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{'item': '11Os138/86; 11Nds147/86 (11Ns20/86); 15Os187/87 (15Os188/87); 15Ns17/94; 14Os92/97; 13Ns23/99 (13Ns64/99); 14Ns22/06f; 12Ns60/06d; 13Os138/0

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0097037 Entscheidungsdatum24.11.2025 Geschäftszahl11Os138/86; 11Nds147/86 (11Ns20/86); 15Os187/87 (15Os188/87); 15Ns17/94; 14Os92/97; 13Ns23/99 (13Ns64/99); 14Ns22/06f; 12Ns60/06d; 13Os138/07d; 14Os35/08s; 14Os43/08t; 1Präs2690-753/09k; 1Präs2690-4437/10a; 15Ns72/11y; 13Ns86/11t; 11Ns64/12v; 15Ns37/13d; 14Ns41/13k; 11Ns72/13x; 11Ns12/14z; 14Ns21/14w; 13Ns25/15b; 13Ns43/15z; 14Ns113/15a; 11Ns101/15i; 15Ns5/16b; 12Ns8/16x; 11Ns29/16b; 12Ns86/16t; 12Ns87/16i; 13Ns4/17t; 14Ns16/17i; 14Ns94/17k; 15Ns63/19m; 12Ns78/19w; 11Ns37/21m; 13Ns37/21a; 15Ns72/21p; 14Ns89/21f; 14Ns40/22a; 14Ns106/22g; 14Ns2/23i; 13Ns11/23f; 12Ns69/23b; 14Ns66/24b; 14Ns6/25f; 14Ns21/25m; 13Ns74/25y NormStPO §39 B StPO §43 ff StPO §43 B StPO §62 StPO §63 A StPO §72 StPO §73 StPO §74 RechtssatzBefangenheitsüberlegungen rechtfertigen keine Delegierung. Alle mit Befangenheit zusammenhängenden Verfahrenshandlungen sind abschließend in den §§ 72 bis 74a StPO geregelt (so auch 9 Os 118/75). Befangenheitsanträgen kann - etwa aus bestimmten, von der rechtstreuen Bevölkerung an die Unparteilichkeit der Gerichte gestellten Erfordernissen zu messenden Gründen - auch dann stattgeben werden, wenn der einzelne Richter seine Objektivität nicht in Zweifel zieht.Befangenheitsüberlegungen rechtfertigen keine Delegierung. Alle mit Befangenheit zusammenhängenden Verfahrenshandlungen sind abschließend in den Paragraphen 72 bis 74 a StPO geregelt (so auch 9 Os 118/75). Befangenheitsanträgen kann - etwa aus bestimmten, von der rechtstreuen Bevölkerung an die Unparteilichkeit der Gerichte gestellten Erfordernissen zu messenden Gründen - auch dann stattgeben werden, wenn der einzelne Richter seine Objektivität nicht in Zweifel zieht. EntscheidungstexteTE OGH 1986-09-15 11 Os 138/86 Veröff: SSt 57/64 TE OGH 1986-11-04 11 Nds 147/86 nur: Befangenheitsüberlegungen rechtfertigen keine Delegierung. Alle mit Befangenheit zusammenhängenden Verfahrenshandlungen sind abschließend in den §§ 72 bis 74a StPO geregelt (so auch 9 Os 118/75). (T1)nur: Befangenheitsüberlegungen rechtfertigen keine Delegierung. Alle mit Befangenheit zusammenhängenden Verfahrenshandlungen sind abschließend in den Paragraphen 72 bis 74 a StPO geregelt (so auch 9 Os 118/75). (T1) TE OGH 1988-01-19 15 Os 187/87 nur T1 TE OGH 1994-12-15 15 Ns 17/94 Vgl auch TE OGH 1997-08-05 14 Os 92/97 Vgl auch; nur T1 TE OGH 1999-10-20 13 Ns 23/99 Auch; nur: Befangenheitsüberlegungen rechtfertigen keine Delegierung. (T2) TE OGH 2006-04-04 14 Ns 22/06f Auch; nur T1 TE OGH 2006-09-21 12 Ns 60/06d Vgl auch; nur T2; Beisatz: Die Bestimmungen über die Befangenheit (§§ 72 bis 74a StPO) sind von jenen über die Delegierung (§§ 62 und 63 StPO) zu trennen. (T3)Vgl auch; nur T2; Beisatz: Die Bestimmungen über die Befangenheit (Paragraphen 72 bis 74 a StPO) sind von jenen über die Delegierung (Paragraphen 62 und 63 StPO) zu trennen. (T3) TE OGH 2008-01-16 13 Os 138/07d Auch; nur T1 