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{'item': '6Ob761/82; 1Ob510/85; 6Ob557/85; 8Ob555/85; 2Ob656/85; 6Ob700/85; 7Ob666/85 (7Ob667/85-7Ob669/85); 6Ob507/87; 4Ob565/87; 4Ob558/88; 1Ob611/8

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0020483 Entscheidungsdatum09.09.2025 Geschäftszahl6Ob761/82; 1Ob510/85; 6Ob557/85; 8Ob555/85; 2Ob656/85; 6Ob700/85; 7Ob666/85 (7Ob667/85-7Ob669/85); 6Ob507/87; 4Ob565/87; 4Ob558/88; 1Ob611/88; 6Ob512/89; 6Ob653/90; 8Ob1534/91; 1Ob23/91; 3Ob554/91; 4Ob1626/95; 5Ob286/98i; 7Ob120/99v; 7Ob237/04k; 3Ob286/05p; 2Ob21/06m; 3Ob117/08i; 10Ob63/08z; 8Ob129/08s; 2Ob144/09d; 3Ob145/10k; 6Ob25/11m; 1Ob131/13s; 3Ob116/14a; 4Ob122/22b; 6Ob187/24d; 1Ob90/25d NormABGB §1097 ABGB §1111 B RechtssatzIm Hinblick auf den Gesetzeswortlaut "sonst ist das Recht erloschen" handelt es sich bei der Frist des § 1111 ABGB um eine Präklusivfrist (ausdrückliche Ablehnung der bisher gegenteiligen Rechtsprechung).Im Hinblick auf den Gesetzeswortlaut "sonst ist das Recht erloschen" handelt es sich bei der Frist des Paragraph 1111, ABGB um eine Präklusivfrist (ausdrückliche Ablehnung der bisher gegenteiligen Rechtsprechung). EntscheidungstexteTE OGH 1983-06-23 6 Ob 761/82 Veröff: SZ 56/103 = EvBl 1984/2 S 17 = JBl 1984,489 = MietSlg 35210

