derartigen Dienstbarkeit hat sie daher in jedem Fall und ohne Anrechnung auf das Meistbot zu übernehmen. (T3) TE OGH 2004-10-13 9 Ob 46/04m Vgl aber; Beisatz: Diese Bestimmung wurde mit Art V der Grundbuchsnovelle 1997, BGBl I Nr30, aufgehoben. (T4)Vgl aber; Beisatz: Diese Bestimmung wurde mit Artikel römisch fünf, der Grundbuchsnovelle 1997, Bundesgesetzblatt römisch eins Nr30, aufgehoben. (T4) TE OGH 2006-06-27 5 Ob 94/06v Beis wie T1; Beis wie T3 TE OGH 2007-06-05 1 Ob 9/07s Ähnlich; Beisatz: Das Vertrauen des Erwerbers des belasteten Grundstücks in die Vollständigkeit des Grundbuchs ist in Ansehung der Existenz von derartigen Felddienstbarkeiten nicht geschützt und bindet auch den gutgläubigen Ersteher einer mit einer derartigen Dienstbarkeit belasteten Liegenschaft. (T5) TE OGH 2014-08-21 3 Ob 136/14t Vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1983:RS0037962
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.