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{'item': '14Ob87/86; 1Ob527/94; 3Ob512/95; 1Ob574/95; 10Ob335/97f; 7Ob179/99w; 5Ob15/00t; 8Ob18/01g; 6Ob52/03w; 7Ob304/04p; 6Ob18/06z; 4Ob151/07w; 1Ob

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0041331 Entscheidungsdatum18.12.2025 Geschäftszahl14Ob87/86; 1Ob527/94; 3Ob512/95; 1Ob574/95; 10Ob335/97f; 7Ob179/99w; 5Ob15/00t; 8Ob18/01g; 6Ob52/03w; 7Ob304/04p; 6Ob18/06z; 4Ob151/07w; 1Ob245/08y; 8Ob13/10k; 2Ob167/10p; 8ObA19/11v; 6Ob77/11h; 9Ob33/12m; 3Ob167/13z; 10Ob11/14m; 10Ob33/16z; 9ObA56/16z; 9Ob61/16k; 6Ob240/16m; 7Ob86/18z; 3Ob181/18s; 5Ob185/18v; 6Ob3/19p; 8ObA24/20t; 2Ob220/20x; 8Ob4/22d; 9Ob72/21k; 5Ob189/21m; 10Ob40/21m; 10Ob29/21v; 6Ob29/22s; 5Ob131/23k; 3Ob151/25i; 8Ob151/24z; 5Ob141/25h NormZPO §411 RechtssatzDie Voraussetzungen für eine materielle Bindungswirkung liegen unter anderem dann vor, wenn das Begehren das begriffliche Gegenteil des bereits rechtskräftig entschiedenen Anspruches ist. Das Ausmaß der Bindungswirkung wird zwar nur durch den Urteilsspruch bestimmt, doch sind die Entscheidungsgründe zur Auslegung und Individualisierung des rechtskräftig entschiedenen Anspruchs heranzuziehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Rechtskraftwirkung eines abweisenden Urteils festgestellt werden soll. EntscheidungstexteTE OGH 1986-06-03 14 Ob 87/86 TE OGH 1994-08-29 1 Ob 527/94 Vgl; nur: Die Voraussetzungen für eine materielle Bindungswirkung liegen unter anderem dann vor, wenn das Begehren das begriffliche Gegenteil des bereits rechtskräftig entschiedenen Anspruches ist. (T1) Beisatz: Die Einmaligkeitswirkung greift jedoch nur dort ein, wo es sich beim zweiten Begehren um die reine Negation des ersten handelt. (T2) TE OGH 1995-03-13 3 Ob 512/95 nur T1 TE OGH 1995-10-17 1 Ob 574/95 nur: Das Ausmaß der Bindungswirkung wird zwar nur durch den Urteilsspruch bestimmt, doch sind die Entscheidungsgründe zur Auslegung und Individualisierung des rechtskräftig entschiedenen Anspruchs heranzuziehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Rechtskraftwirkung eines abweisenden Urteils festgestellt werden soll. (T3) TE OGH 1997-12-16 10 Ob 335/97f Vgl; nur T1; Beis wie T2 TE OGH 1999-07-14 7 Ob 179/99w TE OGH 2000-01-25 5 Ob 15/00t Auch; nur T3 TE OGH 2001-02-15 8 Ob 18/01g nur: Die Voraussetzungen für eine materielle Bindungswirkung liegen unter anderem dann vor, wenn das Begehren das begriffliche Gegenteil des bereits rechtskräftig entschiedenen Anspruches ist. (T4) TE OGH 2003-10-23 6 Ob 52/03w Auch TE OGH 2004-12-22 7 Ob 304/04p Vgl auch TE OGH 2006-04-06 6 Ob 18/06z Auch; Veröff: SZ 2006/57 TE OGH 2007-10-02 4 Ob 151/07w nur T3 TE OGH 2009-06-30 1 Ob 245/08y Auch; nur T3 TE OGH 2010-12-21 8 Ob 13/10k Auch; Beisatz: Das Ausmaß der Bindungswirkung wird grundsätzlich nur durch den