OGH Rechtssatz RS0012380 (6Ob699/85 u. a.)
RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0012380 Entscheidungsdatum23.02.2009 Geschäftszahl6Ob699/85; 10Ob519/87; 8Ob690/89; 1Ob90/01v; 6Ob16/03a (6Ob59/03z); 6Ob174/05i; 5Ob121/07s; 8Ob112/08s NormABGB §564 ABGB §565 RechtssatzDie Person des Erben muss nicht namentlich genannt sein, sondern es genügt Bestimmbarkeit. Ob eine ausreichende Bestimmbarkeit vorliegt, ist eine mit Hilfe der Auslegung zu lösende Frage.
EntscheidungstexteTE OGH 1985-11-14 6 Ob 699/85 Veröff: SZ 58/179 = JBl 1986,379 = EvBl 1986/175 S 754 TE OGH 1989-01-30 10 Ob 519/87 nur: Die Person des Erben muss nicht namentlich genannt sein, sondern es genügt Bestimmbarkeit. (T1) TE OGH 1990-08-30 8 Ob 690/89 Beisatz: Die Einsetzung der "Freunschaft", der "Familie" von "Verwandten" sowie auch die Anführung von Vornamen reicht grundsätzlich völlig hin. Läßt sich Eindeutigkeit nicht erzielen, so ist zwisch den in Betracht kommenden Personene zu teilen. (T2) Veröff: SZ 63/148 = NZ 1992,69 TE OGH 2001-04-24 1 Ob 90/01v TE OGH 2003-04-24 6 Ob 16/03a Beisatz: Unter Berücksichtigung der Umstände des konkret zu beurteilenden Einzelfalles. (T3) TE OGH 2005-08-25 6 Ob 174/05i nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Das Verlassenschaftsgericht hat zu prüfen, ob die letztwillige Verfügung, auf die sich der Erbansprecher beruft, eine entsprechende Erbeinsetzung enthält, die zur Einantwortung führen kann. Die ausreichende Bestimmbarkeit der letztwilligen Verfügung ist eine mit Hilfe der Auslegung zu lösende Rechtsfrage. (T4) TE OGH 2007-10-02 5 Ob 121/07s Ähnlich; Beisatz: Hier: fideikommissarische Substitution. (T5) TE OGH 2009-02-23 8 Ob 112/08s nur T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1985:RS0012380