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{'item': ['4Ob121/83', '4Ob144/84', '4Ob82/85', '14Ob227/86', '9ObA192/94', '9ObA28/95', '9ObA99/95', '9ObA182/95', '9ObA115/98x', '9ObA1/99h', '9ObA2

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0053043 Entscheidungsdatum11.12.1984 Geschäftszahl4Ob121/83; 4Ob144/84; 4Ob82/85; 14Ob227/86; 9ObA192/94; 9ObA28/95; 9ObA99/95; 9ObA182/95; 9ObA115/98x; 9ObA1/99h; 9ObA239/02s; 8ObA12/04d; 9ObA50/05a; 9ObA153/11g; 9ObA133/15x; 9ObA70/17k; 8ObA81/20z NormArbVG §2 Abs2; ArbVG §96 Abs1 Z1; ArbVG §102 RechtssatzKündigungen und Entlassungen sind keine Disziplinarmaßnahmen im Sinne des § 102 ArbVG; sie können daher auch nicht Disziplinarstrafen einer gemäß § 96 Abs 1 Z 1 ArbVG oder durch Kollektivvertrag zustande gekommenen Disziplinarordnung sein. Werden sie trotzdem in eine kollektivvertraglich vereinbarte Disziplinarordnung aufgenommen, dann können sie nur als "Regelung der gegenseitigen aus dem Arbeitsverhältnis entspringenden Rechte und Pflichten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer" im Sinne des § 2 Abs 2 Z 2 ArbVG wirksam sein.Kündigungen und Entlassungen sind keine Disziplinarmaßnahmen im Sinne des Paragraph 102, ArbVG; sie können daher auch nicht Disziplinarstrafen einer gemäß Paragraph 96, Absatz eins, Ziffer eins, ArbVG oder durch Kollektivvertrag zustande gekommenen Disziplinarordnung sein. Werden sie trotzdem in eine kollektivvertraglich vereinbarte Disziplinarordnung aufgenommen, dann können sie nur als "Regelung der gegenseitigen aus dem Arbeitsverhältnis entspringenden Rechte und Pflichten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer" im Sinne des Paragraph 2, Absatz 2, Ziffer 2, ArbVG wirksam sein. EntscheidungstexteTE OGH 1984-12-11 4 Ob 121/83 Veröff: SZ 57/193 = RdW 1985,82 (Tomandl) = ZAS 1985,139 (Mayer - Maly) = Arb 10433 Bem: Berichtigung des RS-Textes im Sinne des Entscheidungstextes im März

  1. (T0) TE OGH 1985-02-26 4 Ob 144/84 Veröff: Arb 10410 TE OGH 1985-07-09 4 Ob 82/85 Beisatz: Ausdrückliches Festhalten an der Rechtsansicht 4 Ob 121/
  2. (T1) TE OGH 1987-02-17 14 Ob 227/86 Beisatz: Sie bilden dann eine Beschränkung des dem Arbeitgeber nach den Normen des materiellen Rechts zustehenden Kündigungsrechts und Entlassungsrechts (Arb 9175). (T2) Veröff: WBl 1987,166 = Arb 10606 TE OGH 1994-10-28 9 ObA 192/94 nur: Kündigungen und Entlassungen sind keine Disziplinarmaßnahmen im Sinne des § 102 ArbVG. (T3) Veröff: SZ 67/190nur: Kündigungen und Entlassungen sind keine Disziplinarmaßnahmen im Sinne des Paragraph 102, ArbVG. (T3) Veröff: SZ 67/190 TE OGH 1995-03-29 9 ObA 28/95 Auch; Beisatz: Sie sind somit vom Dienstgeber zu beachten, widrigenfalls eine Beendigungserklärung rechtsunwirksam ist. (T4) TE OGH 1995-08-23 9 ObA 99/95 nur T3; Veröff: SZ 68/140 TE OGH 1996-01-17 9 ObA 182/95 nur T3; Veröff: SZ 69/4 TE OGH 1998-06-24 9 ObA 115/98x nur T3 TE OGH 1999-02-24 9 ObA 1/99h nur T3 TE OGH 2002-12-04 9 ObA 239/02s Auch; nur T3 TE OGH 2005-03-17 8 ObA 12/04d nur T3; Beisatz: Zur Zulässigkeit der Einschränkung des Entlassungsrechts der ÖBB durch die Disziplinarordnung. (T5) TE OGH 2006-02-22 9 ObA 50/05a nur T3 TE OGH 2012-02-27 9 ObA 153/11g Vgl; Bem: Hier: DO der Angestellten der Ärztekammer für Niederösterreich. (T6) TE OGH 2015-11-26 9 ObA 133/15x Auch; Beisatz: Ist jedoch in einer Disziplinarordnung die Entlassung eines Dienstnehmers als Disziplinarmaßnahme vorgesehen und darf diese nur im Rahmen eines Disziplinarverfahrens ausgesprochen werden, sind derartige Regeln vom Dienstgeber zu beachten, widrigenfalls eine Beendigungserklärung unwirksam ist. (T7) TE OGH 2017-07-25 9 ObA 70/17k TE OGH 2021-03-25 8 ObA 81/20z Vgl; Beis wie T7 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1984:RS0053043

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.