RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0042515 Entscheidungsdatum29.01.2026 Geschäftszahl7Ob655/84 (7Ob661/84; 7Ob662/84); 8Ob591/84; 8Ob1033/84; 3Ob82/85; 6Ob667/85; 6Ob697/84; 5Ob1303/86; 4Ob315/87; 2Ob641/87; 5Ob1539/87; 6Ob707/87; 3Ob1036/87; 5Ob1003/88; 1Ob585/92; 5Ob58/93; 1Ob526/93; 5Ob82/93; 1Ob36/93; 3Ob13/94 (3Ob14/94); 9ObA93/94; 4Ob547/94; 3Ob20/94; 3Ob36/94; 1Ob557/94; 7Ob556/94; 4Ob536/95; 1Ob577/95; 3Ob78/97k; 1Ob171/97x; 3Ob322/97t; 10Ob152/98w; 6Ob296/98t; 3Ob187/02z; 1Ob29/03a; 4Ob61/04f (4Ob62/04b); 7Ob48/04s; 6Ob63/05s (6Ob175/05m; 6Ob176/05h); 10Ob33/04g; 1Ob244/06y; 4Ob22/07z; 9Ob34/07a; 2Ob82/07h; 2Ob103/07x; 4Ob13/08b; 2Ob247/07y; 7Ob19/08g; 2Ob30/08p; 5Ob122/08i; 5Ob91/08f; 1Ob132/08f; 3Ob271/08m; 8Ob151/08a; 2Ob267/08s; 4Ob216/08f; 2Ob5/09p; 5Ob278/08f; 8Ob57/09d; 5Ob91/09g; 9Ob25/08d (9Ob26/08a); 17Ob28/09f; 2Ob68/09b; 9Ob2/10z; 2Ob248/09y; 7Ob45/10h; 9Ob41/10k; 2Ob124/10i; 8Ob114/10p; 1Ob4/11m; 3Ob23/11w; 2Ob55/11v (2Ob65/11i); 2Ob64/11t; 10Ob33/11t; 1Ob75/11b; 2Ob163/11a; 10Ob3/12g; 2Ob8/12h; 1Ob68/12z; 1Ob9/12y; 4Ob95/12t; 3Ob89/12b; 3Ob147/12g; 4Ob176/12d; 3Ob8/13t; 5Ob29/13w; 6Ob142/13w; 4Ob150/13g; 7Ob134/13a; 3Ob52/14i; 4Ob61/14w; 5Ob67/14k; 3Ob100/14y; 7Ob231/14t; 1Ob64/15s (1Ob65/15p); 5Ob102/15h; 3Ob83/15z; 5Ob130/15a; 2Ob160/15s; 1Ob76/16g; 1Ob78/16a; 3Ob24/17a; 9Ob58/16v; 3Ob114/17m; 3Ob22/17g; 8Ob112/17d; 3Ob6/18f; 6Ob41/18z; 8Ob102/18k; 1Ob154/18f; 5Ob76/19s; 6Ob203/19z; 4Ob144/20k; 2Ob39/21f; 4Ob91/22v; 2Ob101/22z; 6Ob124/22m; 5Ob105/23m; 6Ob5/24i; 4Ob21/24b; 1Ob4/24f; 1Ob5/24b; 3Ob136/24g; 8Ob84/24x; 5Ob180/25v NormZPO §500 Abs2 Z 1 IIE1ZPO §500 Abs2 Ziffer eins, IIE1 ZPO §500 Abs4 Satz1 IVaZPO §500 Abs4 Satz1 römisch vier a ZPO §508a AußStrG 2005 §59 Abs2 AußStrG 2005 §59 Abs3 AußStrG 2005 §59 Abs4 Satz1 RechtssatzAn die Bewertung des Streitgegenstandes durch das Berufungsgericht ist auch der OGH gebunden. EntscheidungstexteTE OGH 1984-10-11 7 Ob 655/84 TE OGH 1984-11-22 8 Ob 591/84 TE OGH 1984-12-06 8 Ob 1033/84 TE OGH 1985-07-03 3 Ob 82/85 Auch TE OGH 1985-10-30 6 Ob 667/85 Auch TE OGH 1986-09-04 6 Ob 697/84 Auch; Beisatz: Bewertung im gesetzlichen Rahmen unter Beachtung der §§ 54 ff JN. (T1)Auch; Beisatz: Bewertung im gesetzlichen Rahmen unter Beachtung der Paragraphen 54, ff JN. (T1) TE OGH 1986-11-25 5 Ob 1303/86 Auch; Beisatz: Die prozessual zulässige Bewertung ist mangels Verstoßes gegen gesetzliche Bewertungsrichtlinien vom OGH nicht überprüfbar. (T2) TE OGH 1987-03-10 4 Ob 315/87 Veröff: ÖBl 1987,63 TE OGH 1987-08-25 2 Ob 641/87 TE OGH 1987-10-20 5 Ob 1539/87 TE OGH 1987-11-26 6 Ob 707/87 Veröff: MietSlg XXXIX/53 TE OGH 1988-03-02 3 Ob 1036/87 Beis wie T1 TE OGH 1988-09-06 5 Ob 1003/88 TE OGH 1992-07-14 1 Ob 585/92 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1993-06-29 5 Ob 58/93 Auch; Beisatz: Unter zwingenden Bewertungsvorschriften sind Normen gemeint, die den Wert des Entscheidungsgegenstandes unter Ausschaltung richterlichen Ermessens mit einem bestimmten Betrag festlegen (etwa den Einheitswert