(17)TE OGH 1985-04-17 1 Ob 510/85 Veröff: SZ 58/58 TE OGH 1985-04-25 6 Ob 557/85 TE OGH 1985-09-18 8 Ob 555/85 TE OGH 1985-11-26 2 Ob 656/85 TE OGH 1985-11-14 6 Ob 700/85 Veröff: SZ 58/180 = EvBl 1986/177 S 760 TE OGH 1985-12-19 7 Ob 666/85 TE OGH 1987-01-29 6 Ob 507/87 Auch TE OGH 1987-11-03 4 Ob 565/87 Veröff: SZ 60/229 = JBl 1988,245 TE OGH 1988-06-14 4 Ob 558/88 Beisatz: Doch ist analoge Heranziehung der Vorschrift des § 1483 ABGB auf Fallfristen geboten. (T1) Beisatz: Doch ist analoge Heranziehung der Vorschrift des Paragraph 1483, ABGB auf Fallfristen geboten. (T1) Veröff: SZ 61/146 = EvBl 1989/38 S 145 = JBl 1988,721 = NZ 1990,67 TE OGH 1988-09-07 1 Ob 611/88 TE OGH 1989-05-18 6 Ob 512/89 TE OGH 1990-09-06 6 Ob 653/90 Beisatz: Regeln über die Unterbrechung und Hemmung der Verjährung sind jedoch sinngemäß anwendbar. (T2) Veröff: WoBl 1991,165 = MietSlg XLII/27 TE OGH 1991-03-21 8 Ob 1534/91 Auch; Beisatz: Fristenlauf beginnt unabhängig von der Kenntnis der Beschädigung der Bestandsache mit der Rückstellung. (T3) TE OGH 1991-07-10 1 Ob 23/91 Veröff: WoBl 1992,9 TE OGH 1991-08-28 3 Ob 554/91 Beisatz: Die Anwendung von Verjährungsregeln findet dort ihre Grenze, wo dem der Zweck der Regelung entgegensteht. Der Zweck der Vorschrift des § 1111 ABGB liegt darin, die Ansprüche des Bestandgebers nach Rückstellung der Bestandsache möglichst rasch einer Klärung zuzuführen (SZ 58/180). Dieser Zweck verbietet es, § 1489 ABGB auf den Fristbeginn schlechthin anzuwenden. (T4) Veröff: ecolex 1992,90Beisatz: Die Anwendung von Verjährungsregeln findet dort ihre Grenze, wo dem der Zweck der Regelung entgegensteht. Der Zweck der Vorschrift des Paragraph 1111, ABGB liegt darin, die Ansprüche des Bestandgebers nach Rückstellung der Bestandsache möglichst rasch einer Klärung zuzuführen (SZ 58/180). Dieser Zweck verbietet es, Paragraph 1489, ABGB auf den Fristbeginn schlechthin anzuwenden. (T4) Veröff: ecolex 1992,90 TE OGH 1995-09-19 4 Ob 1626/95 Beis wie T2 TE OGH 1998-11-24 5 Ob 286/98i Vgl; Beis wie T2 TE OGH 1999-05-12 7 Ob 120/99v TE OGH 2005-03-30 7 Ob 237/04k TE OGH 2006-02-15 3 Ob 286/05p Beisatz: Die Frist ist daher von Amts wegen wahrzunehmen. (T5) TE OGH 2006-04-27 2 Ob 21/06m Beis wie T5; Beisatz: Wird das Klagebegehren erst nach Ablauf dieser Frist ausgedehnt, ist dieser Anspruch verjährt. (T6) Beisatz: Zur Wahrung dieser Präklusivfrist bedarf es konkreter und detaillierter Investitionsbehauptungen; bloße Hinweise auf „vorzulegende Rechnungen" oder ähnlich reichen nicht. (T7) TE OGH 2008-09-03 3 Ob 117/08i Ähnlich; Beisatz: Die Frist des § 1097 ABGB ist eine Präklusivfrist. (T8)Ähnlich; Beisatz: Die Frist des Paragraph 1097, ABGB ist eine Präklusivfrist. (T8) TE OGH 2008-10-14 10 Ob 63/08z Vgl auch; Beis ähnlich wie T2 TE OGH 2009-01-27 8 Ob 129/08s Ähnlich; Beis wie T8; Beisatz: Wurden Art und Ausmaß der Investitionen in der fristgerecht eingebrachten Klage im Wesentlichen dargestellt und das Gesamtbegehren auch entsprechend beziffert, so ist dies ausreichend und damit fristwahrend im Sinne des § 1097 ABGB. Eine weitergehende Detaillierung(spflicht) bereits in der Klage zu verlangen, würde eine durch den Gesetzeszweck des § 1097 ABGB nicht gerechtfertigte Überspannung der Anforderungen an eine „ordnungsgemäße" Klagsführung im Sinne des § 1497 ABGB bedeuten. (T9)Ähnlich; Beis wie T8; Beisatz: Wurden Art und Ausmaß der Investitionen in der fristgerecht eingebrachten Klage im Wesentlichen dargestellt und das Gesamtbegehren auch entsprechend beziffert, so ist dies ausreichend und damit fristwahrend im Sinne des Paragraph 1097, ABGB. Eine weitergehende Detaillierung(spflicht) bereits in der Klage zu verlangen, würde eine durch den Gesetzeszweck des Paragraph 1097, ABGB nicht gerechtfertigte Überspannung der Anforderungen an eine „ordnungsgemäße" Klagsführung im Sinne des Paragraph 1497, ABGB bedeuten. (T9) TE OGH 2010-01-28 2 Ob 144/09d TE OGH 2010-10-13 3 Ob 145/10k Beis wie T5 TE OGH 2011-11-24 6 Ob 25/11m Vgl TE OGH 2013-09-19 1 Ob 131/13s Vgl TE OGH 2014-07-23 3 Ob 116/14a Auch; Beisatz: Hier: Ablauf der Frist des § 1111 ABGB als Oppositionsgrund. (T10)Auch; Beisatz: Hier: Ablauf der Frist des Paragraph 1111, ABGB als Oppositionsgrund. (T10) TE OGH 2022-11-22 4 Ob 122/22b TE OGH 2025-02-18 6 Ob 187/24d TE OGH 2025-09-09 1 Ob 90/25d European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1983:RS0020483

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.