OGH Rechtssatz RS0040191 (6Ob707/84 u. a.)
RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0040191 Entscheidungsdatum28.01.2026 Geschäftszahl6Ob707/84; 8Ob504/87; 2Ob141/98v; 4Ob150/12f; 8Ob66/13h; 10Ob31/17g; 1Ob142/17i; 5Ob178/23x; 7Ob167/24w; 6Ob185/24k NormZPO §261 Abs3 ZPO §514 B RechtssatzEs kann dem Beklagten, der rechtzeitig die heilbare Unzuständigkeit eingewendet hat, trotz des Obsiegens in der Sache auch nicht die Beschwer an der Bekämpfung der - ausdrücklichen oder stillschweigenden - Bejahung der Zuständigkeit durch das Erstgericht abgesprochen werden. Er ist durch die seiner Einrede nicht Rechnung tragende Bejahung der Zuständigkeit des Erstgerichtes solange beschwert, als die klagsabweisende Sachentscheidung nicht rechtskräftig ist.
EntscheidungstexteTE OGH 1986-02-20 6 Ob 707/84 TE OGH 1987-07-08 8 Ob 504/87 Veröff: JBl 1989,796 TE OGH 1998-07-02 2 Ob 141/98v Beisatz: Hier: Unzulässigkeit des streitigen Rechtsweges. (T1) TE OGH 2012-10-18 4 Ob 150/12f Vgl; Beis wie T1 TE OGH 2013-12-17 8 Ob 66/13h Auch; Beisatz: Hier: Abweisung der Einrede der Unzulässigkeit des Rechtswegs. (T2) TE OGH 2017-07-18 10 Ob 31/17g Auch; Beis wie T1 TE OGH 2017-08-30 1 Ob 142/17i Auch; Beisatz: Der Beklagte ist durch den in die Hauptsachenentscheidung aufgenommenen Beschluss des Erstgerichts, mit dem die Einrede der Unzulässigkeit des Rechtswegs (im engeren Sinn) „verworfen“ wurde, beschwert. Hat er diesen nicht bekämpft, steht die Zulässigkeit des streitigen Rechtswegs bindend fest. (T3) TE OGH 2024-07-04 5 Ob 178/23x Beisatz wie T2 TE OGH 2024-11-20 7 Ob 167/24w vgl TE OGH 2026-01-28 6 Ob 185/24k vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1986:RS0040191