gemäß § 60 Abs 2 JN, auch in Verbindung mit § 57 JN) oder starre Berechnungsmethoden vorgeben (zum Beispiel §§ 54 Abs 2, 55 Abs 1 bis 3, 56 Abs 3 oder 58 JN). Eine Bewertung, die dem Rekursgericht einen Ermessensspielraum übrig lässt und diesen auch nicht überschreitet, ist für den OGH unüberprüfbar. (T3)Auch; Beisatz: Unter zwingenden Bewertungsvorschriften sind Normen gemeint, die den Wert des Entscheidungsgegenstandes unter Ausschaltung richterlichen Ermessens mit einem bestimmten Betrag festlegen (etwa den Einheitswert gemäß Paragraph 60, Absatz 2, JN, auch in Verbindung mit Paragraph 57, JN) oder starre Berechnungsmethoden vorgeben (zum Beispiel Paragraphen 54, Absatz 2, 55, Absatz eins bis 3, 56 Absatz 3, oder 58 JN). Eine Bewertung, die dem Rekursgericht einen Ermessensspielraum übrig lässt und diesen auch nicht überschreitet, ist für den OGH unüberprüfbar. (T3) TE OGH 1993-04-20 1 Ob 526/93 Auch; Beis wie T2 TE OGH 1993-10-12 5 Ob 82/93 Beis wie T3 TE OGH 1993-12-21 1 Ob 36/93 Auch; Beis wie T2 TE OGH 1994-02-23 3 Ob 13/94 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1994-04-06 9 ObA 93/94 Auch; Beisatz: Keine Überschreitung mangels Vorliegens einer zwingenden Bewertungsvorschrift. (T4) TE OGH 1994-07-12 4 Ob 547/94 TE OGH 1994-04-27 3 Ob 20/94 Vgl auch TE OGH 1994-07-13 3 Ob 36/94 Beis wie T2 TE OGH 1994-06-22 1 Ob 557/94 Auch TE OGH 1994-12-14 7 Ob 556/94 Auch; Beis wie T2 TE OGH 1995-06-13 4 Ob 536/95 TE OGH 1995-07-27 1 Ob 577/95 Auch; Beis wie T2 TE OGH 1997-03-26 3 Ob 78/97k Beis wie T3 nur: Unter zwingenden Bewertungsvorschriften sind Normen gemeint, die den Wert des Entscheidungsgegenstandes unter Ausschaltung richterlichen Ermessens mit einem bestimmten Betrag festlegen (etwa den Einheitswert gemäß § 60 Abs 2 JN, auch in Verbindung mit § 57 JN) oder starre Berechnungsmethoden vorgeben. (T5)Beis wie T3 nur: Unter zwingenden Bewertungsvorschriften sind Normen gemeint, die den Wert des Entscheidungsgegenstandes unter Ausschaltung richterlichen Ermessens mit einem bestimmten Betrag festlegen (etwa den Einheitswert gemäß Paragraph 60, Absatz 2, JN, auch in Verbindung mit Paragraph 57, JN) oder starre Berechnungsmethoden vorgeben. (T5) TE OGH 1997-06-24 1 Ob 171/97x Auch; Beis wie T4 TE OGH 1997-10-29 3 Ob 322/97t Beis wie T5 TE OGH 1998-04-28 10 Ob 152/98w TE OGH 1998-11-26 6 Ob 296/98t Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: § 60 Abs 2 JN. (T6)Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Paragraph 60, Absatz 2, JN. (T6) TE OGH 2002-08-30 3 Ob 187/02z TE OGH 2003-02-24 1 Ob 29/03a Beis wie T3 TE OGH 2004-03-30 4 Ob 61/04f Vgl aber; Beisatz: Das Berufungsgericht darf den Wert des Entscheidungsgegenstands - bezogen auf den objektiven Wert der Streitsache - weder übermäßig hoch noch übermäßig niedrig ansetzen; ist eine solche Fehlbewertung offenkundig, dann ist der Oberste Gerichtshof daran nicht gebunden. (T7) TE OGH 2004-03-17 7 Ob 48/04s TE OGH 2005-08-25 6 Ob 63/05s Beisatz: Das Berufungsgericht hat über den Wert des Entscheidungsgegenstands