TE OGH 2008-04-15 14 Os 35/08s nur T1; Beisatz: Daraus folgt, dass die §§ 62 und 63 StPO (aF) niemals herangezogen werden können, wenn - abgesehen vom hier nicht in Rede stehenden Fall des § 62 letzter Satz StPO (aF) - die Befangenheit oder der Anschein der Befangenheit einer Gerichtsperson in Frage stehen. Die Befangenheit ist also Kraft der Spezialbestimmungen der §§ 72 bis 74a StPO (aF) aus der Delegierungsbefugnis herausgenommen. (T4)nur T1; Beisatz: Daraus folgt, dass die Paragraphen 62 und 63 StPO (aF) niemals herangezogen werden können, wenn - abgesehen vom hier nicht in Rede stehenden Fall des Paragraph 62, letzter Satz StPO (aF) - die Befangenheit oder der Anschein der Befangenheit einer Gerichtsperson in Frage stehen. Die Befangenheit ist also Kraft der Spezialbestimmungen der Paragraphen 72 bis 74 a StPO (aF) aus der Delegierungsbefugnis herausgenommen. (T4) TE OGH 2008-05-13 14 Os 43/08t Auch; nur T1; Beisatz: Die mit dem BGBl I 2004/19 (Strafprozessreformgesetz ab 2008) bewirkte Gesetzesänderung bietet keine Grundlage, von dieser Rechtsprechung abzugehen. (T5)Auch; nur T1; Beisatz: Die mit dem BGBl römisch eins 2004/19 (Strafprozessreformgesetz ab 2008) bewirkte Gesetzesänderung bietet keine Grundlage, von dieser Rechtsprechung abzugehen. (T5) Beisatz: Die mit Befangenheit von Richtern zusammenhängenden Verfahrenshandlungen sind in den speziellen Vorschriften der §§ 43 bis 45 StPO nF abschließend geregelt, weshalb Befangenheitsüberlegungen eine Delegierung nach § 39 Abs 1 StPO nF (abgesehen vom hier nicht aktuellen Fall des § 39 Abs 1 zweiter Satz StPO nF) nicht rechtfertigen können. Eine Delegierung käme selbst dann nicht in Betracht, wenn alle Richter des zuständigen Gerichts befangen wären, weil dies eine Vernachlässigung des in den §§ 44 f StPO nF (siehe auch § 183 Geo) vorgeschriebenen Verfahrens wäre. (T6)Beisatz: Die mit Befangenheit von Richtern zusammenhängenden Verfahrenshandlungen sind in den speziellen Vorschriften der Paragraphen 43 bis 45 StPO nF abschließend geregelt, weshalb Befangenheitsüberlegungen eine Delegierung nach Paragraph 39, Absatz eins, StPO nF (abgesehen vom hier nicht aktuellen Fall des Paragraph 39, Absatz eins, zweiter Satz StPO nF) nicht rechtfertigen können. Eine Delegierung käme selbst dann nicht in Betracht, wenn alle Richter des zuständigen Gerichts befangen wären, weil dies eine Vernachlässigung des in den Paragraphen 44, f StPO nF (siehe auch Paragraph 183, Geo) vorgeschriebenen Verfahrens wäre. (T6) TE OGH 2009-02-19 1 Präs 2690-753/09k Vgl auch; Beisatz: Die mit Befangenheit von Richtern zusammenhängenden Verfahrenshandlungen sind in den speziellen Vorschriften der §§ 43 bis 45 StPO abschließend geregelt, weshalb Befangenheitsüberlegungen eine Delegierung nach § 39 Abs 1 StPO nicht rechtfertigen können. Die Ausnahme des § 39 Abs 1 zweiter Satz StPO von diesem Grundsatz (ein gegen einen Richter desselben Gerichts geführtes Verfahren) liegt hier nicht vor. (T7)Vgl auch; Beisatz: Die mit Befangenheit von Richtern zusammenhängenden Verfahrenshandlungen sind in den speziellen Vorschriften der Paragraphen 43 bis 45 StPO abschließend geregelt, weshalb Befangenheitsüberlegungen