RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0039411 Entscheidungsdatum06.11.2024 Geschäftszahl4Ob365/84 (4Ob366/84); 6Ob516/86; 2Ob569/86; 14Ob127/86 (14Ob128/86); 14Ob110/86 (14Ob111/86); 14Ob172/86 (14Ob173/86); 7Ob516/87; 14ObA45/87; 9ObA143/87; 9ObA174/88; 4Ob594/88; 2Ob11/89; 9ObA134/89; 7Ob712/89; 4Ob7/90; 9ObA300/90; 7Ob606/91; 3Ob557/91; 4Ob1036/92; 9ObA220/92; 9ObA342/93; 9ObA108/94; 9ObA152/95 (9ObA153/95); 9ObA2063/96i; 8ObA201/96; 4Ob2340/96p; 9ObA171/97f; 9Ob380/97s; 9ObA179/97g; 9ObA209/99x; 4Ob315/00b; 6Ob128/13m; 2Ob212/20w; 6Ob108/24m NormZPO idF des ArtIV Z39 der ZVN 1983 BGBl 1983/135 §235 Abs5 B1ZPO in der Fassung des ArtIV Z39 der ZVN 1983 BGBl 1983/135 §235 Abs5 B1 RechtssatzWie sich zu § 235 Abs 5 ZPO aus den EB zur Regierungsvorlage der ZVN 1981 (669 BlgNR 15 GP 52 f zu Z 31, 235 ZPO) ergibt, wollte der Gesetzgeber mit dieser Bestimmung - welche gemäß Art XVII § 2 Abs1 Z 3 der ZVN 1983 auf alle nach dem 30.04.1983 gestellten Anträgen bzw Begehren Berichtigungsantrag anzuwenden ist - jene häufigen Fälle treffen, in denen Fehler bei der Bezeichnung einer Partei - vor allem der beklagten Partei - vom Beklagten schikanös als Grundlage für eine Bestreitung der Klagelegitimation herangezogen werden, indem davon ausgegangen wird, Partei sei jemand anderer als der, der eindeutig gemeint ist, und dieser andere, auf den die unkorrekte Bezeichnung zufällig paßt, sei eben nicht als Kläger oder Beklagter legitimiert.Wie sich zu Paragraph 235, Absatz 5, ZPO aus den EB zur Regierungsvorlage der ZVN 1981 (669 BlgNR 15 Gesetzgebungsperiode 52 f zu Ziffer 31, 235, ZPO) ergibt, wollte der Gesetzgeber mit dieser Bestimmung - welche gemäß Artikel römisch siebzehn, Paragraph 2, Abs1 Ziffer 3, der ZVN 1983 auf alle nach dem 30.04.1983 gestellten Anträgen bzw Begehren Berichtigungsantrag anzuwenden ist - jene häufigen Fälle treffen, in denen Fehler bei der Bezeichnung einer Partei - vor allem der beklagten Partei - vom Beklagten schikanös als Grundlage für eine Bestreitung der Klagelegitimation herangezogen werden, indem davon ausgegangen wird, Partei sei jemand anderer als der, der eindeutig gemeint ist, und dieser andere, auf den die unkorrekte Bezeichnung zufällig paßt, sei eben nicht als Kläger oder Beklagter legitimiert. EntscheidungstexteTE OGH 1984-10-09 4 Ob 365/84 Veröff: RdW 1985,213 = ÖBl 1985,82 TE OGH 1986-02-13 6 Ob 516/86 TE OGH 1986-04-22 2 Ob 569/86 TE OGH 1986-10-21 14 Ob 127/86 Auch TE OGH 1986-10-21 14 Ob 110/86 Auch; Veröff: HS XVI/XVII/14 TE OGH 1986-11-04 14 Ob 172/86 Auch TE OGH 1987-02-12 7 Ob 516/87 TE OGH 1987-05-06 14 ObA 45/87 Vgl auch; Beisatz: § 48 ASGG (T1)Vgl auch; Beisatz: Paragraph 48, ASGG (T1) TE OGH 