abzusprechen. Es ist dabei nicht an die Bewertung des Klägers gebunden. Diese Bewertung ist grundsätzlich unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten; Hier: Rechtsstreit über die Löschung oder Aufrechterhaltung einer Wegeservitut. (T8) TE OGH 2006-10-24 10 Ob 33/04g Vgl; Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T8 nur: Das Berufungsgericht hat über den Wert des Entscheidungsgegenstands abzusprechen. Es ist dabei nicht an die Bewertung des Klägers gebunden. Diese Bewertung ist grundsätzlich unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten. (T9) TE OGH 2006-11-28 1 Ob 244/06y Auch; Beisatz: Der Bewertungsausspruch des Berufungsgerichts gemäß § 500 Abs 2 Z 1 ZPO ist unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, wenn zwingende Bewertungsvorschriften nicht verletzt wurden, eine offenkundige Unterbewertung oder Überbewertung nicht vorliegt oder eine Bewertung nicht überhaupt hätte unterbleiben müssen. (T10)Auch; Beisatz: Der Bewertungsausspruch des Berufungsgerichts gemäß Paragraph 500, Absatz 2, Ziffer eins, ZPO ist unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, wenn zwingende Bewertungsvorschriften nicht verletzt wurden, eine offenkundige Unterbewertung oder Überbewertung nicht vorliegt oder eine Bewertung nicht überhaupt hätte unterbleiben müssen. (T10) TE OGH 2007-02-13 4 Ob 22/07z Auch; Beis wie T10 TE OGH 2007-05-30 9 Ob 34/07a TE OGH 2007-06-14 2 Ob 82/07h Auch; Beis wie T7; Beis wie T10 TE OGH 2007-06-14 2 Ob 103/07x Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T10 TE OGH 2008-02-14 4 Ob 13/08b Beis wie T7; Beis wie T9 TE OGH 2008-01-24 2 Ob 247/07y Vgl TE OGH 2008-03-12 7 Ob 19/08g TE OGH 2008-03-27 2 Ob 30/08p Auch; Beis wie T9 TE OGH 2008-07-14 5 Ob 122/08i Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Der Bewertungsausspruch des Gerichts zweiter Instanz ist - auch im Verfahren außer Streitsachen - unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, wenn zwingende Bewertungsvorschriften nicht verletzt wurden, eine offenkundige Unterbewertung oder Überbewertung nicht vorliegt oder eine Bewertung nicht überhaupt hätte unterbleiben müssen. (T11) Beisatz: Hier: Verfahren wegen §§ 52 Abs 1 Z 8, 21 Abs 3 WEG
- (T12)Beisatz: Hier: Verfahren wegen Paragraphen 52, Absatz eins, Ziffer 8, 21, Absatz 3, WEG
- (T12) TE OGH 2008-05-14 5 Ob 91/08f Vgl; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T9; Beis ähnlich wie T11; Beisatz: Hier: Die vom Rekursgericht nicht begründete, offenkundig krasse Unterbewertung des Entscheidungsgegenstands überschreitet eindeutig die Grenzen zulässigen Ermessens. (T13) Bem: Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 8 MRG. (T14)Bem: Verfahren nach Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 8, MRG. (T14) TE OGH 2008-09-16 1 Ob 132/08f Beisatz: Sofern nicht zwingende Bewertungsvorschriften verletzt wurden. (T15) TE OGH 2008-12-17 3 Ob 271/08m TE OGH 2008-12-16 8 Ob 151/08a Beis wie T15 TE OGH 2008-12-17 2 Ob 267/08s Auch; Beis wie T9 TE OGH 2008-12-15 