eine Delegierung nach Paragraph 39, Absatz eins, StPO nicht rechtfertigen können. Die Ausnahme des Paragraph 39, Absatz eins, zweiter Satz StPO von diesem Grundsatz (ein gegen einen Richter desselben Gerichts geführtes Verfahren) liegt hier nicht vor. (T7) TE OGH 2010-09-07 1 Präs 2690-4437/10a Auch; Beis wie T7 nur: Die mit Befangenheit von Richtern zusammenhängenden Verfahrenshandlungen sind in den speziellen Vorschriften der §§ 43 bis 45 StPO abschließend geregelt, weshalb Befangenheitsüberlegungen eine Delegierung nach § 39 Abs 1 StPO nicht rechtfertigen können. (T8)Auch; Beis wie T7 nur: Die mit Befangenheit von Richtern zusammenhängenden Verfahrenshandlungen sind in den speziellen Vorschriften der Paragraphen 43 bis 45 StPO abschließend geregelt, weshalb Befangenheitsüberlegungen eine Delegierung nach Paragraph 39, Absatz eins, StPO nicht rechtfertigen können. (T8) Beisatz: Ebensowenig können Befangenheitsüberlegungen einen im Gesetz nicht vorgesehenen Übergang der Entscheidungsbefugnis an den Obersten Gerichtshof bewirken. (T9) TE OGH 2011-11-14 15 Ns 72/11y Vgl auch; nur T2 TE OGH 2012-01-05 13 Ns 86/11t Auch; Beis ähnlich wie T6 TE OGH 2012-11-16 11 Ns 64/12v Auch; nur ähnlich T8 TE OGH 2013-06-28 15 Ns 37/13d nur T2 TE OGH 2013-07-02 14 Ns 41/13k Vgll nur T2 TE OGH 2013-11-14 11 Ns 72/13x Auch; Beis wie T8 TE OGH 2014-03-04 11 Ns 12/14z Auch; Beis wie T8 TE OGH 2014-04-08 14 Ns 21/14w Vgl TE OGH 2015-04-20 13 Ns 25/15b Vgl TE OGH 2015-06-09 13 Ns 43/15z Auch; nur T2 TE OGH 2015-12-09 14 Ns 113/15a Auch; nur T2 TE OGH 2015-12-10 11 Ns 101/15i Auch; nur T2 TE OGH 2016-01-22 15 Ns 5/16b Auch; nur T2 TE OGH 2016-03-30 12 Ns 8/16x TE OGH 2016-04-19 11 Ns 29/16b Auch TE OGH 2016-12-12 12 Ns 86/16t nur T2 TE OGH 2016-12-22 12 Ns 87/16i Auch TE OGH 2017-01-19 13 Ns 4/17t TE OGH 2017-03-28 14 Ns 16/17i Auch TE OGH 2018-02-02 14 Ns 94/17k Auch TE OGH 2019-11-14 15 Ns 63/19m Vgl TE OGH 2019-11-19 12 Ns 78/19w Vgl TE OGH 2021-04-20 11 Ns 37/21m Vgl; Beisatz: Befangenheitsüberlegungen (hier: § 126 Abs 4 StPO iVm § 47 Abs 1 Z 3 StPO) und Einwände gegen die Sachkunde eines Sachverständigen rechtfertigen keine Delegierung. (T10)Vgl; Beisatz: Befangenheitsüberlegungen (hier: Paragraph 126, Absatz 4, StPO in Verbindung mit Paragraph 47, Absatz eins, Ziffer 3, StPO) und Einwände gegen die Sachkunde eines Sachverständigen rechtfertigen keine Delegierung. (T10) TE OGH 2021-04-26 13 Ns 37/21a Vgl TE OGH 2021-10-04 15 Ns 72/21p Vgl; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2021-11-25 14 Ns 89/21f Vgl; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2022-05-11 14 Ns 40/22a Vgl; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2022-12-27 14 Ns 106/22g Vgl; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2023-01-19 14 Ns 2/23i Vgl; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2023-02-07 13 Ns 11/23f Vgl TE OGH 2023-12-19 12 Ns 69/23b vgl TE OGH 2024-12-17 14 Ns 66/24b vgl TE OGH 2025-02-11 14 Ns 6/25f vgl TE OGH 2025-04-14 14 Ns 21/25m vgl TE OGH 2025-11-24 13 Ns 74/25y vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1986:RS0097037

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