Urteilsspruch bestimmt; für dessen Auslegung sind erforderlichenfalls die Entscheidungsgründe heranzuziehen. (T5) TE OGH 2011-02-17 2 Ob 167/10p nur T3 TE OGH 2011-06-29 8 ObA 19/11v Auch; Beisatz: Zur Individualisierung des Anspruchs sind die rechtserzeugenden Tatsachen und der rechtliche Subsumtionsschluss heranzuziehen. (T6) TE OGH 2011-07-18 6 Ob 77/11h nur: Das Ausmaß der Bindungswirkung wird zwar nur durch den Urteilsspruch bestimmt, doch sind die Entscheidungsgründe zur Auslegung und Individualisierung des rechtskräftig entschiedenen Anspruchs heranzuziehen. (T7) TE OGH 2013-02-21 9 Ob 33/12m nur T7 TE OGH 2013-10-29 3 Ob 167/13z Auch; Beisatz: Hier: Unterhaltsklage - Oppositionsklage aufgrund Verwirkung: Bindungswirkung bejaht. (T8) TE OGH 2014-04-23 10 Ob 11/14m Vgl auch TE OGH 2016-06-28 10 Ob 33/16z Auch TE OGH 2017-02-28 9 ObA 56/16z Auch TE OGH 2017-03-24 9 Ob 61/16k Auch; nur T1; nur T4; Beisatz: Hier: Außerstreitverfahren. (T9) TE OGH 2017-08-29 6 Ob 240/16m Auch; nur T1 TE OGH 2018-05-24 7 Ob 86/18z Vgl aber TE OGH 2018-11-21 3 Ob 181/18s Auch; nur T1; Beis wie T2 TE OGH 2018-11-06 5 Ob 185/18v Vgl auch; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Unterhaltsverfahren; materielle Bindungswirkung eines rechtskräftig abgewiesenen Unterhaltserhebungsantrags. (T10) TE OGH 2019-01-24 6 Ob 3/19p Vgl; nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Steht demgegenüber die nunmehrige Klage mit dem ergangenen Urteil nur in einem Unvereinbarkeitsverhältnis in dem Sinne, dass der rechtskräftig entschiedene Anspruch eine Vorfrage für den nunmehrigen Prozess bildet, greift nicht die Einmaligkeitswirkung, sondern die Bindungswirkung der materiellen Rechtskraft ein. (T11) TE OGH 2020-04-24 8 ObA 24/20t Vgl; Beisatz: Hier: materielle Bindungswirkung der Feststellung, dass im Zeitpunkt der Entlassung einer Arbeitnehmerin kein Kündigungs- und Entlassungsschutz nach § 10 bzw § 12 MSchG bestand. (T12)Vgl; Beisatz: Hier: materielle Bindungswirkung der Feststellung, dass im Zeitpunkt der Entlassung einer Arbeitnehmerin kein Kündigungs- und Entlassungsschutz nach Paragraph 10, bzw Paragraph 12, MSchG bestand. (T12) TE OGH 2021-05-26 2 Ob 220/20x TE OGH 2022-01-25 8 Ob 4/22d Beis wie T5 TE OGH 2022-04-27 9 Ob 72/21k nur T3 TE OGH 2022-04-21 5 Ob 189/21m TE OGH 2022-05-24 10 Ob 40/21m Vgl TE OGH 2022-05-24 10 Ob 29/21v nur T3 TE OGH 2022-06-22 6 Ob 29/22s Vgl TE OGH 2024-04-02 5 Ob 131/23k vgl; Beisatz wie T1; Beisatz wie T3 TE OGH 2025-10-28 3 Ob 151/25i nur: Das Ausmaß der Bindungswirkung eines rechtskräftigen Urteils wird grundsätzlich durch den Urteilsspruch bestimmt. (T13) TE OGH 2025-08-12 8 Ob 151/24z vgl TE OGH 2025-12-18 5 Ob 141/25h nur T3 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1986:RS0041331

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.