4 Ob 216/08f Beis wie T9; Beisatz: Hier: Feststellung des Bestehens eines Fahrrechts und Einwilligung in die Einverleibung. (T16) TE OGH 2009-01-29 2 Ob 5/09p Auch; Beis wie T7; Auch Beis wie T8 TE OGH 2009-01-27 5 Ob 278/08f Vgl; Beis wie T11; Beisatz: § 59 Abs 2 AußStrG verpflichtet das Rekursgericht (nur) zu einem Bewertungsausspruch. Eine Begründung für diese Bewertung mag im Einzelfall zur Vermeidung eines Verdachts auf einen Ermessensexzess angezeigt sein, ist aber nicht zwingend vorgesehen. Demnach liegt im Fehlen einer Begründung für den Bewertungsausspruch keine Nichtigkeit. (T17)Vgl; Beis wie T11; Beisatz: Paragraph 59, Absatz 2, AußStrG verpflichtet das Rekursgericht (nur) zu einem Bewertungsausspruch. Eine Begründung für diese Bewertung mag im Einzelfall zur Vermeidung eines Verdachts auf einen Ermessensexzess angezeigt sein, ist aber nicht zwingend vorgesehen. Demnach liegt im Fehlen einer Begründung für den Bewertungsausspruch keine Nichtigkeit. (T17) TE OGH 2009-05-19 8 Ob 57/09d Auch; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof ist an die Bewertung des Streitgegenstands durch das Berufungsgericht - und gleichermaßen gemäß § 526 Abs 3 ZPO durch das Rekursgericht - grundsätzlich gebunden. Eine Bindung besteht (nur) dann nicht, wenn das Berufungs-(Rekurs-)gericht zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten hat. Das Berufungs-(Rekurs-)gericht darf den Wert des Entscheidungsgegenstands - bezogen auf den objektiven Wert der Streitsache - weder übermäßig hoch noch übermäßig niedrig ansetzen; ist eine solche Fehlbewertung offenkundig, ist der Oberste Gerichtshof daran nicht gebunden. (T18)Auch; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof ist an die Bewertung des Streitgegenstands durch das Berufungsgericht - und gleichermaßen gemäß Paragraph 526, Absatz 3, ZPO durch das Rekursgericht - grundsätzlich gebunden. Eine Bindung besteht (nur) dann nicht, wenn das Berufungs-(Rekurs-)gericht zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten hat. Das Berufungs-(Rekurs-)gericht darf den Wert des Entscheidungsgegenstands - bezogen auf den objektiven Wert der Streitsache - weder übermäßig hoch noch übermäßig niedrig ansetzen; ist eine solche Fehlbewertung offenkundig, ist der Oberste Gerichtshof daran nicht gebunden. (T18) TE OGH 2009-05-12 5 Ob 91/09g Beis wie T9; Beis wie T10; Beisatz: Nur dann, wenn das Erstgericht über einen 2.000 EUR nicht übersteigenden Streitgegenstand entschieden hätte, wäre der Oberste Gerichtshof an eine höhere Bewertung des Entscheidungsgegenstands durch das Berufungsgericht nicht gebunden, was auch für den Rekurs gegen einen Aufhebungsbeschluss des Gerichts zweiter Instanz gilt. Der vom Berufungsgericht vorgenommenen Korrektur einer offensichtlichen Unterbewertung steht aber auch diese Ausnahmeregelung nicht entgegen. (T19) TE OGH 2009-08-05 9 Ob 25/08d Beisatz: Das Rechtsmittelgericht ist an die Bewertung durch den Kläger (§ 56 Abs 2 JN) nicht gebunden. (T20)Beisatz: Das Rechtsmittelgericht ist an die