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{'item': '10Os206/84; 10Os85/85; 15Os143/88; 15Os108/90; 13Os123/92; 12Os153/94; 15Os56/01 (15Os57/01); 12Os5/02; 11Os31/02; 13Os107/07w; 12Os17/08d;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0093878 Entscheidungsdatum19.11.2025 Geschäftszahl10Os206/84; 10Os85/85; 15Os143/88; 15Os108/90; 13Os123/92; 12Os153/94; 15Os56/01 (15Os57/01); 12Os5/02; 11Os31/02; 13Os107/07w; 12Os17/08d; 13Os113/08d; 14Os144/10y; 14Os184/10f; 15Os135/13m; 15Os83/14s; 13Os142/17g (13Os33/18d); 13Os110/18b; 15Os10/22t; 12Os84/22b; 13Os91/25v NormStGB §133 A StGB §134 StGB §165 RechtssatzBei einer Bank erliegende Gelder ("Giralgeld"), auf die der Berechtigte Anspruch hat und über die er daher, sei es auch auf Kreditbasis, wie etwa im Weg eines Kontokorrentkredites, faktisch jederzeit als effektives Zahlungsmittel zu verfügen vermag, sind entsprechend der ökonomischen Konsequenz von Buchungsvorgängen, die als unmittelbare Folge zur sofort wirksamen Erhöhung oder Schmälerung des solcherart verfügbaren Geldvermögens des Kontoinhabers führen, bei einer im Strafrecht auch insoweit gebotenen wirtschaftlicher Betrachtungsweise in teleologischer Auslegung dem Begriff "Gut" zuzurechnen. EntscheidungstexteTE OGH 1985-03-05 10 Os 206/84 Veröff: EvBl 1985/104 S 502 = SSt 56/17 = JBl 1985,688 (zustimmend Liebscher); hiezu kritisch Kienapfel ÖJZ 1985,487 TE OGH 1985-10-29 10 Os 85/85 Vgl auch TE OGH 1989-01-31 15 Os 143/88 Vgl auch; Beisatz: Spareinlage als "Giralgeld". (T1) TE OGH 1990-10-30 15 Os 108/90 Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: JBl 1991,808 TE OGH 1993-07-14 13 Os 123/92 Vgl auch TE OGH 1995-03-23 12 Os 153/94 Vgl auch; Beisatz: Die dolose Umbuchung eines aufgrund einer Fehlbuchung der kontoführenden Bank entstandenen Scheinguthabens auf ein Sparkonto ist als Betrug zu beurteilen; eine Unterstellung unter § 134 StGB kommt nur im Fall einer Fehlüberweisung in Betracht. (T2)Vgl auch; Beisatz: Die dolose Umbuchung eines aufgrund einer Fehlbuchung der kontoführenden Bank entstandenen Scheinguthabens auf ein Sparkonto ist als Betrug zu beurteilen; eine Unterstellung unter Paragraph 134, StGB kommt nur im Fall einer Fehlüberweisung in Betracht. (T2) TE OGH 2001-08-23 15 Os 56/01 Auch; Beisatz: Gut und damit taugliches Tatobjekt im Sinn des § 133 Abs 1 StGB sind neben körperlichen Sachen auch bei einer Bank erliegende Gelder (Giralgeld), über die der Berechtigte, sei es auch bloß auf Kreditbasis, faktisch jederzeit verfügen kann. (T3)Auch; Beisatz: Gut und damit taugliches Tatobjekt im Sinn des Paragraph 133, Absatz eins, StGB sind neben körperlichen Sachen auch bei einer Bank erliegende Gelder (Giralgeld), über die der Berechtigte, sei es auch bloß auf Kreditbasis, faktisch jederzeit verfügen kann. (T3) TE OGH 2002-06-26 12 Os 5/02 Auch TE OGH 2002-09-03 11 Os 31/02 Auch; Beisatz: Giralgeld ist grundsätzlich veruntreuungsfähiges Gut im Sinn des § 133 StGB. (T4)Auch; Beisatz: Giralgeld ist grundsätzlich veruntreuungsfähiges Gut im Sinn des Paragraph 133, StGB. (T4) TE OGH 2007-11-07 13 Os 107/07w Vgl auch; Beis wie T4 TE OGH 2008-03-13 12 Os 17/08d Vgl auch TE OGH 2008-08-27 13 Os 113/08d Vgl auch TE OGH 2010-12-28 14 Os 144/10y Vgl TE OGH 2011-07-06 14 Os 184/10f Vgl auch TE OGH 2014-02-19 15 Os 135/13m Auch TE OGH 2014-08-27 15 Os 83/14s Auch TE OGH 2018-03-14 13 Os 142/17g Auch TE OGH 2018-02-13 13 Os 110/18b Auch TE OGH 2022-07-27 15 Os 10/22t Vgl TE OGH 2022-12-07 12 Os 84/22b Vgl TE OGH 2025-11-19 13 Os 91/25v vgl; Beisatz: Anhand der im Vermögensstrafrecht gebotenen wirtschaftlichen Betrachtungsweise beurteilt kommen durch eine Vortat iSd § 165 StGB erworbene Buchgeldbeträge auch bei negativem Kontosaldo durch eine Erhöhung des verfügbaren Giralgeldbetrags (die etwa die Wiederausnutzbarkeit eines Kontokorrentkredits ermöglicht) als "Vermögensbestandteil Buchgeld" als taugliche Tatobjekte einer Geldwäschereihandlung in Betracht. (T5)vgl; Beisatz: Anhand der im Vermögensstrafrecht gebotenen wirtschaftlichen Betrachtungsweise beurteilt kommen durch eine Vortat iSd Paragraph 165, StGB erworbene Buchgeldbeträge auch bei negativem Kontosaldo durch eine Erhöhung des verfügbaren Giralgeldbetrags (die etwa die Wiederausnutzbarkeit eines Kontokorrentkredits ermöglicht) als "Vermögensbestandteil Buchgeld" als taugliche Tatobjekte einer Geldwäschereihandlung in Betracht. (T5) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1985:RS0093878

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.