RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0093803 Entscheidungsdatum23.01.1986 Geschäftszahl12Os174/85; 13Os92/86; 14Os26/88 (14Os27/88); 13Os41/89; 11Os120/89 (11Os121/89); 14Os72/92 (14Os73/92); 15Os130/93; 12Os86/94; 11Os157/96; 12Os42/04; 11Os141/06d; 11Os44/07s; 14Os78/13x; 12Os142/16y; 12Os92/17x; 12Os82/17a; 12Os103/17i; 12Os117/17y; 15Os31/18z; 15Os60/18i; 14Os109/19i; 14Os87/21g NormStGB §142 A; StPO §282 Aa RechtssatzGewalt und Drohung sind beim Verbrechen des Raubes rechtlich gleichwertige Begehungsformen. Es handelt sich um einen alternativen Mischtatbestand, bei dem die irrtümliche Annahme nur einer der beiden urteilsmäßig festgestellten Alternativen nicht gesondert mit Nichtigkeitsbeschwerde angefochten werden kann. EntscheidungstexteTE OGH 1986-01-23 12 Os 174/85 Veröff: SSt 57/3 TE OGH 1986-07-03 13 Os 92/86 Vgl auch; Beisatz: Feststellungsmängel bei einem der alternativ erforderlichen Begehungsmittel auch ohne Nachteil im Sinn des § 290 Abs 1 StPO. (T1)Vgl auch; Beisatz: Feststellungsmängel bei einem der alternativ erforderlichen Begehungsmittel auch ohne Nachteil im Sinn des Paragraph 290, Absatz eins, StPO. (T1) TE OGH 1989-03-14 14 Os 26/88 Vgl auch; Beisatz: Gewalt und Drohung sind (auch) beim Verbrechen nach § 203 Abs 1 StGB rechtlich gleichwertige Begehungsformen. (T2)Vgl auch; Beisatz: Gewalt und Drohung sind (auch) beim Verbrechen nach Paragraph 203, Absatz eins, StGB rechtlich gleichwertige Begehungsformen. (T2) TE OGH 1989-05-18 13 Os 41/89 TE OGH 1989-12-19 11 Os 120/89 Beisatz: Hier: Zu § 131 StGB. (T3)Beisatz: Hier: Zu Paragraph 131, StGB. (T3) TE OGH 1992-06-30 14 Os 72/92 Vgl auch TE OGH 1993-10-14 15 Os 130/93 nur: Gewalt und Drohung sind beim Verbrechen des Raubes rechtlich gleichwertige Begehungsformen. (T4) TE OGH 1994-06-30 12 Os 86/94 Vgl auch; Beisatz: Bei Annahme mehrerer gleichwertiger Begehungsformen einselben und desselben Delikts (wie hier von Vergewaltigungen nach § 201 Abs 1 StGB durch Gewaltanwendung zwecks Abnötigung des Beischlafs und einer entsprechend gleichzusetzenden Handlung) liegt dem Täter rechtlich ohnehin nur eine Straftat zur Last. (T5)Vgl auch; Beisatz: Bei Annahme mehrerer gleichwertiger Begehungsformen einselben und desselben Delikts (wie hier von Vergewaltigungen nach Paragraph 201, Absatz eins, StGB durch Gewaltanwendung zwecks Abnötigung des Beischlafs und einer entsprechend gleichzusetzenden Handlung) liegt dem Täter rechtlich ohnehin nur eine Straftat zur Last. (T5) TE OGH 1996-12-17 11 Os 157/96 nur T4 TE OGH 2004-05-27 12 Os 42/04 Auch TE OGH 2007-01-23 11 Os 141/06d Vgl auch; Beisatz: Hier: Fälschliche Annahme auch von Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib und Leben gereicht nicht zum Nachteil des Angeklagten. (T6) TE OGH 2007-10-23 11 Os 44/07s Vgl auch; Beis wie T6 TE OGH 2013-06-11 14 Os 78/13x Auch TE OGH 2017-01-26 12 Os 142/16y Auch TE OGH 2017-09-21 12 Os 92/17x Auch TE OGH 2017-09-21 12 Os 82/17a Auch TE OGH 2017-11-16 12 Os 103/17i Auch TE OGH 2017-11-16 12 Os 117/17y Auch TE OGH 2018-04-12 15 Os 31/18z Auch TE OGH 2018-06-27 15 Os 60/18i Auch TE OGH 2019-01-14 14 Os 109/19i Vgl TE OGH 2021-09-14 14 Os 87/21g Vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1986:RS0093803
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