Bewertung durch den Kläger (Paragraph 56, Absatz 2, JN) nicht gebunden. (T20) Beis wie T18 nur: Allerdings ist der Oberste Gerichtshof an die Bewertung des Streitgegenstands durch das Berufungsgericht - und gleichermaßen gemäß § 526 Abs 3 ZPO durch das Rekursgericht - grundsätzlich gebunden. Eine Bindung besteht (nur) dann nicht, wenn das Berufungs-(Rekurs-)gericht zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten hat. (T21)Beis wie T18 nur: Allerdings ist der Oberste Gerichtshof an die Bewertung des Streitgegenstands durch das Berufungsgericht - und gleichermaßen gemäß Paragraph 526, Absatz 3, ZPO durch das Rekursgericht - grundsätzlich gebunden. Eine Bindung besteht (nur) dann nicht, wenn das Berufungs-(Rekurs-)gericht zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten hat. (T21) TE OGH 2009-12-16 17 Ob 28/09f TE OGH 2009-10-29 2 Ob 68/09b Auch; Veröff: SZ 2009/143 TE OGH 2010-01-26 9 Ob 2/10z Beis wie T9; Beis wie T20 TE OGH 2010-02-17 2 Ob 248/09y Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T18; Beisatz: Gebundenes Ermessen des Berufungsgerichts bei der Bewertung des Streitgegenstands, wobei der objektive Wert der Streitsache ein Bewertungskriterium bildet. (T22) TE OGH 2010-04-21 7 Ob 45/10h Auch TE OGH 2010-06-30 9 Ob 41/10k Auch TE OGH 2010-08-24 2 Ob 124/10i Auch; Beis wie T15; Auch Beis wie T21 TE OGH 2010-11-04 8 Ob 114/10p Auch; Beis wie T21 TE OGH 2011-01-25 1 Ob 4/11m Beis wie T10 TE OGH 2011-04-13 3 Ob 23/11w Auch TE OGH 2011-04-07 2 Ob 55/11v Auch; Beis wie T10; Beis wie T18; Beis wie T22; Vgl Beis wie T16 TE OGH 2011-05-05 2 Ob 64/11t Auch; Beis wie T9 TE OGH 2011-06-09 10 Ob 33/11t Auch TE OGH 2011-06-21 1 Ob 75/11b Beis wie T10 TE OGH 2011-09-29 2 Ob 163/11a Auch; Beis wie T7; Auch Beis wie T9; Auch Beis wie T10; Auch Beis wie T18; Beis wie T22 TE OGH 2012-02-14 10 Ob 3/12g Auch TE OGH 2012-01-19 2 Ob 8/12h TE OGH 2012-04-26 1 Ob 68/12z Beis wie T9 nur: Das Berufungsgericht hat über den Wert des Entscheidungsgegenstands abzusprechen. Diese Bewertung ist grundsätzlich für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten. (T23) TE OGH 2012-03-01 1 Ob 9/12y Auch TE OGH 2012-06-12 4 Ob 95/12t Auch; Beis ähnlich wie T9; Beis ähnlich wie T10 TE OGH 2012-07-11 3 Ob 89/12b Auch; Ähnlich Beis wie T10 TE OGH 2012-09-19 3 Ob 147/12g TE OGH 2012-10-18 4 Ob 176/12d Auch; Beis ähnlich wie T23 TE OGH 2013-01-23 3 Ob 8/13t Vgl aber; Beisatz: Der Verfassungsgerichtshof hob die Wortfolge „§ 60 Abs 2 JN“ in § 500 Abs 3 ZPO als verfassungswidrig auf und sprach aus, dass frühere gesetzliche Bestimmungen nicht wieder in Kraft treten. (T24)Vgl aber; Beisatz: Der Verfassungsgerichtshof hob die Wortfolge „§ 60 Absatz 2, JN“ in Paragraph 500, Absatz 3, ZPO als verfassungswidrig auf und sprach aus, dass frühere gesetzliche Bestimmungen nicht wieder in Kraft treten. (T24) TE OGH 2013-06-20 5 Ob 29/13w Beis wie T23 TE OGH 2013-08-28 6 Ob 142/13w Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Im Verlassenschaftsverfahren hat sich das Rekursgericht an der