RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0041519 Entscheidungsdatum09.09.2025 Geschäftszahl5Ob309/83; 8Ob35/85; 8Ob621/87; 7Ob659/89; 10ObS147/92; 7Ob616/94; 6Ob159/98w; 2Ob251/00a; 6Ob225/01h (6Ob239/01t); 4Ob291/01z (4Ob296/01k); 10Ob205/01x; 2Ob205/02i (2Ob206/02m); 6Ob89/02k; 3Ob187/04b; 9ObA29/05p; 10ObS116/06s; 4Ob34/08s; 8Ob21/08h; 8Ob14/08d; 5Ob283/08s; 8Ob84/08y; 6Ob8/10k; 7Ob125/12a; 4Ob180/15x; 6Ob206/16m; 3Ob64/17h; 6Ob176/17a; 1Ob2/18b; 9ObA15/19z; 6Ob71/20i (6Ob189/20t); 10ObS163/20y; 9ObA11/21i; 1Ob147/22g; 8Ob26/23s; 16Ok3/23m; 9Ob45/23t; 7Ob148/23z; 4Ob195/23i; 10ObS78/23b; 7Ob180/24g; 1Ob108/24z; 1Ob112/25i NormFBG §26 ZPO §419 A RechtssatzFür die Zulässigkeit einer Entscheidungsberichtigung ist maßgebend, dass durch die Berichtigung der wahre Entscheidungswille des Gerichtes zum Ausdruck gebracht wird. EntscheidungstexteTE OGH 1984-01-31 5 Ob 309/83 TE OGH 1985-06-19 8 Ob 35/85 TE OGH 1987-11-25 8 Ob 621/87 TE OGH 1989-09-07 7 Ob 659/89 Auch TE OGH 1993-03-30 10 ObS 147/92 Auch; Beisatz: Ist aus der angefochtenen Entscheidung nicht zweifelsfrei der Entscheidungswille zu erkennen, kommt eine Entscheidungsberichtigung nicht in Betracht. (T1) TE OGH 1994-10-12 7 Ob 616/94 Auch; Beis wie T1 TE OGH 2000-10-05 6 Ob 159/98w Auch; Beisatz: Die Urteilsberichtigung ist nur dann zulässig, wenn die zu berichtigende Entscheidung dem Willen des Gerichtes offensichtlich nicht entsprochen hat, somit eine Diskrepanz zwischen Gewolltem und Erklärtem vorlag. (T2) TE OGH 2000-12-21 2 Ob 251/00a Vgl auch TE OGH 2001-09-13 6 Ob 225/01h Auch; Beis wie T2 TE OGH 2002-01-29 4 Ob 291/01z Auch; Beis wie T2 TE OGH 2002-04-30 10 Ob 205/01x Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 2002-09-05 2 Ob 205/02i Auch; Beis wie T2 TE OGH 2003-04-24 6 Ob 89/02k TE OGH 2004-10-20 3 Ob 187/04b Auch; Beis wie T2 TE OGH 2006-02-22 9 ObA 29/05p Beis wie T2 TE OGH 2007-04-17 10 ObS 116/06s Vgl; Beisatz: Die einer Berichtigung zugänglichen „offenbaren Unrichtigkeiten" dürfen allerdings nicht den Inhalt des Entscheidungswillens, sondern nur die Wiedergabe des zur Zeit der Entscheidung bestehenden Entscheidungswillens nach außen betreffen. (T3) TE OGH 2008-03-11 4 Ob 34/08s TE OGH 2008-08-05 8 Ob 21/08h Auch; Beisatz: Eine Berichtigung ist nur zulässig, wenn ein mangelhafter Willensausdruck des Gerichts vorliegt, wenn also die vorliegende Willenserklärung offensichtlich nicht dem wahren Willen des Gerichts entspricht. Decken sich hingegen Wille und Erklärung des Gerichts, kommt eine Berichtigung nicht in Betracht. (T4) TE OGH 2008-09-02 8 Ob 14/08d Auch; Beisatz: Wenn die Entscheidung des Gerichts mit einer (für Gericht und Parteien erkennbaren) Unrichtigkeit behaftet ist, die weder das Ergebnis unrichtiger Tatsachenfeststellung noch unrichtiger Rechtsanwendung des Gerichts ist, verstößt es nicht gegen die Bindungsanordnung des § 416 Abs 2 ZPO, wenn das Gericht einen solchen Schreib- oder (wie hier) Rechenfehler - auch im Spruch seiner betroffenen Entscheidung - einer Korrektur nach der zitierten Gesetzesstelle unterzieht. (T5)Auch; Beisatz: Wenn die Entscheidung des Gerichts mit einer (für Gericht und Parteien erkennbaren) Unrichtigkeit behaftet ist, die weder das Ergebnis unrichtiger Tatsachenfeststellung noch unrichtiger Rechtsanwendung des Gerichts ist, verstößt es nicht gegen die Bindungsanordnung des Paragraph 416, Absatz 2, ZPO, wenn das Gericht einen solchen Schreib- oder (wie hier) Rechenfehler - auch im Spruch seiner betroffenen Entscheidung - einer Korrektur nach der zitierten Gesetzesstelle unterzieht. (T5) TE OGH 2009-01-13 5 Ob 283/08s Beisatz: Die Berichtigungsvorschriften der §§ 419, 430 ZPO sollen dem Gericht die Anpassung der Entscheidungserklärung an den Entscheidungswillen ermöglichen. (T6); Bem: Hier: In Verbindung mit § 41 AußStrG 2005. (T7)Beisatz: Die Berichtigungsvorschriften der Paragraphen 419, 430, ZPO sollen dem Gericht die Anpassung der Entscheidungserklärung an den Entscheidungswillen ermöglichen. (T6); Bem: Hier: In Verbindung mit Paragraph 41, AußStrG 2005. (T7) TE OGH 2009-07-30 8 Ob 84/08y Vgl auch; Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Der Wiedervorlageauftrag hinsichtlich der zugestellten Ausfertigungen der Revisionsurteile zur Vornahme der Berichtigungen beruht auf § 419 Abs 2 ZPO. (T8)Vgl auch; Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Der Wiedervorlageauftrag hinsichtlich der zugestellten Ausfertigungen der Revisionsurteile zur Vornahme der Berichtigungen beruht auf Paragraph 419, Absatz 2, ZPO. (T8) TE OGH 2010-03-19 6 Ob 8/10k Bem: Hier: § 26 Abs 1 FBG. (T9)Bem: Hier: Paragraph 26, Absatz eins, FBG. (T9) TE OGH 2012-09-26 7 Ob 125/12a Auch; Beis wie T1 TE OGH 2016-03-30 4 Ob 180/15x TE OGH 2017-04-27 6 Ob 206/16m Vgl; Beis wie T2 TE OGH 2017-07-04 3 Ob 64/17h Vgl auch TE OGH 2017-11-21 6 Ob 176/17a Auch TE OGH 2018-03-21 1 Ob 2/18b Auch; Beis wie T2 TE OGH 2019-05-15 9 ObA 15/19z Auch TE OGH 2020-09-09 6 Ob 71/20i Vgl; Beis wie T1 TE OGH 2021-01-19 10 ObS 163/20y Beis wie T2 TE OGH 2021-03-24 9 ObA 11/21i Vgl auch; Beisatz: Hier: Konkordanz zwischen dem geäußerten Entscheidungswillen und dem Spruch der Entscheidung des Berufungsgerichts wurde durch Berichtigungsbeschluss hergestellt; Berichtigung des Urteilsspruchs. (T10) TE OGH 2022-10-12 1 Ob 147/22g TE OGH 2023-05-24 8 Ob 26/23s TE OGH 2023-05-11 16 Ok 3/23m vgl TE OGH 2023-10-18 9 Ob 45/23t Beisatz wie T10 Beisatz: Entscheidungen der Vorinstanzen können insbesondere auch aus Anlass der Zurückweisung einer Revision berichtigt werden. (T11) Anm: vgl 8 ObA 31/21y sowie 1 Ob 147/22gAnmerkung, vergleiche 8 ObA 31/21y sowie 1 Ob 147/22g TE OGH 2023-11-22 7 Ob 148/23z TE OGH 2024-01-25 4 Ob 195/23i vgl TE OGH 2024-04-16 10 ObS 78/23b vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T4 TE OGH 2024-12-18 7 Ob 180/24g TE OGH 2024-12-19 1 Ob 108/24z TE OGH 2025-09-09 1 Ob 112/25i European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1984:RS0041519
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