RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum15.12.1986 Geschäftszahl10Os145/86; 14Os77/88; 13Os54/88; 11Os88/88; 14Os169/88; 13Os20/89; 14Os150/88; 15Os54/91; 13Os66/93; 11Os14/96 NormFinStrG §19 Abs1; SGG nF §13 Abs2 Satz3; RechtssatzWird wegen Gefährdung der Wiedereingliederung eines dem Mißbrauch eines Suchtgiftes ergebenen Verurteilten von der Verhängung einer Wertersatzstrafe abgesehen (§ 13 Abs 2 dritter Satz in Verbindung mit § 12 Abs 5 vierter Satz SGG nF), so kann insoweit die zwingend das Gegenteil anordnende Vorschrift des § 19 Abs 1 FinStrG aus Gründen der Logik nicht weiterbestehen.Wird wegen Gefährdung der Wiedereingliederung eines dem Mißbrauch eines Suchtgiftes ergebenen Verurteilten von der Verhängung einer Wertersatzstrafe abgesehen (Paragraph 13, Absatz 2, dritter Satz in Verbindung mit Paragraph 12, Absatz 5, vierter Satz SGG nF), so kann insoweit die zwingend das Gegenteil anordnende Vorschrift des Paragraph 19, Absatz eins, FinStrG aus Gründen der Logik nicht weiterbestehen. EntscheidungstexteTE OGH 1986/12/15 10 Os 145/86 Veröff: EvBl 1987/127 S 453 = RZ 1987/49 S 180 TE OGH 1988/06/29 14 Os 77/88 Vgl auch TE OGH 1988/07/21 13 Os 54/88 Vgl auch; Veröff: SSt 59/50 TE OGH 1988/09/06 11 Os 88/88 Veröff: JBl 1989,458 TE OGH 1988/11/23 14 Os 169/88 Vgl auch; Beisatz: Seit dem Inkrafttreten der SGGNov 1985, BGBl 1985/184, sind die Bestimmungen des § 19 FinStrG in ihrem Überschneidungsbereich mit § 13 Abs 2 SGG infolge materieller Derogation unanwendbar geworden. (T1) Vgl auch; Beisatz: Seit dem Inkrafttreten der SGGNov 1985, BGBl 1985/184, sind die Bestimmungen des Paragraph 19, FinStrG in ihrem Überschneidungsbereich mit Paragraph 13, Absatz 2, SGG infolge materieller Derogation unanwendbar geworden. (T1) TE OGH 1989/02/23 13 Os 20/89 Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz:
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.