Höhe der Aktiva und Passiva zu orientieren. (T25) TE OGH 2013-08-27 4 Ob 150/13g Auch; Beis ähnlich wie T7; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis ähnlich wie T10 TE OGH 2013-09-04 7 Ob 134/13a Auch Beis wie T7; Auch Beis wie T10 TE OGH 2014-04-08 3 Ob 52/14i Auch; Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T10; Beis wie T11 TE OGH 2014-04-23 4 Ob 61/14w Auch; Beis wie T8; Vgl auch Beis wie T7; Vgl auch Beis wie T9; Vgl auch Beis wie T10 TE OGH 2014-04-23 5 Ob 67/14k Beis wie T7; Beis wie T10 TE OGH 2014-07-23 3 Ob 100/14y Beis wie T10 TE OGH 2015-01-28 7 Ob 231/14t Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2015-04-23 1 Ob 64/15s Vgl; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T18; Beis wie T20 TE OGH 2015-05-19 5 Ob 102/15h TE OGH 2015-05-20 3 Ob 83/15z Auch TE OGH 2015-08-25 5 Ob 130/15a TE OGH 2015-11-19 2 Ob 160/15s Auch; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T18 TE OGH 2016-04-28 1 Ob 76/16g Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T10 TE OGH 2016-05-24 1 Ob 78/16a TE OGH 2017-02-22 3 Ob 24/17a Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T15; Beis wie T18; Beis wie T21; Beis wie T23 TE OGH 2017-04-20 9 Ob 58/16v TE OGH 2017-07-04 3 Ob 114/17m TE OGH 2017-08-30 3 Ob 22/17g TE OGH 2017-10-25 8 Ob 112/17d Beis wie T23 TE OGH 2018-01-24 3 Ob 6/18f TE OGH 2018-03-28 6 Ob 41/18z Beis wie T15 TE OGH 2018-08-28 8 Ob 102/18k Auch TE OGH 2018-09-26 1 Ob 154/18f Beisatz: Hier: Verfahren zur Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse nach den §§ 81ff EheG. (T26)Beisatz: Hier: Verfahren zur Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse nach den Paragraphen 81 f, f, EheG. (T26) TE OGH 2019-07-31 5 Ob 76/19s Beis wie T21; Beis wie T22; Beis wie T23 TE OGH 2020-04-23 6 Ob 203/19z nur T9; Beisatz: Hier: Rechtsstreit über Kontrollrechte von Kommanditisten einer KEG nach § 166 Abs 1 UGB. (T27)nur T9; Beisatz: Hier: Rechtsstreit über Kontrollrechte von Kommanditisten einer KEG nach Paragraph 166, Absatz eins, UGB. (T27) TE OGH 2020-09-22 4 Ob 144/20k Beisatz: Lauterkeitsrechtliche Unterlassungsansprüche. (T28) TE OGH 2021-08-05 2 Ob 39/21f Anm: Veröff: SZ 2021/75Anmerkung, Veröff: SZ 2021/75 TE OGH 2022-05-24 4 Ob 91/22v Beis wie T4; Beis wie T8; Beis wie T15 TE OGH 2022-06-27 2 Ob 101/22z Vgl; Beis wie T25 TE OGH 2022-06-30 6 Ob 124/22m Vgl; Beis wie T8 TE OGH 2023-07-04 5 Ob 105/23m vgl; Beisatz wie T17 TE OGH 2024-05-15 6 Ob 5/24i Beisatz wie T8 TE OGH 2024-05-23 4 Ob 21/24b Beisatz wie T8 TE OGH 2024-05-27 1 Ob 4/24f Beisatz wie T8 Beisatz: Hier: Keine offenkundige Fehlbewertung, weil es bei Energielieferungsverträgen als Sukzessivlieferungsverträgen mit häufig längerfristigem Zeithorizont nicht allein auf einen Jahresdifferenzbetrag ankommen kann. (T29) TE OGH 2024-05-27 1 Ob 5/24b Beisatz wie T8 TE OGH 2024-10-28 3 Ob 136/24g Beisatz wie T8 TE OGH 2024-10-24 8 Ob 84/24x Beisatz wie T23 TE OGH 2026-01-29 5 Ob 180/25v European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1984:RS0042515