1987-10-21 9 ObA 143/87 Beis wie T1 TE OGH 1988-08-31 9 ObA 174/88 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1988-10-11 4 Ob 594/88 TE OGH 1989-02-28 2 Ob 11/89 TE OGH 1989-06-28 9 ObA 134/89 TE OGH 1989-11-30 7 Ob 712/89 Auch TE OGH 1990-02-20 4 Ob 7/90 TE OGH 1990-12-05 9 ObA 300/90 TE OGH 1991-10-10 7 Ob 606/91 Veröff: RZ 1993/9 S 70 TE OGH 1991-10-23 3 Ob 557/91 Vgl auch; Veröff: ecolex 1992,243 TE OGH 1992-06-16 4 Ob 1036/92 Auch TE OGH 1992-09-30 9 ObA 220/92 TE OGH 1993-11-10 9 ObA 342/93 TE OGH 1994-06-08 9 ObA 108/94 TE OGH 1995-11-22 9 ObA 152/95 Beis wie T1 TE OGH 1996-05-29 9 ObA 2063/96i Auch TE OGH 1996-02-08 8 ObA 201/96 TE OGH 1996-12-17 4 Ob 2340/96p Auch TE OGH 1997-07-09 9 ObA 171/97f TE OGH 1997-11-26 9 Ob 380/97s Auch TE OGH 1998-01-28 9 ObA 179/97g nur: Wie sich zu § 235 Abs 5 ZPO aus den EB zur Regierungsvorlage der ZVN 1981 (669 BlgNR 15 GP 52 f zu Z 31, 235 ZPO) ergibt, wollte der Gesetzgeber mit dieser Bestimmung - welche gemäß Art XVII § 2 Abs1 Z 3 der ZVN 1983 auf alle nach dem 30.04.1983 gestellten Anträgen bzw Begehren Berichtigungsantrag anzuwenden ist - jene häufigen Fälle treffen, in denen Fehler bei der Bezeichnung einer Partei - vor allem der beklagten Partei - vom Beklagten schikanös als Grundlage für eine Bestreitung der Klagelegitimation herangezogen werden. (T2)nur: Wie sich zu Paragraph 235, Absatz 5, ZPO aus den EB zur Regierungsvorlage der ZVN 1981 (669 BlgNR 15 Gesetzgebungsperiode 52 f zu Ziffer 31, 235, ZPO) ergibt, wollte der Gesetzgeber mit dieser Bestimmung - welche gemäß Artikel römisch siebzehn, Paragraph 2, Abs1 Ziffer 3, der ZVN 1983 auf alle nach dem 30.04.1983 gestellten Anträgen bzw Begehren Berichtigungsantrag anzuwenden ist - jene häufigen Fälle treffen, in denen Fehler bei der Bezeichnung einer Partei - vor allem der beklagten Partei - vom Beklagten schikanös als Grundlage für eine Bestreitung der Klagelegitimation herangezogen werden. (T2) TE OGH 1999-09-01 9 ObA 209/99x nur T2 TE OGH 2000-12-19 4 Ob 315/00b Auch; nur T2 TE OGH 2013-11-28 6 Ob 128/13m Vgl; nur T2; Beisatz: Allgemein neigt die Rechtsprechung infolge der Abgrenzungsschwierigkeiten bei der Rechtsfähigkeit der Eigentümergemeinschaft zu äußerster Großzügigkeit bei der Zulässigkeit der Berichtigung der Parteibezeichnung. (T3) TE OGH 2021-05-26 2 Ob 212/20w Beisatz: Hier: Aus der Klagserzählung geht in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise hervor, dass der Kläger die Klage gegen den Haftpflichtversicherer des unfallbeteiligten Motorrads richten wollte. (T4) TE OGH 2024-11-06 6 Ob 108/24m vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1984:RS0039411
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.